
Münster. In Münster-Handorf und im Stadtteil Münster-Ost sorgen leere Hundekotbeutel-Spender für Diskussionen. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Ost hat sich deshalb mit einer offiziellen Anfrage an die Stadtverwaltung gewandt. Es geht um die Frage, wie regelmäßig die Spender aufgefüllt werden und warum einige Standorte offenbar seit Monaten leer sind.
Wie aus dem Schreiben vom 13. Februar 2026 hervorgeht, bittet die CDU um Auskunft darüber, ob und in welchen Abständen die Beutelspender in den betroffenen Bereichen bestückt werden. Konkret genannt werden zwei Standorte in Handorf: am Franz-Reuter-Weg in Höhe der südlichen Einmündung in den Eichengrund sowie am Weg „Rechts der Werse“ auf Höhe des Wersegrunds.
Nach Angaben der CDU seien die beiden Spender seit mehreren Monaten nicht mehr mit neuen Beuteln versehen worden, obwohl dies früher regelmäßig geschehen sei. Die Fraktion verweist darauf, dass es in der Praxis schwierig sei, die Pflicht zur Beseitigung von Hundekot konsequent zu kontrollieren. Umso wichtiger seien niedrigschwellige Angebote, die verantwortungsbewusstes Verhalten erleichtern.
Leere Spender könnten nach Auffassung der Antragsteller sogar das Gegenteil bewirken. Wenn Hundebesitzer keine Beutel vorfinden, sinke die Bereitschaft, Hinterlassenschaften ordnungsgemäß zu entsorgen. Damit würde ein eigentlich gut gemeintes System seinen Zweck verfehlen. Die CDU bittet die Verwaltung daher nicht nur um Auskunft zum aktuellen Vorgehen, sondern auch um eine Begründung, falls ein regelmäßiges Auffüllen derzeit nicht vorgesehen sein sollte.
Mit der Anfrage reagiert die Fraktion auf Hinweise aus der Bürgerschaft. Gerade in wohnortnahen Grünzügen und entlang stark frequentierter Wege sei Sauberkeit ein wiederkehrendes Thema. Die Diskussion um Hundekotbeutel in Münster zeigt damit exemplarisch, wie stark Alltagsfragen das Zusammenleben im Quartier beeinflussen.
Bislang ist unklar, in welchen Intervallen die betroffenen Spender kontrolliert und nachgefüllt werden. Die CDU fordert deshalb eine transparente Darstellung der Abläufe. Die Verwaltung soll darlegen, ob es feste Touren oder Wartungspläne gibt und ob personelle oder organisatorische Gründe zu den Engpässen geführt haben.
Die Anfrage reiht sich in eine breitere Debatte über Sauberkeit im öffentlichen Raum ein. Hundekotbeutel-Spender gelten als präventives Instrument, um Verschmutzungen vorzubeugen. Funktionieren sie nicht zuverlässig, kann dies zu Unmut bei Anwohnerinnen und Anwohnern führen. Zugleich steht die Stadt vor der Aufgabe, Ressourcen effizient einzusetzen und Prioritäten zu setzen.
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