Unfall in Appen: Müllfahrzeug kippt um und blockiert L105

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Am Dienstagvormittag ist auf der Wedeler Chaussee bei Appen-Etz im Kreis Pinneberg ein Müllfahrzeug verunglückt. Bei dem Unfall in Appen wurden drei Männer verletzt. Nach Angaben der Polizei saßen ein 41 Jahre alter Fahrer, ein 32-jähriger Beifahrer und ein 58 Jahre alter weiterer Insasse in dem Fahrzeug. Der 58-Jährige erlitt schwere Verletzungen, die beiden anderen Männer wurden leicht verletzt. Alle drei kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

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Müllfahrzeug gerät auf den Grünstreifen

Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr auf der Wedeler Chaussee im Bereich Appen-Etz. Nach den bisherigen Erkenntnissen geriet das Müllfahrzeug zunächst nach rechts auf den Grünstreifen. Beim anschließenden Gegenlenken streifte es einen entgegenkommenden Transporter mit Anhänger. Danach kippte der Müllwagen um und blieb quer auf der Fahrbahn liegen.

Damit war neben dem Müllfahrzeug mindestens ein weiteres Fahrzeug in den Unfall verwickelt. Zu Verletzten in dem Transporter gab es zunächst keine bestätigten Angaben. Auch die genaue Ursache dafür, warum das schwere Fahrzeug zunächst auf den Grünstreifen geriet, blieb offen. Frühere Angaben, wonach kein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen sei, wurden damit durch die später veröffentlichten Polizeiangaben zum gestreiften Transporter konkretisiert.

Das Müllfahrzeug war mit Haushaltsmüll beladen. Nachdem es auf die Seite gekippt war, blockierte es die Fahrbahn. Die Lage des schweren Fahrzeugs machte umfangreiche Bergungsarbeiten erforderlich. Einsatzkräfte sicherten den Unfallbereich ab, während der Verkehr auf der Landesstraße vollständig gestoppt wurde.

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Drei Insassen kommen ins Krankenhaus

Die drei Männer im Müllfahrzeug wurden unterschiedlich schwer verletzt. Der 41-jährige Fahrer und der 32-jährige Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der 58 Jahre alte dritte Insasse wurde schwer verletzt. Rettungskräfte brachten alle drei Männer in Krankenhäuser.

Am Vormittag war zeitweise nicht ausgeschlossen worden, dass die Verletzungen des 58-Jährigen lebensgefährlich sein könnten. Gesichert war im weiteren Tagesverlauf, dass er schwer verletzt worden war. Ein späterer Bericht bezeichnete den Mann als außer Lebensgefahr. Eine entsprechende öffentlich verbreitete Bestätigung der zuständigen Polizeidirektion lag zunächst nicht vor.

An der Unfallstelle waren neben Polizei und Rettungsdienst auch Feuerwehrkräfte eingesetzt. Drei Feuerwehren waren an den Maßnahmen beteiligt. Genauere behördliche Angaben zur Zahl der Einsatzkräfte und zu den einzelnen Aufgaben der Wehren lagen zunächst nicht vor.

Wedeler Chaussee für die Bergung voll gesperrt

Die Wedeler Chaussee wurde nach dem Unfall vollständig gesperrt. Betroffen war nach Angaben des NDR der Abschnitt zwischen Westring und Rollbarg. Die Straße gehört zur L105 und ist eine wichtige regionale Verbindung zwischen dem Raum Wedel und Pinneberg. Wegen des quer beziehungsweise seitlich auf der Fahrbahn liegenden Müllfahrzeugs war eine Durchfahrt nicht möglich.

Die Sperrung war vor allem für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Bergung des tonnenschweren Fahrzeugs erforderlich. Zunächst ging die Polizei davon aus, dass die Straße bis in den späten Nachmittag gesperrt bleiben würde. Die Arbeiten zogen sich jedoch über mehrere Stunden hin. Auch am Nachmittag wurde die Vollsperrung weiterhin geführt.

Für die Bergung des Müllfahrzeugs wurden zwei Kräne eingesetzt. Autofahrer sollten den betroffenen Bereich weiträumig umfahren. Die Verkehrsmeldungen führten die L105 in beiden Richtungen als gesperrt. Ein verlässlich bestätigter Zeitpunkt für die vollständige Freigabe der Wedeler Chaussee lag zunächst nicht vor.

Unfallstelle liegt bei Appen-Etz

Der Unfall ereignete sich im Bereich Appen-Etz südwestlich des Ortskerns von Appen. Die Wedeler Chaussee führt von dort in Richtung Wedel und bildet eine wichtige Verbindung im südlichen Kreis Pinneberg. Entsprechend hatte die Vollsperrung Auswirkungen auf den regionalen Verkehr und nicht nur auf Fahrten innerhalb der Gemeinde.

Die Landesstraße musste während der Rettungsarbeiten und der anschließenden Fahrzeugbergung über Stunden für beide Richtungen gesperrt bleiben. Ortskundige Verkehrsteilnehmer wurden aufgefordert, den Bereich großräumig zu meiden. Ob nach der Bergung zusätzlich Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn notwendig waren, war zunächst nicht bekannt.

Polizei klärt Ursache des Unfalls

Nach dem bislang bekannten Ablauf geriet das Müllfahrzeug zunächst auf den Grünstreifen. Beim Gegenlenken kam es zur Berührung mit dem entgegenkommenden Transporter samt Anhänger. Anschließend kippte das Müllfahrzeug auf die Seite und blockierte die L105.

Warum der Fahrer zuvor auf den Grünstreifen geriet, war zunächst nicht geklärt. Gesicherte Angaben zu einer möglichen technischen Ursache, zur gefahrenen Geschwindigkeit oder zu anderen äußeren Einflüssen gab es nicht. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine bestätigten Zahlen vor.

Damit richten sich die weiteren Ermittlungen vor allem auf die Ursache des ursprünglichen Abkommens von der Fahrbahn. Fest stehen bislang die Kollision mit dem entgegenkommenden Gespann, das anschließende Umkippen des Müllfahrzeugs, drei verletzte Insassen und die wegen der Bergungsarbeiten über Stunden notwendige Vollsperrung der Wedeler Chaussee.

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