Wenn dir die Polizei in einer Nacht gleich zweimal die Weiterfahrt untersagt

Ein mutmaßlicher Wohnungseinbrecher in Hennef hat durch eine eigene Strafanzeige ungewollt zu seiner Festnahme beigetragen. Der 34-Jährige erschien am Dienstagmittag, 28. Juli 2026, auf der Polizeiwache, weil sein Fahrrad gestohlen worden war. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte ein Beamter fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Festnahme auf Polizeiwache Hennef Der 34 Jahre alte Mann aus Mönchengladbach wollte auf der Wache den Diebstahl seines Fahrrades anzeigen. Während der Aufnahme der Anzeige überprüfte der zuständige Polizist die Personalien des Mannes. Dabei zeigte sich nach Angaben der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis, dass die Staatsanwaltschaft Bonn nach ihm suchte. Der Mann soll im vergangenen Jahr an einem Wohnungseinbruch beteiligt gewesen sein. Weitere Angaben zu dem Einbruch machte die Polizei in ihrer Mitteilung nicht. Haftbefehl gegen 34-Jährigen vollstreckt Nachdem die Anzeige wegen des gestohlenen Fahrrades aufgenommen worden war, nahm der Beamte den 34-Jährigen fest. Der mutmaßliche Wohnungseinbrecher in Hennef wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort bleibt der Mann nach Angaben der Polizei bis zu seiner Gerichtsverhandlung in Untersuchungshaft. Wann und wo über die gegen ihn erhobenen Vorwürfe verhandelt wird, teilte die Polizei nicht mit.
Symbolbild: Caroline Muffert

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Münster / Dortmund / Herne. Eine Polizeimeldung aus Münster schildert einen ungewöhnlichen Fall aus der Nacht zu Freitag. Ein 23-Jähriger fiel erst bei einer Kontrolle auf der A42 bei Herne auf und wurde wenig später in Dortmund erneut gestoppt, obwohl ihm die Weiterfahrt bereits untersagt worden war.

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Erst Kontrolle auf der A42, dann erneuter Stopp in Dortmund

Begonnen hatte der Fall am Donnerstagabend gegen 22.10 Uhr auf der A42 in Fahrtrichtung Duisburg. Dort kontrollierten Beamte den 23-Jährigen bei Herne und stellten fest, dass er derzeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, wie die Polizei Münster mitteilt. Die Einsatzkräfte untersagten ihm daraufhin die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.

Wenige Stunden später, am frühen Freitagmorgen gegen 1 Uhr, tauchte der Mann laut Mitteilung auf der Polizeiwache Dortmund-Mengede auf. Dort erkundigte er sich nach seinem Fahrverbot. Die Beamten erläuterten ihm die bestehende Rechtslage noch einmal und machten erneut deutlich, dass er nicht weiterfahren darf. Auch an dieser Stelle blieb es also nicht bei einem bloßen Hinweis, sondern bei einer klaren Untersagung der Weiterfahrt.

Nur kurze Zeit später fiel der 23-Jährige dann erneut auf. Einsatzkräfte beobachteten nach Angaben der Polizei, wie er seinen Audi zurücksetzte. Die Beamten stoppten ihn daraufhin ein zweites Mal. Damit war der Fall innerhalb einer Nacht gleich doppelt bei der Polizei aktenkundig geworden.

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Zwei Strafverfahren gegen 23-Jährigen

Den 23-Jährigen mit syrischer Staatsangehörigkeit erwarten nun laut Polizei gleich zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Fall spielte sich zwar in Herne und Dortmund ab, veröffentlicht wurde die Meldung aber von der Polizei Münster.

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