
Der A20-Unfall bei Grimmen-Ost hat am Sonntagmorgen vier Menschen schwer verletzt, darunter zwei Kinder. Nach Angaben der Polizei kam ein Van gegen 8.30 Uhr auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Greifswald und Grimmen-Ost in Fahrtrichtung Rostock von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug stürzte anschließend mehrere Meter von einer Brücke eine Böschung hinunter. Die Ursache des Unfalls war am Sonntagnachmittag noch nicht geklärt.
Der Unfall ereignete sich auf dem Abschnitt der A20 zwischen der Anschlussstelle Greifswald im Landkreis Vorpommern-Greifswald und Grimmen-Ost im Landkreis Vorpommern-Rügen. Betroffen war die Fahrbahn in Richtung Rostock. Nach den bisherigen Angaben verlor der Fahrer die Kontrolle über den Van. Wie es dazu kam, war zunächst offen.
Das Fahrzeug verließ daraufhin die Autobahn und stürzte mehrere Meter von einer Brücke. Hinweise auf eine Beteiligung eines weiteren Fahrzeugs am eigentlichen Unfall lagen zunächst nicht vor. Ebenso gab es keine bestätigten Angaben dazu, dass Witterung, Geschwindigkeit oder ein technischer Defekt eine Rolle gespielt haben könnten.
Bei dem Unfall wurden alle vier Insassen schwer verletzt. Nach Polizeiangaben handelt es sich bei den Erwachsenen um einen 61 Jahre alten Mann und eine 36 Jahre alte Frau. Hinzu kommen zwei Kinder. Angaben zu einzelnen Verletzungen werden nicht gemacht.
Ein Rettungshubschrauber sowie mehrere Rettungswagen waren im Einsatz. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung in Krankenhäuser gebracht. Ob für einzelne Beteiligte Lebensgefahr bestand, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Eine genaue Zahl der insgesamt eingesetzten Rettungs- und Feuerwehrkräfte war bis zum Sonntagnachmittag nicht offiziell genannt worden.
Für Rettung, Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die A20 in Fahrtrichtung Rostock zunächst vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung dauerte nach den vorliegenden Angaben rund zwei Stunden. Danach konnte der Verkehr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.
Eine konkret ausgeschilderte Umleitungsstrecke wurde zunächst nicht behördlich benannt. Für Autofahrer besteht inzwischen keine unfallbedingte Einschränkung mehr. Die Verkehrsmeldung für den Abschnitt zwischen Greifswald und Grimmen-Ost wurde am Sonntag um 13.09 Uhr aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt galt die Unfallstelle als geräumt und die Verkehrsbehinderung als beendet.
Warum der Fahrer die Kontrolle über den Van verlor, war zunächst nicht geklärt. Die Polizei machte bis zum Sonntagnachmittag keine näheren Angaben zu einer möglichen Ursache. Entsprechend gibt es bislang keine bestätigten Hinweise auf menschliches Fehlverhalten, einen technischen Defekt oder andere konkrete Auslöser.
Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens lag zunächst keine offizielle Schätzung vor. Die weiteren Ermittlungen sollen den Ablauf des Unfalls klären. Die A20 gehört in Mecklenburg-Vorpommern zu den wichtigen überregionalen Verkehrsachsen und verbindet den Nordosten des Landes unter anderem mit dem Raum Rostock und dem weiteren Verlauf in Richtung Lübeck.






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