Marta Kostyuk beendet Iga Świąteks Lauf in Roland Garros

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Marta Kostyuk beendet Iga Świąteks Lauf in Roland Garros

Marta Kostyuk hat bei den French Open 2026 für eine der auffälligsten Überraschungen des Turniers gesorgt. Die ukrainische Tennisspielerin besiegte die dreifach gesetzte Polin Iga Świątek im Achtelfinale mit 7:5 und 6:1 und zog damit erstmals in ihrer Karriere in das Viertelfinale von Roland Garros ein. Świątek, viermalige Siegerin in Paris und eine der dominantesten Sandplatz-Spielerinnen der vergangenen Jahre, schied damit deutlich früher aus dem Turnier aus als erwartet.

Kostyuk kontrolliert das Match von Beginn an

Die Partie verlief über weite Strecken zu Gunsten Kostyuks. Im ersten Satz kämpfte sich Świątek noch heran, doch Kostyuk behielt die Kontrolle über den Rhythmus der Partie und gewann den Durchgang mit 7:5. Im zweiten Satz war die Überlegenheit der Ukrainerin noch deutlicher. Kostyuk schlug auf Sand konzentriert und variantenreich, ließ der Gegnerin kaum Zeit, ihr vertrautes Spiel aufzubauen, und verlor den zweiten Satz mit 6:1 quasi nicht. Die Siegerin des Abends brachte ihren Aufschlag konstant durch und schlug kaum unerzwungene Fehler in den entscheidenden Phasen. Gegenüber früheren Duellen wirkte Świątek in dieser Partie auffallend passiv und fand keinen Weg, das Heft des Handelns zu übernehmen.

Erster Grand-Slam-Viertelfinale für Kostyuk

Für Marta Kostyuk ist der Sieg ein historischer Moment in ihrer Karriere. Noch nie zuvor hatte die Ukrainerin bei einem Grand-Slam-Turnier das Viertelfinale erreicht. Noch bedeutsamer ist dabei, gegen wen dieser Schritt gelungen ist: Świątek hatte Kostyuk in ihren bisherigen Begegnungen stets deutlich besiegt, ohne einen Satz abzugeben. Dieser Trend ist nun gebrochen. Roland Garros gab an, dass Kostyuk auf Sand in dieser Saison 16 Partien in Serie gewonnen hat. Die Ukrainerin war vor dem Turnier als formstarke Spielerin gehandelt worden und hat diese Einschätzung nun bei einem der wichtigsten Sandplatz-Turniere des Jahres bestätigt.

All-ukrainisches Viertelfinale gegen Svitolina

Im Viertelfinale trifft Kostyuk auf ihre Landsfrau Elina Svitolina. Damit kommt es bei den French Open 2026 zu einem rein ukrainischen Duell unter den letzten acht Spielerinnen des Turniers, was bei einem Grand Slam äußerst selten vorkommt. Svitolina hatte sich ebenfalls ohne großen Widerstand ins Viertelfinale gespielt. Die beiden kennen sich aus dem Ukraine-Nationalkader und haben sich auf der Tour bereits mehrfach gegenübergestanden. Das Viertelfinale zwischen Kostyuk und Svitolina dürfte zu den emotionalsten Partien des Turniers gehören.

Świąteks Ausscheiden verändert das Turnierbild

Iga Świątek hatte in Paris über mehrere Jahre hinweg eine außergewöhnliche Bilanz aufgebaut und galt in den Vorjahren als nahezu unschlagbare Titelverteidigerin auf dem roten Sandplatz. Ihr frühes Ausscheiden im Achtelfinale ist deshalb mehr als ein einzelnes Ergebnis: Es verändert die Kräfteverhältnisse im Damenfeld und öffnet anderen Spielerinnen die Möglichkeit, das Turnier zu gewinnen. Świątek bleibt eine der prägendsten Sandplatz-Spielerinnen ihrer Generation, doch in Roland Garros 2026 endet ihr Weg bereits in der zweiten Woche. Kostyuk nutzte ihre Chance mit beeindruckender Konsequenz und spielt nun um einen Platz im Halbfinale. Für das Frauenfeld von Roland Garros 2026 bedeutet das Ausscheiden Świąteks, dass der Weg zum Titel nun offener ist als in den Vorjahren. Welche Spielerin am Ende das Turnier gewinnen wird, ist nach dem Achtelfinale schwerer vorherzusagen denn je. Kostyuks starke Form macht sie zu einer ernsthaften Kandidatin für die zweite Turnierwoche.

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