
Die Rosenheim-Cops am 17. August 2026 sind am Montagnachmittag mit einer Folge aus der 21. Staffel im ZDF zu sehen. Um 16.10 Uhr läuft Auf den Gaul gekommen. Im Mittelpunkt stehen Sven Hansen und Kilian Kaya, die den Tod eines erfolgreichen Sattlermeisters untersuchen. Die Episode ist eine Wiederholung und dauert netto 44 Minuten. Im Fernsehprogramm ist dafür der Zeitraum von 16.10 bis 17 Uhr vorgesehen.
Das ZDF zeigt Auf den Gaul gekommen als 25. Episode der 21. Staffel. In der fortlaufenden Zählung gehört sie zu den inzwischen mehr als 600 produzierten Folgen der langlebigen Krimiserie. Die Fernsehpremiere erfolgte am 22. März 2022 im ZDF. Bereits eine Woche zuvor, am 15. März 2022, war die Episode im damaligen Streamingangebot des Senders verfügbar. Damit handelt es sich bei der Ausstrahlung am Montag eindeutig um eine Wiederholung. Die reine Episodenlänge beträgt nach Angaben des ZDF 44 Minuten.
Der Fall beginnt mit dem Tod des international erfolgreichen Sattlermeisters Andreas Pause. Er wird erschlagen in seiner Werkstatt gefunden. Die Ermittlungen übernehmen Sven Hansen und Kilian Kaya. Mehrere Personen geraten in den Fokus. Dazu gehört die Ehefrau des Toten, von der sich Pause scheiden lassen wollte. Auch ein Pferdebesitzer hat einen Konflikt mit ihm, nachdem sich dessen Hengst angeblich an einem maßgefertigten Sattel verletzt hatte. Hinzu kommt ein Assistent, der Kundendaten genutzt haben soll, um sich selbstständig zu machen.
Parallel zum Kriminalfall entwickelt sich eine leichtere Nebenhandlung im Kommissariat. Hausmeister Hannes Winkler sucht über eine Singlebörse nach einer Partnerin und glaubt in einer Kontaktanzeige ausgerechnet Kollegin Christin Lange wiederzuerkennen. Damit verbindet die Episode den klassischen Ermittlungsfall mit den für die Serie typischen komödiantischen Geschichten aus dem Umfeld des Rosenheimer Teams.
Sven Hansen wird in der Folge von Igor Jeftić gespielt, Kilian Kaya von Baran Hêvî. Zum weiteren Ensemble gehören Marisa Burger als Miriam Stockl, Max Müller als Michael Mohr, Karin Thaler als Marie Hofer und Alexander Duda als Gert Achtziger. Sevda Polat ist als Ela Atay zu sehen, Paul Brusa als Daniel Donato. Hinzu kommen Ursula Maria Burkhart als Marianne Grasegger, Sarah Thonig als Christin Lange, Christian K. Schaeffer als Jo Caspar und Steffen Wolf als Hannes Winkler.
Die zentralen Episodenrollen übernehmen Dominique Marquet als Stephanie Pause, Stefan Mascheck als Gabriel Schneider und Gerald Fiedler als Bernd Altmann. Regie führte Jörg Schneider. Das Drehbuch stammt von Ariane Homayounfar und Joachim Braner.
Die Serie gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten zum festen Bestandteil des ZDF-Programms. Die erste Folge Der Tote im See wurde am 9. Januar 2002 ausgestrahlt. Gedreht wurde bereits seit dem Jahr 2000. Ursprünglich standen Joseph Hannesschläger als Korbinian Hofer und Markus Böker als Ulrich Satori im Zentrum der Ermittlungen. Inzwischen umfasst die Serie 25 ausgestrahlte Staffeln mit 601 regulären Episoden sowie mehreren längeren Specials. Das ZDF selbst spricht inzwischen von mehr als 600 Folgen.
Auch 2026 wird weiterproduziert. Für die 26. Staffel entstehen 24 neue Folgen. Zu den aktuellen Ermittlern gehören Anton Stadler mit Dieter Fischer, Sven Hansen mit Igor Jeftić, Kilian Kaya mit Baran Hêvî und Julia Beck mit Michaela Weingartner. Weiterhin gehören unter anderem Max Müller, Karin Thaler, Alexander Duda, Anastasia Papadopoulou, Paul Brusa, Ursula Maria Burkhart, Sarah Thonig und Steffen Wolf zum Ensemble. Miriam Stockl mit Marisa Burger ist ebenfalls noch in den für Herbst 2026 angekündigten Folgen zu sehen, bevor die Figur die Serie verlässt.
Ein Teil des Wiedererkennungswertes entsteht durch reale Schauplätze in Oberbayern. Das Rosenheimer Rathaus dient als Außenansicht des Polizeipräsidiums. Auch der Max-Josefs-Platz und weitere Bereiche der Rosenheimer Altstadt sind regelmäßig zu sehen. Weitere Außenaufnahmen entstehen in Rosenheim, im Chiemgau sowie an unterschiedlichen Orten im oberbayerischen Umland. Zu den bekannten Drehregionen gehören unter anderem Amerang, Bad Aibling, Bad Feilnbach, Kolbermoor und Neubeuern.
Die Innenräume des Kommissariats sind dagegen Studiobauten auf dem Gelände der Bavaria Studios bei München. Auch für die laufende Produktion nennt das ZDF Rosenheim, München und die Umgebung als Drehregion. Damit verbindet die Serie reale oberbayerische Schauplätze mit Studioproduktion.
Dass das ZDF ältere Folgen am Nachmittag regelmäßig wiederholt, hängt auch mit ihrer stabilen Reichweite zusammen. Am 6. August 2026 erreichte eine Rosenheim-Cops-Wiederholung am Nachmittag 2,08 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 28,1 Prozent. Ende Juli sahen 2,35 Millionen Menschen eine Nachmittagsfolge. Der Marktanteil lag dabei bei 27,2 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden an diesem Tag 13,8 Prozent erreicht, der bis dahin höchste Jahreswert der Serie in dieser Altersgruppe.
Noch höher fiel der Gesamtmarktanteil Anfang Juni aus. Eine Wiederholung um kurz nach 16 Uhr kam damals auf 2,30 Millionen Zuschauer und 30,2 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass die älteren Episoden auch Jahre nach ihrer ursprünglichen Ausstrahlung auf dem Nachmittagsplatz ein großes Publikum erreichen können.
Auf den Gaul gekommen ist im Streamingangebot des ZDF auf der Serienseite von Die Rosenheim-Cops abrufbar. Dort wird die Episode mit einer Länge von 44 Minuten geführt. Neben der Handlung sind auch Besetzung und Produktionsstab aufgeführt. Zuschauer, die den Sendetermin um 16.10 Uhr verpassen, können die Folge damit unabhängig vom linearen Programm ansehen.
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