
Münster. Der Herbstsend in Münster wird in diesem Jahr besonders rasant: Gleich mehrere neue Fahrgeschäfte feiern auf dem Schlossplatz ihre Premiere. Besucher können sich auf spektakuläre Loopings, Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern und eine Geisterbahn über drei Etagen freuen. Vom 24. Oktober bis zum 1. November lockt die Kirmes mit insgesamt rund 162 Schaustellern.
Zu den spannendsten Neuheiten gehört das Looping-Fahrgeschäft „Mayday“. Die erst in diesem Jahr fertiggestellte Attraktion bietet Platz für 16 Personen und kombiniert Überschläge mit frei beweglichen Gondeln. Ebenfalls erstmals auf dem Schlossplatz vertreten ist „Hangover“. Das Fahrgeschäft befördert seine Passagiere in offenen Sitzen mit bis zu 100 Stundenkilometern in die Höhe. Dabei sorgt ein rotierendes Roulette-Rad für rasante Bewegungen und Loopings.
Mit „Kanurah“ kommt eine weitere Neuheit nach Münster. Bereits der Weg zum Fahrgeschäft führt durch eine gestaltete Dschungellandschaft mit einem alten Tempel. Anschließend wartet eine 25 Meter hohe Schaukel auf die Besucher.
Zu den spektakulärsten Attraktionen gehört auch „Airborne“. Mit einer Höhe von 65 Metern ist es nach Betreiberangaben das höchste mobile Propellerkarussell der Welt. Bis zu 32 Personen können gleichzeitig mitfahren und Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern erreichen. Wer es lieber gruselig mag, kann die neue Geisterbahn „Diablos Residenz“ besuchen. Sie erstreckt sich über drei Etagen und entführt ihre Gäste in ein düsteres Hotel des Teufels.
Für Familien gibt es ebenfalls neue Angebote. Die Achterbahn „Spinning Mouse“ ist erstmals auf dem Schlossplatz vertreten. Sie verfügt über eine 420 Meter lange Strecke mit interaktiver Beleuchtung. Ergänzt wird das Angebot durch Klassiker wie Riesenrad und Kettenkarussell. Für jüngere Besucher stehen insgesamt 13 Kinderfahrgeschäfte bereit.
Auf dem Veranstaltungsgelände gelten besondere Sicherheitsmaßnahmen. Die Stadt Münster setzt während des Herbstsends auf Kameraüberwachung. Zudem kann der Kommunale Ordnungsdienst anlassbezogene Taschenkontrollen durchführen. Besucher werden gebeten, größere Rucksäcke und Taschen möglichst zu Hause zu lassen. Wer eine Kontrolle verweigert, kann vom Gelände verwiesen werden.
Verboten sind unter anderem Glasbehälter, Waffen, Messer und andere gefährliche Gegenstände. Auch Hunde, Fahrräder und Elektroroller dürfen nicht mitgebracht werden. Der Konsum von Cannabis ist ebenfalls untersagt.
Wer mit dem Auto anreist, kann an den beiden Samstagen das Parkhaus am Coesfelder Kreuz nutzen. Dort stehen knapp 1.000 Stellplätze zur Verfügung. Das Parkhaus ist jeweils von 8 bis 23 Uhr geöffnet. Das Tagesticket kostet fünf Euro und beinhaltet die Weiterfahrt mit Stadtbussen für bis zu fünf Personen.
Zum Schlossplatz gelangen Besucher mit den Buslinien 1 und 5 bis zur Haltestelle „Neutor/Schlossplatz Nord“ oder mit den Linien 11 und 12 bis „Landgericht/Schlossplatz Süd“.
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