Wenn der Prinzipalmarkt zur Festtafel wird: Das Hansemahl kommt zurück nach Münster

Das Hansemahl in Münster bringt am 2. Mai Schnittchen, Musik und Führungen auf den Prinzipalmarkt.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Tilman Fuchs laden Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Münster, der Initiative Starke Innenstadt sowie der Kaufleute ein zum Hansemahl auf dem Prinzipalmarkt am Samstag, 2. Mai. ©Stadt Münster / Phillina Zuther

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Münster. Am Samstag, 2. Mai 2026, wird der Prinzipalmarkt in Münster wieder zum großen Freiluftspeisesaal. Beim Hansemahl laden Münster Marketing, die Initiative Starke Innenstadt und die Kaufleute der City von 12 bis 18 Uhr zu einer langen Tafel unter freiem Himmel ein. Auf dem Programm stehen westfälische Schnittchen, Getränke, Musik, kostenlose Führungen zur Hansegeschichte und ein begleitendes Angebot im Stadtmuseum.

Hansemahl in Münster: Prinzipalmarkt wird zur langen Tafel

Für das Hansemahl entsteht zwischen dem Historischen Rathaus und der Salzstraße eine rund 100 Meter lange Tafel. Das Team von Münster Marketing beginnt bereits um 6 Uhr mit dem Aufbau. Auf dem Kopfsteinpflaster werden 72 Bänke und 36 Tische zusammengestellt, mit weißen Hussen bezogen und mit Frühlingsblumen geschmückt. Ergänzt wird der Bereich durch 40 weiße Sessel mit Tischen zwischen Michaelisplatz und Stadthausturm.

Eröffnet wird das Hansemahl um 12 Uhr von Oberbürgermeister Tilman Fuchs gemeinsam mit Andreas Weitkamp, dem Sprecher der Initiative Starke Innenstadt. Bis 18 Uhr können Gäste auf dem Prinzipalmarkt Platz nehmen.

4000 Schnittchen und Getränke an zwei Pavillons

Mehr als 40 Kaufleute aus der Innenstadt beteiligen sich am Hansemahl. Sie servieren an der Hansetafel westfälische Schnittchen mit Mett, Schinken, Griebenschmalz, Käse oder veganem Aufstrich. Insgesamt werden rund 4000 Schnittchen vorbereitet. Angeboten werden sie zum Selbstkostenpreis von jeweils 2,50 Euro.

Getränke gibt es an zwei Pavillons. Dort werden unter anderem regionales Bier, Wein deutscher Winzer, Bio-Limonaden und fair gehandelter Kaffee verkauft. Damit verbindet das Hansemahl regionale Kulinarik mit einem offenen Innenstadtfest in historischer Kulisse.

Jazz, Swing und DJ-Musik auf dem Prinzipalmarkt

Zum Hansemahl gehört auch ein musikalisches Programm. Auf der Bühne vor AppelrathCüpper treten Ensembles der Westfälischen Schule für Musik auf. Geplant sind das „Stringtett“, das „Euro-Jazz Quartett“ und das „Amandus Grund String Quartett“. Zu hören sind vor allem Jazz und Swing.

Im Wechsel zur Live-Musik legt DJ NoMono auf der Bühne vor Benetton auf. Das Programm soll den Prinzipalmarkt nicht nur zur langen Tafel, sondern auch zu einem Treffpunkt mit Musik und Aufenthaltsqualität machen.

Kostenlose Führungen zeigen Münsters Hansegeschichte

Rund um das Hansemahl wird auch Münsters Geschichte als Hansestadt aufgegriffen. Besucherinnen und Besucher können an mehreren kostenfreien Themenführungen teilnehmen. Der Rundgang „Hansestadt Münster – eine Kaufmannsstadt im Wandel“ führt zu alten und neueren Handelsplätzen in der Altstadt. Startzeiten sind 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr.

Eine weitere Führung trägt den Titel „Münster in Europa: Eine Stadt mit Bedeutung“ und beginnt um 13.30 Uhr. Treffpunkt für alle Rundgänge ist der Rathausinnenhof an der Chillida-Skulptur. Die Plätze sind begrenzt, anmelden können sich Interessierte am Veranstaltungstag im Infozelt auf dem Prinzipalmarkt.

Stadtmuseum beteiligt sich am Hansetag

Auch das Stadtmuseum an der Salzstraße 28 beteiligt sich am Hansetag. Dort ist von 11 bis 18 Uhr die Ausstellung „Die Hansestadt“ zu sehen. In Kabinett 3 wird die Rolle der Hanse in der Stadtgeschichte Münsters dargestellt.

Der Museumsbesuch lässt sich gut mit dem Hansemahl verbinden, weil beide Angebote die historische Bedeutung Münsters als Handelsstadt aufgreifen. Der Eintritt in das Stadtmuseum ist wie gewohnt kostenlos.

Sperrungen in der Innenstadt und Hinweise zur Anreise

Wegen des Hansemahls werden der Prinzipalmarkt und der Michaelisplatz am 2. Mai von 6 bis 22 Uhr für Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Sperrung gilt auch für Busse und Lieferverkehr. Besucherinnen und Besucher sollten deshalb möglichst nicht direkt mit dem Auto in die Innenstadt fahren.

Die Stadt empfiehlt das Park-and-Ride-Angebot im Parkhaus am Coesfelder Kreuz. Dort stehen fast 1000 Stellplätze zur Verfügung. Das Tagesticket kostet fünf Euro. Bis zu fünf Personen können mit dem Parkticket ohne weitere Kosten mit Stadtbussen in die Innenstadt weiterfahren. Das Parkhaus ist am Samstag von 8 bis 23 Uhr geöffnet.

Für die Weiterfahrt vom Coesfelder Kreuz in die Innenstadt verweist die Stadt auf die Linien 11 und 12 bis Aegidiimarkt sowie auf die Linien 1 und 5 bis Altstadt/Bült.

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