Tom Cruise in einer zerstörten Welt: SAT.1 zeigt heute „Oblivion“

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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SAT.1 setzt am Sonntagabend auf Science-Fiction mit Tom Cruise. Der Sender zeigt „Oblivion“ heute, 4. Oktober 2026, von 20:15 bis 22:50 Uhr. Der Film aus dem Jahr 2013 ist eine Wiederholung. Seine deutsche Free-TV-Premiere hatte „Oblivion“ bereits am 17. August 2015 im ZDF. Regie führte Joseph Kosinski, der Jahre später mit „Top Gun: Maverick“ erneut mit Cruise zusammenarbeitete.

Der Science-Fiction-Film spielt in einer weitgehend zerstörten Zukunft und verbindet eine postapokalyptische Welt mit Action, Mystery und einer Geschichte über Erinnerung und Identität. Neben Cruise gehören Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Andrea Riseborough, Nikolaj Coster-Waldau und Melissa Leo zur zentralen Besetzung.

„Oblivion“ heute in SAT.1: Sendezeit und Wiederholung

Der Film beginnt am Sonntag um 20:15 Uhr und ist bis 22:50 Uhr eingeplant. Der Programmplatz umfasst damit 155 Minuten inklusive Werbeunterbrechungen. Die eigentliche Kinofassung hat eine Laufzeit von rund 124 Minuten.

Direkt im Anschluss setzt SAT.1 seinen Filmabend mit „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ fort. Der Dino-Blockbuster beginnt laut Programm um 22:50 Uhr. „Oblivion“ ist dagegen keine TV-Premiere mehr. Die erste deutsche frei empfangbare Ausstrahlung erfolgte am 17. August 2015 im ZDF im Rahmen des „Montagskino Fantasy“.

Der Film ist aktuell außerdem im Filmangebot von Joyn aufgeführt.

Darum geht es in „Oblivion“

Die Handlung führt ins Jahr 2077. Die Erde ist nach einem Krieg verwüstet und weitgehend verlassen. Jack Harper, gespielt von Tom Cruise, gehört zu den wenigen Menschen, die noch auf dem Planeten arbeiten. Gemeinsam mit Victoria lebt er in einer technisch hochgerüsteten Station über den Wolken.

Jacks Aufgabe besteht darin, Drohnen zu warten und die technische Infrastruktur zu sichern. Seine Mission soll bald enden. Doch während seiner Einsätze entdeckt er Hinweise, die nicht zu dem passen, was er über die Vergangenheit und den Krieg zu wissen glaubt.

Eine entscheidende Wendung nimmt die Geschichte, als ein Raumschiff abstürzt und Jack die Überlebende Julia findet. Ihre Anwesenheit bringt Erinnerungen und Fragen zurück, die seine bisherige Wahrnehmung der Welt erschüttern.

Tom Cruise führt eine prominent besetzte Produktion an

Tom Cruise spielt den Techniker Jack Harper und trägt weite Teile des Films. Olga Kurylenko ist als Julia zu sehen, Andrea Riseborough übernimmt die Rolle von Victoria. Morgan Freeman spielt Beech, während Nikolaj Coster-Waldau als Sykes und Melissa Leo als Sally auftreten. Zoë Bell gehört ebenfalls zur Besetzung.

Regie führte Joseph Kosinski. Das offiziell ausgewiesene Drehbuch stammt von Karl Gajdusek und Michael Arndt. Kosinski entwickelte die zugrunde liegende Geschichte und war zudem als Produzent beteiligt. Für die Kameraarbeit war Claudio Miranda verantwortlich, der unmittelbar zuvor für „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ einen Oscar gewonnen hatte.

Die Musik entstand unter Beteiligung der französischen Electronic-Gruppe M83 um Anthony Gonzalez sowie Joseph Trapanese. Gerade die Verbindung aus elektronischen Flächen, orchestralen Elementen und den groß angelegten Landschaftsbildern prägt die audiovisuelle Gestaltung des Films.

Gedreht wurde unter anderem in Island und Louisiana

Für die Produktion entstanden Aufnahmen an mehreren sehr unterschiedlichen Schauplätzen. Gedreht wurde unter anderem in Louisiana, New York, Kalifornien und Island. Zu den isländischen Drehorten gehörten Landschaften rund um den Vatnajökull-Nationalpark und Jarlhettur. Auch der Wasserfall Dettifoss zählt zu den dokumentierten Schauplätzen.

In New York entstanden Aufnahmen am Empire State Building. Weitere Dreharbeiten fanden unter anderem in Baton Rouge und New Orleans sowie in der Region um June Lake und Mammoth Lakes in Kalifornien statt.

Kosinski und Kameramann Miranda versuchten, für die futuristische Welt möglichst viel reales Licht und echte Landschaften einzusetzen. Für den gläsernen Wohnturm der Hauptfiguren wurde zudem eine aufwendige Projektionslösung verwendet. Großflächige Himmelsaufnahmen wurden auf dem Set projiziert, statt die Umgebung ausschließlich nachträglich vor einem Greenscreen zu erzeugen. Dadurch sollte das Licht unmittelbar auf Schauspieler und Kulissen wirken.

Weltweit spielte „Oblivion“ mehr als 286 Millionen Dollar ein

„Oblivion“ startete im April 2013 international im Kino. In den USA nahm der Film rund 89,1 Millionen Dollar ein, außerhalb Nordamerikas kamen rund 197,1 Millionen Dollar hinzu. Weltweit erreichte das Einspielergebnis damit etwa 286,2 Millionen Dollar. Das ausgewiesene Produktionsbudget lag bei rund 120 Millionen Dollar.

Damit gehörte „Oblivion“ zwar nicht zu den größten Blockbustern des Jahres 2013, erreichte international aber ein deutlich größeres Publikum als allein auf dem US-Markt. Im weltweiten Jahresranking von Box Office Mojo landete der Film auf Platz 25.

Auch bei Filmpreisen tauchte die Produktion mehrfach auf. Unter anderem gab es Nominierungen für Produktionsdesign, visuelle Effekte und Filmmusik. Joseph Trapanese wurde bei den ASCAP Film and Television Music Awards für seine Arbeit an einem erfolgreichen Kinofilm ausgezeichnet. Der Titelsong „Oblivion“ von M83 und Susanne Sundfør erhielt zudem eine Nominierung bei den World Soundtrack Awards.

Joseph Kosinski und Tom Cruise arbeiteten später erneut zusammen

Aus heutiger Sicht ist „Oblivion“ auch deshalb interessant, weil der Film eine frühe Zusammenarbeit von Joseph Kosinski und Tom Cruise markiert. Neun Jahre später kam „Top Gun: Maverick“ in die Kinos, ebenfalls unter Kosinskis Regie und erneut mit Cruise in der Hauptrolle.

Schon „Oblivion“ zeigt mehrere Elemente, die auch Kosinskis spätere Arbeiten prägen: technisch detaillierte Welten, weitläufige Landschaften, stark gestaltete Flugsequenzen und eine möglichst physisch wirkende Inszenierung trotz umfangreicher visueller Effekte.

Wer den Film heute erstmals sieht, bekommt deshalb nicht nur einen eigenständigen Science-Fiction-Stoff aus dem Jahr 2013. „Oblivion“ ist zugleich ein früher Baustein einer Zusammenarbeit, aus der später einer der kommerziell erfolgreichsten Filme in Cruises Karriere hervorging.

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