Nach Absturz im Attersee: 19-Jährige soll aus Wettringen stammen

Aktenzeichen XY Fall aus Bocholt am 20. August 2025
Symbolfoto

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Beim Flugzeugabsturz im Attersee in Österreich sind zwei junge Menschen aus Deutschland ums Leben gekommen. Bei den Insassen handelt es sich nach Angaben der oberösterreichischen Polizei vermutlich um eine 19-Jährige und einen 24-Jährigen. Nach Medienberichten soll die junge Frau aus Wettringen im Kreis Steinfurt stammen. Der 24-Jährige soll aus Paderborn kommen. Amtlich bestätigt sind diese konkreten Herkunftsorte bislang nicht.

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Wrack liegt in rund 160 Metern Tiefe

Das Kleinflugzeug war am Mittwoch, 26. August 2026, gegen 11.25 Uhr bei Steinbach am Attersee abgestürzt. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Oberösterreich schlug die Maschine etwa 300 Meter vom Ufer entfernt auf dem Wasser auf und versank unmittelbar danach.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserrettung lokalisierten das Wrack gegen 18 Uhr in etwa 160 Metern Tiefe. Mithilfe der Kamera eines Tauchroboters wurden auch die beiden Personen im Flugzeug entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 19 und 24 Jahren handelt.

Nach Medienberichten waren ein 24-jähriger Fluglehrer und eine 19-jährige Flugschülerin für den Flug angemeldet. Dass die 19-Jährige aus Wettringen stammt und der Fluglehrer aus Paderborn kommt, ist bislang nicht durch die österreichische Polizei öffentlich bestätigt worden.

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Bergung nach technischem Abbruch auf Montag verschoben

Die geplante Bergung der Maschine und der beiden Verunglückten konnte am Samstag nicht abgeschlossen werden. Die Landespolizeidirektion Oberösterreich teilte mit, dass die Arbeiten aus technischen Gründen abgebrochen werden mussten.

Nach dem aktuellen Stand vom Sonntag soll die Bergung nun am Montag erfolgen. Eine besondere Herausforderung ist die große Wassertiefe: Zunächst müssen Bergungsleinen am Wrack befestigt werden, bevor die Maschine aus dem See gehoben werden kann.

Warum es zu dem Absturz bei Steinbach am Attersee kam, ist weiterhin ungeklärt. Das Landeskriminalamt Oberösterreich untersucht die Unfallursache gemeinsam mit der österreichischen Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes. Die Staatsanwaltschaft Wels hat zusätzlich einen Sachverständigen bestellt.

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