
Münster. Im Kreuzviertel kommt es in den kommenden Wochen zu kurzen Sperrungen auf der Finkenstraße. Grund sind Bauarbeiten am Schillergymnasium in Münster, bei denen große Holzbauteile angeliefert werden. Nach Angaben der Stadt beginnt die Maßnahme am Montag, 9. März 2026. Betroffen ist die Finkenstraße zwischen Heerde- und Studtstraße.
Innerhalb eines Zeitraums von etwa drei Wochen sind insgesamt fünf bis sechs Liefertermine geplant. Während dieser Anlieferungen wird der Straßenabschnitt jeweils für rund 15 Minuten gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar sein. Außerhalb der Lieferungen soll der Verkehr laut Stadt ohne weitere Einschränkungen laufen.
Die Lastwagen erreichen die Baustelle über die Studtstraße und fahren von dort rückwärts in den Baustellenbereich an der Finkenstraße ein, um die Bauteile abzuladen.
Die Bauarbeiten stehen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Schillergymnasiums. Durch die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) wird an vielen Schulen zusätzlicher Platz benötigt. Auch das Schillergymnasium erhält deshalb neue Unterrichtsflächen.
Geplant ist, das Gebäude an der Finkenstraße zunächst um ein weiteres Geschoss zu erweitern und anschließend in Holzbauweise um eine zusätzliche Etage aufzustocken. Vorgesehen sind zusätzliche Klassenräume, Fachräume sowie Differenzierungsräume. Auch eine Dachbegrünung gehört zu den Planungen. Parallel dazu werden im Altbau der Schule ebenfalls Umbauten vorgenommen, unter anderem zur Anpassung der Raumstruktur.
Das Bauprojekt gehört zu den größeren Schulbaumaßnahmen der Stadt Münster. Nach Angaben der Stadt sind für die Erweiterung rund 18,3 Millionen Euro eingeplant. Mit der Planung wurde das Münsteraner Architekturbüro Heupel GmbH beauftragt.
Die Arbeiten an der Aufstockung begannen bereits im Sommer 2025. Seitdem prägen Baukran, Gerüste entlang des Gehwegs und wegfallende Parkplätze das Umfeld rund um das Schulgebäude. Die Fertigstellung der Erweiterung ist derzeit zum Beginn des Schuljahres 2026/2027 vorgesehen.
Der Ausbau des Fernwärmenetzes auf der Metzer Straße und dem Inselbogen hat das Ziel, sowohl Privathäuser als auch öffentliche Einrichtungen wie Kirchen und Schulen an das Wärmenetz anzuschließen. Dies soll die Versorgungssicherheit verbessern und gleichzeitig eine umweltfreundlichere Heizoption für zukünftige Anlieger schaffen.
Der Fernwärmenetzausbau im Geistviertel wird von den Stadtnetzen Münster früher durchgeführt als ursprünglich geplant. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die geplanten Arbeiten an einer Trinkwasserleitung in der Weseler Straße in den Jahren 2025/ 2026 nicht zusätzlich zu belasten. Durch die vorgezogene Umsetzung des Projekts sollen Überschneidungen der Bauarbeiten vermieden werden. Zudem sollen die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer minimiert werden.
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