Frau stirbt nach Messerangriff in Rheine-Mesum: Ehemann festgenommen

Frau stirbt nach Auseinandersetzung in Rheine-Mesum
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Update, 13. August, 12:59 Uhr: Haftbefehl wegen Totschlags

Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine 46-Jährige in Rheine-Mesum sitzt ihr 55-jähriger Ehemann inzwischen in Untersuchungshaft. Wie Staatsanwaltschaft Münster, Polizei Steinfurt und Polizei Münster am Donnerstagmittag gemeinsam mitteilten, folgte eine Richterin dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl wegen Totschlags.

Der Beschuldigte äußerte sich bei der Verkündung des Haftbefehls nach Angaben der Behörden nicht zu den gegen ihn erhobenen Tatvorwürfen. Die Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission dauern an.

Update, 13. August, 9:31 Uhr: Polizei bestätigt Messerangriff

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten am Donnerstagmorgen weitere Details zu dem Fall bekanntgegeben. Demnach ereignete sich der Angriff am Mittwochabend, 12. August, gegen 18:34 Uhr in der Thiestraße in Rheine.

Nach Angaben der Ermittler hatte die 46-Jährige zuvor selbst den Notruf gewählt und erklärt, von ihrem Ehemann mit einem Messer angegriffen zu werden. Einsatzkräfte fanden die Frau anschließend verletzt und bewusstlos vor. Gemeinsam mit weiteren Ersthelfern begannen die Beamten mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Die 46-Jährige starb jedoch noch am Einsatzort.

Der 55-jährige Ehemann wurde nach Polizeiangaben widerstandslos festgenommen. Die Polizei Münster richtete zur Aufklärung des Geschehens eine Mordkommission ein.

Erstmeldung: Frau stirbt nach Auseinandersetzung in Rheine-Mesum

Am Mittwochabend war es in einem Wohngebiet in Rheine-Mesum zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Eine Frau war nach einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen. In der Nacht lagen zunächst nur wenige gesicherte Informationen zum Geschehen vor.

Am Einsatzort waren unter anderem große Sichtschutzwände aufgestellt worden. Eine Polizeisprecherin hatte den Vorfall gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zunächst als Beziehungstat bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt waren weder das genaue Verhältnis der Beteiligten noch die Art der Verletzungen offiziell bestätigt.

46-Jährige hatte selbst den Notruf gewählt

Mit den späteren Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wurde der Ablauf konkreter. Demnach handelt es sich bei der getöteten Frau um die 46-jährige Ehefrau des inzwischen beschuldigten 55-Jährigen. Nach Erkenntnissen der Ermittler waren die beiden an ihrer Wohnanschrift zunächst in einen Streit geraten.

Während der Auseinandersetzung wählte die Frau den Notruf und gab an, von ihrem Ehemann mit einem Messer angegriffen zu werden. Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie die 46-Jährige bereits ohne Bewusstsein vor. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte ihr Leben nicht gerettet werden.

Mordkommission ermittelt nach Messerangriff in Rheine

Der 55-Jährige wurde noch am Mittwochabend festgenommen. Am Donnerstag beantragte die Staatsanwaltschaft Münster einen Haftbefehl. Eine Richterin entsprach dem Antrag und ordnete Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Totschlags an.

Zu den erhobenen Vorwürfen machte der Beschuldigte bei der Haftbefehlsverkündung keine Angaben. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen der Auseinandersetzung wurden zunächst nicht veröffentlicht. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Mordkommission dauern an. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

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