ProSieben widmet Christoph Waltz zum 70. Geburtstag einen TV-Abend

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Christoph Waltz feiert an diesem Sonntag seinen 70. Geburtstag. ProSieben nimmt das Jubiläum zum Anlass für einen Themenabend rund um den österreichischen Schauspieler und zweifachen Oscar-Preisträger. Um 23:30 Uhr zeigt der Sender erstmals das Künstlerporträt „Die Christoph Waltz Story“. Die Sendung läuft bis 00:35 Uhr und blickt auf eine Karriere zurück, die Waltz nach Jahrzehnten in europäischen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen vergleichsweise spät zu einem international bekannten Hollywoodstar machte.

Den Rahmen des Abends bilden zwei jener Filme, die seine internationale Karriere entscheidend geprägt haben. Bereits um 20:15 Uhr läuft Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“. Nach dem Porträt folgt um 00:35 Uhr „Django Unchained“. In beiden Produktionen spielte Waltz Rollen, die ihm jeweils einen Oscar als bester Nebendarsteller einbrachten.

„Die Christoph Waltz Story“ läuft erstmals im deutschen Fernsehen

Bei der Ausstrahlung am 4. Oktober handelt es sich um die deutsche TV-Premiere des 2026 produzierten Porträts. Für den Programmplatz sind 65 Minuten vorgesehen. Programmdaten führen für die eigentliche Produktion eine Länge von rund 52 Minuten auf.

ProSieben stellt Waltz‘ beruflichen Weg und insbesondere seine internationale Karriere in den Mittelpunkt. „Die Christoph Waltz Story“ soll dabei nicht nur bekannte Filmrollen zusammenfassen, sondern auch der Frage nachgehen, wodurch sich seine Darstellung komplexer und häufig bedrohlicher Figuren auszeichnet.

Der Geburtstag bildet den Anlass für das neue Künstlerporträt

Christoph Waltz wurde am 4. Oktober 1956 in Wien geboren und wird damit am Tag der Erstausstrahlung 70 Jahre alt. Seine Laufbahn begann lange vor dem internationalen Durchbruch. Waltz absolvierte eine Schauspielausbildung in Wien und arbeitete anschließend unter anderem auf Theaterbühnen sowie über viele Jahre hinweg für deutschsprachige Film- und Fernsehproduktionen.

International veränderte sich seine Karriere mit „Inglourious Basterds“ grundlegend. Quentin Tarantino besetzte ihn als SS-Offizier Hans Landa. Die Rolle brachte Waltz 2009 bereits beim Filmfestival in Cannes den Darstellerpreis und anschließend zahlreiche weitere Auszeichnungen ein. Bei der Oscar-Verleihung 2010 gewann er den Preis als bester Nebendarsteller.

Nur wenige Jahre später arbeitete Waltz erneut mit Tarantino zusammen. In „Django Unchained“ spielte er den Kopfgeldjäger Dr. King Schultz. Dafür erhielt er 2013 seinen zweiten Oscar als bester Nebendarsteller. Diese beiden Rollen stehen bis heute besonders deutlich für seinen internationalen Durchbruch.

ProSieben verbindet Porträt mit zwei Tarantino-Filmen

Der Aufbau des Sonntagabends folgt dieser Karriereentwicklung. Vor der Dokumentation zeigt ProSieben „Inglourious Basterds“ ab 20:15 Uhr. Waltz spielt darin neben Brad Pitt, Mélanie Laurent, Diane Kruger, Michael Fassbender, Daniel Brühl und weiteren internationalen Darstellern.

Unmittelbar nach „Die Christoph Waltz Story“ beginnt um 00:35 Uhr „Django Unchained“. Damit platziert ProSieben das Porträt genau zwischen den beiden Tarantino-Filmen, für die Waltz seine beiden Oscars erhielt. Aus einem einzelnen Künstlerporträt wird so ein zusammenhängender Programmabend, der sich auf die entscheidende Phase seiner internationalen Karriere konzentriert.

Die Dokumentation selbst blickt allerdings weiter zurück. Beschreibungen zur Produktion verweisen auch auf Waltz‘ frühe Ausbildung und seinen Weg durch die europäische Schauspielszene. Im Mittelpunkt steht damit der ungewöhnliche Verlauf einer Karriere, bei der der internationale Durchbruch erst nach vielen Jahren professioneller Arbeit folgte.

Von deutschsprachigen Produktionen zum internationalen Star

Vor seinem Hollywood-Erfolg war Waltz vor allem einem deutschsprachigen Fernseh- und Theaterpublikum bekannt. Er trat über Jahrzehnte in zahlreichen Fernsehfilmen und Serien auf und spielte auf bedeutenden Bühnen. Internationale Kinorollen bestimmten seine Laufbahn damals noch nicht.

„Inglourious Basterds“ änderte diese Wahrnehmung nachhaltig. Nach dem Erfolg des Films folgten zahlreiche englischsprachige Produktionen. Waltz spielte unter anderem in großen Hollywoodfilmen und übernahm später auch Aufgaben als Regisseur. Besonders prägend blieb dabei seine Fähigkeit, Figuren mit höflicher oder kultivierter Oberfläche und zugleich bedrohlicher Seite darzustellen.

Das ProSieben-Porträt greift genau dieses Rollenbild auf. Der Sender beschreibt Waltz als Schauspieler, der komplexe Figuren zwischen Charme und Unberechenbarkeit verkörpern könne. Zugleich soll die Produktion den Menschen hinter der öffentlichen Schauspielerfigur näher betrachten.

Wiederholung bereits in der Nacht zum Montag

Wer die Erstausstrahlung um 23:30 Uhr verpasst, erhält noch in derselben Nacht eine weitere Gelegenheit. ProSieben hat „Die Christoph Waltz Story“ für Montag, 5. Oktober, ab 03:35 Uhr erneut eingeplant. Der Wiederholungssendeplatz endet um 04:30 Uhr.

Für ProSieben bildet die Dokumentation den Mittelpunkt eines mehrstündigen Geburtstagsprogramms: „Inglourious Basterds“ beginnt um 20:15 Uhr, „Die Christoph Waltz Story“ folgt um 23:30 Uhr und „Django Unchained“ schließt sich um 00:35 Uhr an. Damit steht der Abend ganz im Zeichen der beiden Rollen, mit denen Christoph Waltz vom etablierten europäischen Schauspieler zu einem der international bekanntesten deutschsprachigen Filmstars wurde.

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