Fünf Wochen Bauarbeiten: Rodacher Straße in Coburg wird gesperrt

Münster sperrt Kanalpromenade an der Warendorfer Straße
Symbolfoto

Teilen:

Die Vollsperrung der Rodacher Straße in Coburg beginnt am Montag, 5. Oktober 2026. Betroffen ist der Straßenzug im Norden der oberfränkischen Stadt zwischen den Stadtteilen Neuses und Beiersdorf. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten ausgeführt und sollen insgesamt voraussichtlich rund fünf Wochen dauern. Neben einer Erneuerung des Straßenbelags stehen Arbeiten am Glasfasernetz und am Kanal an. Für den Verkehr werden Umleitungen ausgeschildert.

Rodacher Straße wird in mehreren Abschnitten gesperrt

Die Straßenbauarbeiten betreffen die ehemalige Staatsstraße 2205 zwischen Neuses und Beiersdorf. Das Staatliche Bauamt Bamberg hatte für die Sanierung bereits den 5. Oktober als vorgesehenen Baubeginn genannt. Planmäßig sollen die Arbeiten bis zum Ende der unterrichtsfreien Herbsttage in Bayern abgeschlossen sein. Diese dauern 2026 vom 2. bis einschließlich 6. November.

Damit reicht die geplante Bauzeit vom Beginn der ersten Oktoberwoche bis Anfang November. Die Vollsperrung der Rodacher Straße in Coburg betrifft dabei nicht während des gesamten Zeitraums exakt denselben Straßenabschnitt. Stattdessen wandert das Baufeld entsprechend dem Fortschritt der Arbeiten weiter.

Für die erste Bauphase ist in den Verkehrsdaten eine Sperrung ab Montag, 5. Oktober, 7.30 Uhr, bis Dienstag, 27. Oktober, 15 Uhr vorgesehen. Der betroffene Abschnitt wird mit einer Länge von rund 1,4 Kilometern angegeben. Die Sperrung gilt in beiden Fahrtrichtungen. Der Straßenzug wird dabei je nach Abschnitt als Rodacher Straße beziehungsweise COs 29 geführt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Weitere Bauphase ab 27. Oktober in Beiersdorf

Direkt im Anschluss folgt nach der derzeitigen Planung ein kürzerer Bauabschnitt in Beiersdorf. Zwischen der Straße Zum Sulzbach und dem anschließenden Bereich der Rodacher Straße ist vom 27. Oktober um 15.01 Uhr bis zum 2. November um 15 Uhr eine Vollsperrung vorgesehen. Dieser Abschnitt ist rund 311 Meter lang. Auch dort soll eine ausgeschilderte Umleitung eingerichtet werden.

Vom 3. November, 7.30 Uhr, bis zum 6. November, 15 Uhr, ist anschließend eine weitere Phase vorgesehen. Betroffen ist dann ein rund 505 Meter langer Abschnitt in Richtung des Kreisverkehrs an der Staatsstraße 2205 bei Wiesenfeld. Die Fahrbahn ist auch in diesem Bereich während der Arbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die genannten Zeiträume sind Plandaten. Witterung oder andere nicht vorhersehbare Umstände können den Ablauf verändern. Damit kann sich auch der Wechsel zwischen den einzelnen Bauabschnitten verschieben.

Straßenbelag und Glasfasernetz werden gleichzeitig erneuert

Hinter der vergleichsweise langen Sperrung stehen mehrere Arbeiten, die zeitlich gebündelt werden. Das Staatliche Bauamt Bamberg lässt die Fahrbahn der ehemaligen Staatsstraße 2205 zwischen Neuses und Beiersdorf sanieren. Parallel dazu sind im Bereich des Ortsausgangs von Neuses Richtung Beiersdorf Tiefbauarbeiten vorgesehen.

SÜC und CEB führen dort Arbeiten für Glasfaserkabel und am Kanal aus. Die Maßnahmen sollen weitgehend gleichzeitig mit der Fahrbahnsanierung stattfinden. Dadurch soll vermieden werden, dass der Straßenabschnitt für die unterschiedlichen Arbeiten nacheinander mehrfach gesperrt werden muss. Das Staatliche Bauamt Bamberg und die Stadt Coburg hatten die Arbeiten deshalb gemeinsam abgestimmt.

Bereits im August und September waren Teile der Rodacher Straße wegen des Glasfaserausbaus zeitweise nur eingeschränkt befahrbar. Unter anderem war ein Abschnitt zwischen den Hausnummern 8 und 38 halbseitig gesperrt. Die nun anstehende Maßnahme zwischen Neuses und Beiersdorf ist davon zu unterscheiden und umfasst eine vollständige Sperrung in mehreren Bauphasen.

Zufahrt zum Goldbergsee soll berücksichtigt werden

Eine besondere Rolle bei der Planung spielt die Erreichbarkeit des Goldbergsees und eines dort ansässigen Unternehmens. Deshalb wird die Straßenbaumaßnahme abschnittsweise ausgeführt. Die einzelnen Sperrbereiche sollen so angeordnet werden, dass die Zufahrt während der Bauzeit berücksichtigt werden kann.

Für den überörtlichen Verkehr ist die Rodacher Straße vor allem als Verbindung zwischen dem nördlichen Coburger Stadtgebiet, Neuses und Beiersdorf von Bedeutung. Der frühere Verlauf der Staatsstraße 2205 wurde durch die neue Straßenverbindung in diesem Bereich entlastet. Dennoch müssen sich insbesondere Anwohner und Verkehrsteilnehmer mit Zielen in Neuses oder Beiersdorf auf veränderte Wege einstellen.

Eine konkrete Straßenfolge für die Umleitung ist für die neue Bauphase nicht festgelegt worden. Maßgeblich ist deshalb die Beschilderung vor Ort. Der Durchgangsverkehr kann die jeweils vollständig gesperrten Bauabschnitte nicht passieren.

Abschluss ist für 6. November vorgesehen

Nach dem derzeitigen Bauplan soll die letzte Sperrphase am Freitag, 6. November, um 15 Uhr enden. Damit würde die Fahrbahnsanierung wie vorgesehen zum Ende der bayerischen Herbstferien abgeschlossen. Die gesamte Maßnahme erstreckt sich damit über einen Zeitraum von Anfang Oktober bis Anfang November.

Entscheidend für Autofahrer ist dabei der abschnittsweise Ablauf. Nicht die gesamte Rodacher Straße wird fünf Wochen lang auf voller Länge gleichzeitig gesperrt. Die Bauzone verändert sich im Verlauf der Arbeiten. Wer zwischen Coburg, Neuses, Beiersdorf und dem weiteren Verlauf Richtung Bad Rodach unterwegs ist, muss deshalb während der Bauzeit auf die jeweils ausgeschilderten Umleitungen achten.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu