Schnittlauch im ESC-Kommentar: WDR 2 stellt Thorsten Schorn eine besondere Challenge

Schnittlauch im ESC-Kommentar: WDR 2 stellt Thorsten Schorn eine besondere Challenge
Symbolbild mit KI erstellt

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Beim Eurovision Song Contest richtet sich der Blick in NRW nicht nur auf die Bühne in Wien, sondern auch auf ein einzelnes Wort im deutschen Kommentar. Olli Briesch und Michael Imhof von WDR 2 haben ESC-Kommentator Thorsten Schorn offenbar eine ungewöhnliche Aufgabe gestellt: Er soll während der ARD-Übertragung das Wort „Schnittlauch“ unterbringen.

WDR 2 macht aus „Schnittlauch“ eine ESC-Challenge

Aus einem Radiomoment bei WDR 2 ist vor dem ESC-Finale eine kleine Challenge entstanden. Olli Briesch und Michael Imhof, vielen Hörerinnen und Hörern als „Olli und Micha“ bekannt, haben Thorsten Schorn demnach gebeten, im Laufe seines Kommentars das Wort „Schnittlauch“ einzubauen. Die Aufgabe ist deshalb besonders, weil Schorn den Eurovision Song Contest nicht nur für Nordrhein-Westfalen kommentiert, sondern für das ARD-Publikum in ganz Deutschland.

Ein direkter regionaler Gruß an NRW wäre in dieser Situation kaum passend. Genau deshalb liegt der Reiz der Challenge in der Tarnung. Das Wort soll nicht wie ein künstlicher Einschub wirken, sondern möglichst beiläufig in den Kommentar passen. Wer von der Aktion gehört hat, wird während der Sendung vermutlich besonders aufmerksam zuhören. Für alle anderen könnte „Schnittlauch“ einfach eine spontane Bemerkung bleiben.

Damit lebt die Aktion von einem klassischen Radio-Prinzip: Aus einem kleinen Insider entsteht ein gemeinsamer Moment für die Hörerinnen und Hörer. Gerade beim ESC passt das gut, weil der Abend ohnehin von spontanen Kommentaren, kleinen Gags und viel Live-Reaktion geprägt ist. Ob Thorsten Schorn die Challenge annimmt und das Codewort tatsächlich unterbringt, zeigt sich erst während der Übertragung.

Thorsten Schorn als ESC-Kommentator: Warum die Aufgabe zu ihm passt

Thorsten Schorn kommentiert den Eurovision Song Contest für die ARD und ist zugleich eng mit dem WDR verbunden. Deshalb wirkt die Challenge von WDR 2 nicht zufällig, sondern wie ein kleines Spiel innerhalb der eigenen Senderfamilie. Schorn hat den ESC-Kommentar nach der Ära Peter Urban übernommen und steht seitdem für einen Ton, der sachliche Informationen mit spontanen Beobachtungen verbindet.

Gerade dadurch könnte ein ungewöhnliches Wort wie „Schnittlauch“ überhaupt funktionieren. Der Begriff müsste in einer passenden Situation auftauchen, ohne dass der Kommentar aus dem Rhythmus gerät. Beim ESC gibt es dafür viele mögliche Anlässe: Bühnenbilder, Kostüme, Farben, kulinarische Vergleiche oder spontane Wortspiele. Entscheidend ist aber, dass der Moment natürlich wirkt.

Für Olli und Micha ist die Aufgabe zugleich ein typischer Hörer-Gag. Die Challenge funktioniert nur, weil ein Teil des Publikums eingeweiht ist. Wer WDR 2 gehört hat, weiß, worauf zu achten ist. Wer nichts davon mitbekommen hat, bemerkt die Aktion möglicherweise gar nicht. Genau diese doppelte Ebene macht den Reiz aus.

Warum die Schnittlauch-Challenge beim ESC in NRW für Aufmerksamkeit sorgt

In NRW dürfte die Challenge vor allem deshalb gut ankommen, weil sie den großen ESC-Abend mit einem kleinen regionalen Augenzwinkern verbindet. Die ARD-Übertragung läuft bundesweit, doch über WDR 2 entsteht für die Hörerinnen und Hörer in Nordrhein-Westfalen ein zusätzlicher Beobachtungsauftrag. Plötzlich geht es nicht nur darum, welche Länder Punkte bekommen, sondern auch darum, ob ein bestimmtes Wort fällt.

Solche Aktionen funktionieren bei Live-Sendungen besonders gut. Sie schaffen Nähe, ohne offiziell angekündigt werden zu müssen. Außerdem lassen sie sich leicht in sozialen Netzwerken weitertragen. Sobald Thorsten Schorn tatsächlich „Schnittlauch“ sagt, dürfte der Moment schnell kommentiert werden. Sollte das Wort nicht fallen, bleibt die Challenge trotzdem ein unterhaltsamer Nebenschauplatz des ESC-Abends.

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