
Auf der A1 in Richtung Hamburg hat am Samstag, 3. Oktober 2026, erneut ein verunglückter Lastwagen für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Ein mit Fisch beladener Lkw kam in der Nacht zum Samstag südlich der Raststätte Buddikate von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Am Vormittag liefen aufwendige Bergungsarbeiten mit zwei Kränen. Zwischen Buddikate West und Ahrensburg war zeitweise nur ein Fahrstreifen frei.
Der Unfall ereignete sich auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg. Nach Angaben des NDR kam der Lastwagen in der Nacht zum Samstag von der Autobahn ab. Das Fahrzeug blieb kurz hinter der Raststätte Buddikate im Graben liegen. Die Rastanlage Buddikate West befindet sich bei Todendorf im Kreis Stormarn.
Am Samstagvormittag war die Bergung noch nicht abgeschlossen. Zwei Kräne waren eingesetzt, um den Lastwagen aus dem Gelände neben der Autobahn zu holen. Die Polizei rechnete zunächst damit, dass sich die Arbeiten bis in den Nachmittag ziehen könnten. Während der Bergung wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Verkehrsmeldungen führten die Behinderung zwischen der Raststätte Buddikate West und der Anschlussstelle Ahrensburg. Dort war die Fahrbahn in Richtung Hamburg auf einen Fahrstreifen verengt. Der ADAC meldete zusätzlich zeitweise etwa einen Kilometer Stau und einen Zeitverlust von mindestens 20 Minuten.
Bestätigt ist, dass der verunglückte Lastwagen Fisch geladen hatte. Für die genaue Menge der Ladung gab es zunächst jedoch keine behördlich bestätigte Angabe. Die genannte Größenordnung von rund zwölf Tonnen ließ sich daher zunächst nicht unabhängig bestätigen.
Auch zu möglichen Verletzten und zur genauen Ursache des Unfalls lagen zunächst keine gesicherten näheren Angaben vor. Offen blieb damit insbesondere, aus welchem Grund der Lkw von der Fahrbahn abkam. Ebenso war zunächst nicht bekannt, ob Teile der Ladung beschädigt wurden oder vor beziehungsweise während der Bergung umgeladen werden mussten.
Die Auswirkungen auf den Verkehr waren dagegen klar erkennbar. Wegen des im Graben liegenden Fahrzeugs und des Einsatzes der Bergungsfahrzeuge standen zeitweise zwei der üblicherweise nutzbaren Fahrstreifen nicht zur Verfügung. Verkehrsteilnehmer in Richtung Hamburg mussten deshalb mit Verzögerungen rechnen.
Der Unfall vom Samstag ist nicht mit einem weiteren Lkw-Unfall auf derselben Autobahn am Vortag zu verwechseln. Bereits am Freitag, 2. Oktober, war zwischen Bad Oldesloe und Bargteheide ein Sattelzug von der A1 abgekommen. Dieser Lastwagen hatte nach Polizeiangaben 14 Tonnen Lachs geladen.
Der Unfall vom Freitag ereignete sich gegen 7.30 Uhr im Bereich einer Baustelle. Der Sattelzug kam in Fahrtrichtung Hamburg nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb teilweise auf einem Acker stehen. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die A1 zwischen Bad Oldesloe und Bargteheide über Stunden vollständig gesperrt werden.
Die Fischladung blieb nach den damaligen Angaben unversehrt. Sie musste allerdings umgeladen werden, damit die Kühlung sichergestellt werden konnte. Die Vollsperrung sollte am Freitag nach damaliger Prognose bis etwa 18 Uhr dauern. Zusätzlich war vorübergehend eine Umleitungsstrecke blockiert, nachdem dort ein weiterer Lastwagen mit seinem Auflieger unter einer Brücke stecken geblieben war.
Zwischen beiden Ereignissen bestehen damit mehrere klare Unterschiede. Der Lachs-Lkw verunglückte am Freitagmorgen zwischen Bad Oldesloe und Bargteheide und führte dort zu einer Vollsperrung. Der zweite Fischtransporter kam in der Nacht zum Samstag südlich der Raststätte Buddikate von der A1 ab. Dort konnte der Verkehr am Vormittag zumindest auf einem Fahrstreifen weiterlaufen.
Beide Unfallstellen liegen im Kreis Stormarn und damit auf demselben Abschnitt der wichtigen Autobahnverbindung zwischen Lübeck und Hamburg. Die A1 verbindet die Ostseeküste und den Großraum Lübeck mit Hamburg und führt weiter über Bremen und das Ruhrgebiet in Richtung Westen und Süden Deutschlands.
Für Reisende in Richtung Hamburg bedeutete der zweite Unfall am Feiertag erneut Einschränkungen. Wann sämtliche Fahrstreifen im Bereich Buddikate wieder ohne Behinderungen genutzt werden konnten, war am späten Vormittag zunächst noch offen. Die Polizei ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass die Bergung bis zum Nachmittag abgeschlossen werden könnte.






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