Sommerferien am FMO: Das müssen Reisende beim Handgepäck beachten

Sommerferien am FMO: Das müssen Reisende beim Handgepäck beachten
Symbolfoto: Rudy and Peter Skitterians

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Münster/Greven. Zum Beginn der Sommerferien rücken die Kontrollen an den Flughäfen wieder stärker in den Fokus. Die Bundespolizei hat für Düsseldorf noch einmal klargestellt, dass die bekannte Flüssigkeitsregel weiterhin gilt. Auch Reisende vom Flughafen Münster/Osnabrück in Greven müssen sich an diese bundesweiten Sicherheitsvorgaben halten.

Flüssigkeiten dürfen demnach nur in kleinen Behältern ins Handgepäck. Gleichzeitig erwartet der FMO während der Ferien deutlich mehr Betrieb. Deshalb sollten Urlauber ausreichend Zeit einplanen und ihre Taschen bereits zu Hause auf die Kontrolle vorbereiten.

100-Milliliter-Regel gilt auch am FMO in Greven

Jeder einzelne Behälter im Handgepäck darf höchstens 100 Milliliter fassen. Dabei zählt nicht die tatsächlich enthaltene Menge, sondern das Fassungsvermögen der Verpackung. Eine nur teilweise gefüllte Flasche mit 200 Millilitern ist deshalb nicht erlaubt.

Sämtliche Behälter müssen in einen transparenten und wiederverschließbaren Kunststoffbeutel passen. Dieser darf höchstens einen Liter fassen. Pro Reisendem ist nur ein solcher Beutel zugelassen. Als Flüssigkeiten gelten nicht nur Getränke. Auch Cremes, Zahnpasta, Parfüm, Haargel, Rasierschaum, Sprays und andere zähflüssige Produkte fallen unter die Regel. Größere Mengen gehören daher grundsätzlich in das aufgegebene Gepäck.

Ausnahmen gelten unter anderem für benötigte flüssige Medikamente und Babynahrung. Allerdings kann das Kontrollpersonal einen Nachweis oder eine zusätzliche Prüfung verlangen. Versiegelte Duty-free-Produkte können ebenfalls zugelassen sein, wenn die vorgeschriebenen Sicherheitsverpackungen verwendet werden. Im Zweifel entscheidet das Personal an der Kontrollstelle.

Die Bundespolizei empfiehlt außerdem, den Flüssigkeitsbeutel vor der Kontrolle aus dem Handgepäck zu nehmen. Das gilt ebenfalls für größere elektronische Geräte wie Laptops und Tablets. Jacken, Mäntel und Gürtel werden in eine Gepäckwanne gelegt. Wer seine Tasche entsprechend vorbereitet, kann Nachkontrollen und unnötige Verzögerungen vermeiden.

Am FMO führt die Flughafentochter FMO Security Services die Personen- und Gepäckkontrollen unter behördlicher Aufsicht durch. Die erlaubte Größe und das Gewicht des Handgepäcks legt dagegen die jeweilige Fluggesellschaft fest. Reisende sollten diese Bestimmungen daher zusätzlich vor dem Abflug prüfen.

Flughafen Münster/Osnabrück erwartet starke Reisewelle

Der Flughafen Münster/Osnabrück rechnet während der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit rund 320.000 Passagieren. Das wären etwa zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders viele Reisende erwartet der FMO am ersten Ferienwochenende in Nordrhein-Westfalen. Zwischen Freitag und Sonntag sollen rund 15.500 Passagiere sowie 103 Starts und Landungen abgefertigt werden.

Der Flughafen empfiehlt deshalb, ungefähr zweieinhalb Stunden vor dem geplanten Abflug am Terminal zu sein. Die Check-in-Schalter öffnen nach Angaben des FMO grundsätzlich ebenfalls zweieinhalb Stunden vor dem Start. Bei Flügen nach Antalya, Pristina oder London können zusätzliche Grenzkontrollen für längere Wartezeiten sorgen.

Vor der Abfahrt sollten Reisende prüfen, ob Personalausweis, Reisepass und mögliche Visa noch gültig sind. Auch Kinder benötigen ein eigenes Reisedokument. Kinderreisepässe werden seit Januar 2024 nicht mehr neu ausgestellt. Bereits vorhandene Dokumente bleiben zwar grundsätzlich bis zum Ablauf gültig, sie können jedoch weder verlängert noch nachträglich aktualisiert werden.

Zeit sparen können Urlauber durch den Online-Check-in oder die Self-Service-Schalter im Terminal. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt von der gebuchten Fluggesellschaft ab. Für Reisende aus Münster fahren außerdem die Buslinien S50 und R51 regelmäßig zwischen dem Hauptbahnhof und dem Flughafen. Autofahrer erreichen das Gelände über die A1 und die Ausfahrt Flughafen Münster/Osnabrück.

Wer mit aufgegebenem Gepäck fliegt, sollte schwere Flüssigkeitsbehälter möglichst dort verstauen. Medikamente, wichtige Dokumente und Wertsachen gehören dagegen griffbereit ins Handgepäck. Entscheidend ist jedoch, dass Medikamente und Flüssigkeiten den Sicherheitsregeln entsprechen. So lässt sich der Ferienstart am FMO wesentlich entspannter planen.

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