Thorsten Schorn – wer ist dieser Mann, dessen Stimme heute Abend Millionen Deutsche durch den ESC 2026 führt? Während das Grand Finale des Eurovision Song Contest live aus Wien übertragen wird, kommentiert der Kölner Moderator für die ARD zum dritten Mal in Folge die größte Musikshow der Welt. Sein Vorgänger Peter Urban war fast drei Jahrzehnte lang die Stimme des deutschen ESC-Abends – Schorn hat große Fußstapfen zu füllen. Und er tut es mit Humor, Wärme und einer unverwechselbaren Stimme.
Von der Heimradio-Bastelei zum WDR: Thorsten Scorns Karriere
Thorsten Schorn wurde am 2. April 1976 in Köln geboren und wuchs in Pulheim bei Köln auf. Schon als Elfjähriger war das Radio seine Welt: Er bastelte aus zwei Kassettenrecordern und einem Mikrofon sein erstes kleines Heimstudio. Dieses Feuer hat ihn nie verlassen. Nach einer Ausbildung bei Radio Erft und Radio Neandertal in Mettmann sammelte er Erfahrungen beim Hessischen Rundfunk und bei 1LIVE, dem Jugendsender des WDR. Seit 2017 ist er festes Mitglied beim WDR 2, dem meistgehörten Radiosender Deutschlands.
Doch Schorn ist längst nicht nur Radio. Millionen Fernsehzuschauer kennen seine Stimme aus der VOX-Sendung Shopping Queen, wo er als Off-Kommentator seit Jahren für wohldosierte Ironie sorgt. 2015 wurde er mit dem Deutschen Radiopreis als Bester Moderator ausgezeichnet. 2020 erhielt er gemeinsam mit Barbara Schöneberger, Günther Jauch und Thomas Gottschalk den Deutschen Fernsehpreis für die ARD-Liveshow „Denn sie wissen nicht, was passiert“ – eine Anerkennung, die zeigt, dass Schorn in der allerersten Liga des deutschen Entertainments angekommen ist.
ESC-Kommentator seit 2024: Nachfolger von Legende Peter Urban
Wenn das Wort „Legende“ im deutschen ESC-Kontext fällt, denkt man zuerst an Peter Urban. Fast 28 Jahre lang war er die Stimme Deutschlands beim Eurovision Song Contest – eine Institution. 2024 übernahm Thorsten Schorn dieses Erbe, begann mit seinem Debüt beim ESC in Malmö und setzte 2025 in Basel fort. Das Finale in Wien 2026 ist sein dritter ESC in Folge. Laut koeln.t-online.de hat er sich in dieser kurzen Zeit längst als gleichwertige ESC-Stimme etabliert – mit eigenem Stil: warmherzig, nah am Publikum, gelegentlich augenzwinkernd.
Die Schnittlauch-Challenge begleitet ihn in diesem Jahr: WDR-2-Moderatoren Olli und Micha haben Schorn die Aufgabe gestellt, das Wort „Schnittlauch“ irgendwo in seinen ESC-Kommentar einzubauen. Eine witzige Idee – und Schorn hat sie angenommen. Mehr Details zur Challenge gibt es hier: Schnittlauch im ESC-Kommentar: WDR 2 stellt Schorn besondere Challenge. Neben Schorn kommentiert Thorsten Schorn das Finale auf ARD, während Böhmermann und Schulz den ESC auf FM4 begleiten: Böhmermann und Schulz ESC 2026 live aus Wien.
Privat: Coming-out live on air und das Leben in Köln
Thorsten Schorn hat sein Coming-out auf eine Weise vollzogen, die viele als mutig und erfrischend empfanden: 2014 sagte er live auf Sendung die Worte „Ich bin Thorsten Schorn und ich bin schwul – Auf Wiedersehen“ und legte damit ein Statement ab, das in der deutschen Medienlandschaft aufhorchen ließ. Er ist verheiratet, hält sein Privatleben aber weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Nur selten zeigt er sich mit seinem Mann – ein Karneval-Abend in Köln ist einer der wenigen dokumentierten gemeinsamen Auftritte.
Schorn lebt in Köln, das er als seine Heimatstadt liebt. Der Kölner Lokalstolz zieht sich durch seine Arbeit beim WDR. Heute Abend ist er die Stimme Deutschlands beim ESC Finale, das die deutsche Teilnehmerin Sarah Engels mit dem Song „Fire“ bestreitet: Sarah Engels ESC 2026: Auftritt in Wien. Schorn kommentiert für ein Publikum von Millionen – mit der gleichen Leidenschaft wie damals, als er als Elfjähriger seinen ersten Kassettenrecorder ans Mikrofon schraubte.
Quellen: Wikipedia, koeln.t-online.de, news.de, prisma.de, digitalfernsehen.de
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