
Münster. Wer am Tag des offenen Denkmals in Münster auf Entdeckungstour gehen möchte, kann das Programm in diesem Jahr erstmals gezielt nach Stadtbereichen durchsuchen. Die Stadt Münster hat dafür ihren Internetauftritt zum Aktionstag am Sonntag, 13. September 2026, überarbeitet. Eine digitale Karte zeigt zudem, welche Denkmäler an diesem Tag geöffnet sind.
Die neue Webseite teilt die Veranstaltungen erstmals in die Bereiche Norden, Osten, Süden und Westen sowie die Altstadt auf. Besucherinnen und Besucher können dadurch gezielter nach Führungen und geöffneten Denkmälern in ihrer Umgebung suchen. Ergänzt wird das Angebot durch eine digitale Karte des Katasteramts, auf der alle teilnehmenden Orte verzeichnet sind.
Das Programm wurde von der städtischen Denkmalbehörde im Stadtplanungsamt zusammengestellt. Ziel ist es, individuelle Touren durch Münsters Denkmallandschaft zu ermöglichen und dabei auch Orte in den Stadtteilen stärker sichtbar zu machen.
Das Angebot reicht weit über die Innenstadt hinaus. In Gremmendorf können unter anderem die alte und neue Idaschule erkundet werden. In Wolbeck öffnen das historische Gasthaus Lasthaus sowie Hofstellen ihre Türen. Weitere Stationen sind Hofanlagen in Amelsbüren, der ehemalige Überwasserfriedhof und der Gasometer, der in der Nachkriegszeit als zentraler Gasspeicher diente.
Zu den ungewöhnlicheren Programmpunkten gehört der Hauptbahnhof. Dort können Besucher Einblicke in den unterirdischen Atombunker erhalten. Ebenfalls Teil des Programms ist das Wasserwerk Hohe Ward aus dem Jahr 1906.
Auch in der Münsteraner Altstadt gibt es zahlreiche Angebote. Geplant sind unter anderem Führungen durch den Friedenssaal im Historischen Rathaus, den Erbdrostenhof und den Zwinger. Zudem stehen die Apostelkirche und der Prinzipalmarkt auf dem Programm.
Damit verbindet der Aktionstag bekannte Wahrzeichen mit Orten, die im Alltag häufig nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Gerade diese Mischung macht den Tag des offenen Denkmals jedes Jahr zu einer Gelegenheit, bekannte Gebäude aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Alle Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals in Münster sind kostenfrei. Viele der teilnehmenden Orte verfügen zudem über einen barrierefreien Zugang.
Bei zahlreichen Angeboten ist eine spontane Teilnahme möglich. Für einzelne Führungen und Besichtigungen ist allerdings eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann je nach Veranstaltung online oder per E-Mail erfolgen. Interessierte sollten deshalb vorab prüfen, ob für ihren gewünschten Programmpunkt eine Reservierung notwendig ist.






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