
Der Sonntagabend gehört im Ersten wieder dem „Tatort“. Am 4. Oktober 2026 läuft um 20:15 Uhr die neue Ludwigshafener Folge „Explosive Mischung“. Ulrike Folkerts ist erneut als Lena Odenthal zu sehen, Lisa Bitter spielt ihre Kollegin Johanna Stern. Der Krimi ist eine Erstausstrahlung und trägt innerhalb der seit 1970 ausgestrahlten Reihe die Folgennummer 1341.
Das Erste hat für „Explosive Mischung“ den Sendeplatz von 20:15 bis 21:45 Uhr vorgesehen. In der ARD Mediathek wird das Video mit einer Länge von 89 Minuten geführt. Der Film ist dort bereits als Vorabpremiere abrufbar und soll nach derzeitigem Stand bis zum 4. Oktober 2027 verfügbar bleiben.
Ausgangspunkt des Falls ist eine missglückte Sprengung eines Geldautomaten in der Ludwigshafener Innenstadt. Dennis Lohberg kommt dabei ums Leben. Gleichzeitig fehlt eine Geldkassette. Für Lena Odenthal und Johanna Stern deutet deshalb vieles darauf hin, dass an der Aktion mindestens eine weitere Person beteiligt gewesen sein könnte.
Die Ermittlungen führen das Team in ein Viertel, in dem die Polizei auf erhebliche Spannungen trifft. Dennis gehörte zu einer örtlichen Gruppe junger Menschen. Auch sein Bruder Chris und seine frühere Freundin Fiona geraten dadurch in den Blick der Ermittler.
Parallel rekonstruiert Johanna Stern die Vorgänge rund um die Sprengung. Lena Odenthal beschäftigt sich dagegen mit Ulf Meisner. Er versteht sich selbst als Aufpasser des Viertels und ist überzeugt, dort für Ordnung sorgen zu müssen, wo aus seiner Sicht staatliche Strukturen nicht ausreichend wirken.
Eine Besonderheit von „Explosive Mischung“ liegt in seiner zeitlichen Konstruktion. Die Geschichte konzentriert sich auf eine einzige Nacht und orientiert sich weitgehend an der tatsächlich vergehenden Sendezeit. Damit rückt weniger eine über viele Tage angelegte klassische Ermittlung in den Mittelpunkt als eine zunehmend verdichtete Situation, in der mehrere Handlungsstränge gleichzeitig verlaufen.
Neben Odenthal und Stern sind deshalb auch weitere Mitglieder des Ludwigshafener Teams stärker eingebunden. Davina Chanel Fox spielt Mara Herrmann, Johannes Scheidweiler ist als Nico Langenkamp dabei. Bernd Hölscher verkörpert den leitenden Polizeidirektor Breising, Kailas Mahadevan spielt Dr. Özcan.
Wie der Fall endet und wie die einzelnen Konflikte zusammenhängen, soll die Folge erst im Verlauf des Films auflösen.
Neben Ulrike Folkerts als Lena Odenthal und Lisa Bitter als Johanna Stern gehören mehrere Gastdarsteller zur Besetzung. Juliette Larat spielt Fiona Markovic, Filip Schnack ist als Chris Lohberg zu sehen. Hannah Ehrlichmann übernimmt die Rolle der Isa Meisner, Christian Schneeweiß spielt Ulf Meisner.
Außerdem wirken Davina Chanel Fox als Mara Herrmann, Johannes Scheidweiler als Nico Langenkamp, Bernd Hölscher als Breising, Kailas Mahadevan als Dr. Özcan, Sybille Weiser als Vanessa und Felician Hohnloser als Kollege Berger mit.
Geschrieben und inszeniert wurde „Explosive Mischung“ von Martin Eigler. Andreas Schäfauer verantwortete die Kamera, die Musik stammt von Oliver Kranz. Der Film ist eine Produktion des SWR für die ARD.
Die Dreharbeiten für den neuen Ludwigshafen-Tatort liefen Ende 2025. Als Drehorte nennt der SWR Ludwigshafen, Karlsruhe und Baden-Baden. Die Aufnahmen sollten damals bis Mitte Dezember dauern.
Damit entstand die Folge zwar für den Ludwigshafener Ermittlungsort, wurde aber wie bei Fernsehproduktionen üblich nicht ausschließlich dort gedreht. Inhaltlich bleibt die Geschichte klar in Ludwigshafen verankert.
„Explosive Mischung“ ist der 25. gemeinsame Fall von Lena Odenthal und Johanna Stern. Folkerts spielt Odenthal bereits seit 1989 und gehört damit zu den langjährigsten Ermittlerinnen der Krimireihe. Lisa Bitter kam Jahre später als Johanna Stern zum Ludwigshafener Team.
Die vorherige Erstausstrahlung mit Odenthal und Stern war „Sashimi Spezial“. Die Folge lief am 1. März 2026 im Ersten. Damals schalteten 7,38 Millionen Menschen ein. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 28,8 Prozent.
Damit gehörte der Ludwigshafener „Tatort“ an diesem Abend erneut zu den reichweitenstärksten fiktionalen Sendungen im deutschen Fernsehen. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 1,11 Millionen Zuschauer erreicht, der Marktanteil in dieser Altersgruppe lag bei 21,6 Prozent.
Ob „Explosive Mischung“ an diese Werte anknüpfen kann, steht erst nach der Ausstrahlung am Sonntagabend fest.
Wer den neuen „Tatort“ nicht zur linearen Sendezeit sehen möchte, kann die Folge in der ARD Mediathek abrufen. Dort ist „Explosive Mischung“ bereits vor der Fernsehausstrahlung verfügbar. Die Mediathek weist für den Film eine Laufzeit von 89 Minuten aus.
Nach aktuellem Stand bleibt die Folge bis zum 4. Oktober 2027 am frühen Morgen online. Angeboten werden unter anderem Untertitel, Deutsche Gebärdensprache und eine Audiodeskription.
Im linearen Fernsehen startet „Tatort: Explosive Mischung“ heute um 20:15 Uhr im Ersten. Das Programmfenster endet um 21:45 Uhr. Eine Wiederholung ist im Ersten in der Nacht zu Dienstag, 6. Oktober, vorgesehen.
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