
Am Freitagnachmittag ist im Bremer Stadtteil Woltmershausen ein 40 Jahre alter Mann durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei Bremen ereignete sich der Vorfall gegen 14.55 Uhr im Bereich der Woltmershauser Straße und der Dangaster Straße. Die Polizei fahndet nach einer bislang unbekannten Person, die anschließend zu Fuß geflüchtet sein soll.
Die Schüsse in Bremen-Woltmershausen lösten einen Polizeieinsatz und Ermittlungen zu den Hintergründen aus. Der verletzte 40-Jährige wurde nach Polizeiangaben in ein Krankenhaus gebracht. Weitere amtlich bestätigte Angaben zu seinem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand der Polizei soll die gesuchte Person am Freitagnachmittag auf den 40-Jährigen geschossen haben. Anschließend sei sie zu Fuß vom Ort des Geschehens geflüchtet. Die Fahndung dauerte am frühen Freitagabend an.
Die Polizei sucht zugleich nach Zeugen, die den Vorfall oder die Flucht beobachtet haben könnten. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen. Behördliche Angaben zu einem möglichen Motiv, einer Vorgeschichte oder einer Beziehung zwischen dem Verletzten und der gesuchten Person lagen zunächst nicht vor.
Damit ist auch offen, ob es sich um eine gezielte Auseinandersetzung oder einen anders gelagerten Vorfall handelte. Entsprechende Schlussfolgerungen lassen sich aus den bislang veröffentlichten Informationen nicht ableiten. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass ein Mann schwer verletzt wurde und nach einer unbekannten Person gefahndet wird.
Nach Angaben der Polizei wurde der 40-Jährige mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie viele Schüsse abgegeben wurden und wo der Mann getroffen wurde, teilte die Polizei in ihrer ersten öffentlichen Mitteilung nicht mit. Auch zu einer möglichen Lebensgefahr gab es zunächst keine behördlichen Angaben.
Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 14.55 Uhr in Woltmershausen. Der Stadtteil liegt südwestlich der Bremer Innenstadt. Die Dangaster Straße befindet sich im nördlichen Teil Woltmershausens und trifft dort auf die Woltmershauser Straße.
Radio Bremen berichtete am Freitag ebenfalls über den Vorfall und über einen Einsatz der Spurensicherung. Eine unabhängige Bestätigung weiterer Einzelheiten zum Ablauf lag zunächst nicht vor. Für die Ermittlungen dürfte insbesondere entscheidend sein, welche Spuren am Ort gesichert werden können und welche Beobachtungen mögliche Zeugen gemacht haben.
Bei einem Einsatz nach einer Schussabgabe haben Polizei und Rettungsdienst zunächst die Versorgung verletzter Personen und die Sicherung des Einsatzortes im Blick. Je nach Lage können anschließend Fahndungsmaßnahmen im näheren und weiteren Umfeld, Zeugenbefragungen sowie die kriminaltechnische Untersuchung von Spuren folgen.
Welche konkreten Fahndungsmittel die Bremer Polizei am Freitag einsetzte, wurde zunächst nicht im Detail veröffentlicht. Die Behörde teilte mit, dass sowohl die Suche nach der unbekannten Person als auch die weiteren Ermittlungen andauerten.
Auch die rechtliche Einordnung des Geschehens war in der ersten Mitteilung noch nicht näher beschrieben. Solange die Ermittlungen zum Ablauf nicht abgeschlossen sind, lässt sich daraus keine belastbare Aussage über einen konkreten Straftatbestand oder eine mögliche Verantwortlichkeit ableiten.
Für eine bundesweite Einordnung liefert das Bundeskriminalamt Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik. Im Jahr 2024 wurden bundesweit 4.775 Straftaten registriert, bei denen nach der statistischen Definition mit einer Schusswaffe geschossen wurde. Das waren 1,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 2023 waren 4.687 entsprechende Fälle erfasst worden.
Weitere 4.685 Straftaten wurden 2024 registriert, bei denen mit einer Schusswaffe gedroht wurde. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einem Anstieg um sechs Prozent. Zusammengenommen machten Straftaten unter Verwendung von Schusswaffen nach Angaben des Bundeskriminalamts 0,16 Prozent aller in der Polizeilichen Kriminalstatistik registrierten Straftaten aus.
Die Statistik darf allerdings nicht mit der Zahl von Angriffen auf Menschen gleichgesetzt werden. In der Kategorie mit Schusswaffe geschossen werden unterschiedliche Deliktsbereiche erfasst. Dazu gehören neben Gewalt- und Tötungsdelikten beispielsweise auch Verstöße gegen waffenrechtliche Vorschriften und Sachbeschädigungen. Das Bundeskriminalamt weist zudem darauf hin, dass die Statistik nicht danach unterscheidet, ob eine verwendete Schusswaffe legal oder illegal besessen wurde.
Für den Vorfall in Bremen-Woltmershausen ergeben sich aus solchen bundesweiten Zahlen keine Rückschlüsse auf das Motiv oder den konkreten Ablauf. Die Ermittler müssen zunächst klären, was unmittelbar vor den Schüssen geschah und warum der 40-Jährige verletzt wurde.
Unklar blieb zunächst auch, ob die gesuchte Person und der Verletzte sich kannten. Ebenso lagen keine behördlichen Angaben dazu vor, welche Art von Waffe verwendet worden sein könnte. Die Polizei machte in ihrer ersten Mitteilung dazu keine näheren Angaben.
Damit konzentriert sich die Fahndung zunächst auf die Identifizierung und das Auffinden der gesuchten Person sowie auf die Rekonstruktion des Geschehens. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten am Freitag an.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu