
Die A40 Vollsperrung Mülheim Essen beginnt am Donnerstag, 23. Juli 2026, um 20 Uhr. Bis Donnerstag, 30. Juli, um 5 Uhr wird die Autobahn zwischen der Anschlussstelle Mülheim-Winkhausen und dem Autobahndreieck Essen-Ost in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. In dieser Zeit lässt die Autobahn GmbH einen mehrere Kilometer langen Abschnitt der Fahrbahn sanieren. Auch zahlreiche Auf- und Abfahrten in Mülheim und Essen sind betroffen.
Neben der durchgehenden Fahrbahn werden während der A40-Sperrung auch sechs Anschlussstellen geschlossen. Betroffen sind Mülheim-Heißen, Mülheim-Heimaterde, Essen-Frohnhausen, Essen-Holsterhausen, Essen-Zentrum und Essen-Huttrop.
Eine Fahrt auf der A40 ist damit während der Sperrzeit zwischen Mülheim-Winkhausen und Essen-Ost in beiden Richtungen nicht möglich. Verkehrsteilnehmer müssen den Bereich großräumig umfahren oder den ausgeschilderten Routen durch das Stadtgebiet folgen. Die Sperrung ist nach derzeitiger Planung für etwas mehr als sechs Tage angesetzt.
Die Autobahn GmbH erneuert zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Zentrum einen rund 5,8 Kilometer langen Fahrbahnabschnitt. Auf einer Fläche von etwa 110.000 Quadratmetern wird zunächst der beschädigte Asphalt entfernt. Anschließend erhält die Strecke eine neue Deckschicht aus offenporigem Asphalt, der auch als Flüsterasphalt bezeichnet wird.
Die darunterliegende Binderschicht kann erhalten bleiben. Die Arbeiten wurden bewusst in die Sommerferien gelegt, weil die Autobahn GmbH in dieser Zeit mit einem geringeren Verkehrsaufkommen rechnet. Die A40 Vollsperrung Mülheim Essen bleibt dennoch mit erheblichen Umwegen verbunden.
Für den Verkehr in Richtung Duisburg ist eine großräumige Umleitung eingerichtet. Sie beginnt am Autobahndreieck Essen-Ost und führt zunächst über die A52 bis zum Autobahnkreuz Breitscheid. Von dort geht es über die A3 und anschließend über die A524 beziehungsweise A59 weiter.
Je nach Fahrtziel können Verkehrsteilnehmer am Autobahnkreuz Kaiserberg oder am Autobahnkreuz Duisburg wieder in Richtung A40 fahren. Autofahrer sollten auf der weiträumigen Route zusätzliche Fahrzeit einplanen und den aufgestellten Hinweisschildern folgen.
In Fahrtrichtung Dortmund wird der Verkehr bereits an der Anschlussstelle Mülheim-Winkhausen von der Autobahn abgeleitet. Die ausgeschilderte Strecke führt über die Aktienstraße durch das Mülheimer und Essener Stadtgebiet.
Auf den innerstädtischen Straßen ist deshalb mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die Autobahn GmbH hat nach eigenen Angaben mehr Verkehrsschilder als bei der vorherigen Vollsperrung aufgestellt. Auch zusätzliche Parkverbote sollen dafür sorgen, dass die Umleitungsstrecken befahrbar bleiben und der Verkehr möglichst geordnet durch die betroffenen Stadtteile geführt werden kann.
Die Umleitungen wurden nach Angaben der Autobahn GmbH eng mit den betroffenen Kommunen abgestimmt. Verkehrsteilnehmer werden aufgefordert, der ausgeschilderten Verkehrsführung zu folgen. Das gilt ausdrücklich auch für die vorübergehend aufgestellten Parkverbotsschilder entlang der Umleitungsstrecken.
Wer Fahrzeuge trotz eines angeordneten Parkverbots abstellt, kann die Verkehrsführung behindern. Besonders auf der Route über die Aktienstraße müssen Straßen und Kreuzungsbereiche für das erwartete zusätzliche Verkehrsaufkommen frei bleiben. Die A40 Sperrung ab 23. Juli soll am 30. Juli um 5 Uhr enden.
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