
Ein Polizeihubschrauber war am späten Mittwochabend gegen 23:30 Uhr über Münster-Kinderhaus im Einsatz. Hintergrund war die Suche nach einem 70-jährigen Münsteraner, der seit mehreren Tagen vermisst wurde. Am Donnerstagmorgen gab die Polizei schließlich Entwarnung: Der Mann ist wohlbehalten zurückgekehrt, die öffentliche Fahndung wurde beendet.
Der 70-Jährige war zuletzt am Mittwoch, 5. August 2026, gegen Mittag in den Rieselfeldern gesehen worden. Zwei Tage später, am Freitag, 7. August, war er nach Angaben der Polizei nicht mehr erreichbar. Nachdem zunächst keine konkreten Hinweise auf seinen Aufenthaltsort vorlagen, ging die Polizei davon aus, dass sich der Vermisste möglicherweise weiterhin im Bereich der Rieselfelder aufhalten könnte.
Die Ermittler baten deshalb öffentlich um Hinweise. Als mögliche Erkennungsmerkmale nannte die Polizei unter anderem die kräftige Statur des etwa 1,72 Meter großen Mannes sowie eine Fotokamera mit großem dunklem Objektiv, die er häufig bei sich trug.
Im weiteren Verlauf wurde die Suche im Norden Münsters intensiviert. Am Mittwochabend war dabei auch ein Polizeihubschrauber über Kinderhaus unterwegs. Gegen 23:30 Uhr war die Maschine über dem Stadtteil deutlich zu hören und zu sehen. Kinderhaus grenzt unmittelbar an den Bereich rund um die Rieselfelder, in dem der Mann zuletzt gesehen worden war.
Am Donnerstag, 13. August, folgte schließlich die Entwarnung. Um 8:32 Uhr teilte die Polizei Münster mit, dass der seit dem 5. August vermisste 70-Jährige inzwischen wohlbehalten zurückgekehrt sei.
Nähere Angaben dazu, wo sich der Mann während der vergangenen Tage aufgehalten hatte oder wie genau er wieder angetroffen wurde, machte die Polizei nicht. Mit seiner Rückkehr ist die Vermisstenfahndung beendet.
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