Zwei Autos landen auf Tramgleisen in Berlin: Ein Wagen brennt aus

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Berlin. Auf der Buschallee im Berliner Ortsteil Weißensee sind am Mittwochabend, 7. Oktober 2026, zwei Autos nach einem Verkehrsunfall im Gleisbett der Straßenbahn gelandet. Eines der Fahrzeuge geriet in Brand und brannte vollständig aus. Zwei Menschen wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Die Berliner Feuerwehr war mit 42 Einsatzkräften vor Ort. Der Unfall sorgte zudem für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Auch mehrere Straßenbahnlinien waren zeitweise unterbrochen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll ein 55 Jahre alter Autofahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.

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Unfall auf der Buschallee: Mehrere Autos beteiligt

Der Unfall in Berlin-Weißensee ereignete sich am Mittwoch gegen 17.30 Uhr auf der Buschallee im Bezirk Pankow. Nach Angaben der Polizei war ein 55-jähriger Autofahrer an dem Geschehen beteiligt. Er soll zunächst mit mehreren am Straßenrand abgestellten Fahrzeugen zusammengestoßen sein.

Anschließend berührte sein Wagen nach bisherigem Ermittlungsstand das Auto einer Frau. Durch den Zusammenstoß geriet deren Fahrzeug von der Fahrbahn ab und auf die Straßenbahngleise. Dort fing es Feuer. Auch das Auto des 55-Jährigen landete im Gleisbett.

Die Feuerwehr bestätigte, dass nach dem Unfall zwei Pkw auf den Gleisen standen. Neben den beiden unmittelbar beteiligten Fahrzeugen waren somit weitere geparkte Autos betroffen.

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Polizei geht von deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus

Zum möglichen Unfallhergang veröffentlichte die Berliner Polizei Angaben auf der Plattform X. Demnach soll der 55-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein, bevor es zu den Zusammenstößen kam.

Ob weitere Umstände zu dem Unfall beitrugen, blieb zunächst offen. Eine abschließende Feststellung zur Geschwindigkeit oder zur genauen Unfallursache lag zunächst nicht vor. Auch Angaben dazu, weshalb der Wagen des Mannes zunächst mit den geparkten Fahrzeugen kollidierte, waren nicht bekannt.

Die Ermittlungen sollen klären, wie die einzelnen Zusammenstöße abliefen. Die Darstellung der Polizei beschreibt damit den bisherigen Erkenntnisstand und noch kein endgültiges Ergebnis der Unfalluntersuchung.

Feuerwehr löscht brennendes Auto im Straßenbahngleisbett

Nach dem Zusammenstoß entwickelte sich an einem der beiden Fahrzeuge ein Brand. Der Wagen befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf den Gleisen. Die alarmierte Berliner Feuerwehr bekämpfte die Flammen mit einem Löschrohr. Das betroffene Auto brannte vollständig aus.

Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte an der Unfallstelle tätig. Nach dem offiziellen Einsatzbericht rückten unter anderem sechs Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, ein Rüstwagen und zwei Rettungswagen aus. Auch ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungshubschrauber gehörten zu den aufgelisteten Einsatzmitteln.

Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren die Polizei Berlin sowie die Berliner Verkehrsbetriebe an der Einsatzstelle vertreten. Nach Abschluss der unmittelbaren Rettungsmaßnahmen übernahm die Polizei die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen.

Zwei Menschen leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht

Bei dem Unfall wurden nach Angaben der Berliner Feuerwehr zwei Menschen leicht verletzt. Rettungskräfte versorgten sie zunächst an der Unfallstelle und transportierten sie anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser.

Unter den Verletzten befand sich die Fahrerin des Autos, das nach dem Zusammenstoß auf die Straßenbahngleise geraten und dort ausgebrannt war. Dies ging aus den Angaben der Polizei hervor.

Zur Identität der zweiten verletzten Person lagen zunächst keine gesicherten näheren Informationen vor. Ebenso blieb offen, ob sich noch weitere Menschen in den unmittelbar beteiligten Fahrzeugen befunden hatten. Über die leichten Verletzungen hinaus wurden zunächst keine schwerwiegenderen gesundheitlichen Folgen gemeldet.

Straßenbahnverkehr nach Unfall in Weißensee unterbrochen

Der Unfall hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Weil beide beteiligten Fahrzeuge auf den Straßenbahngleisen standen, konnte der betroffene Gleisbereich während des Feuerwehreinsatzes und der anschließenden Bergungsarbeiten nicht regulär genutzt werden.

Nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg waren am Mittwochabend die Straßenbahnlinien 18, 27 und M17 von Unterbrechungen betroffen. Die Einschränkungen bestanden demnach noch während der laufenden Bergungsarbeiten.

Für Fahrgäste bedeutete dies zeitweise Änderungen im Straßenbahnverkehr. Wie lange die unfallbedingten Einschränkungen insgesamt andauerten, war zunächst nicht abschließend bestätigt. Auch zu einem möglichen gesonderten Ersatzverkehr infolge des Unfalls lagen zunächst keine konkreten Angaben vor.

Buschallee wegen Unfallaufnahme stundenlang gesperrt

Neben dem Straßenbahnverkehr war auch der Autoverkehr betroffen. Die Buschallee musste nach dem Unfall für längere Zeit gesperrt werden. Die Sperrung ermöglichte den Einsatzkräften die Brandbekämpfung, die Versorgung der Verletzten sowie die erforderlichen Arbeiten an der Unfallstelle.

Auch die Polizei benötigte Zugang zu den beschädigten Fahrzeugen und dem betroffenen Straßenabschnitt, um den Unfall aufzunehmen. Die Bergung der beiden Wagen aus dem Gleisbett gehörte zu den notwendigen Maßnahmen, bevor die Straßenbahngleise wieder genutzt werden konnten.

Eine genaue Uhrzeit für die vollständige Aufhebung sämtlicher Einschränkungen war zunächst nicht bestätigt. Ebenso lagen keine abschließenden Angaben dazu vor, ob die Gleisanlagen selbst beschädigt wurden.

Ermittlungen zu Unfallursache und Sachschaden dauern an

Die weiteren Ermittlungen liegen bei der Berliner Polizei. Dabei geht es insbesondere um den Ablauf der Zusammenstöße und die Frage, welche Umstände dazu führten, dass die beiden Autos auf den Straßenbahngleisen landeten.

Offen blieb zunächst auch die Höhe des entstandenen Sachschadens. Neben dem vollständig ausgebrannten Fahrzeug waren das zweite Auto und mehrere geparkte Wagen betroffen. Ob darüber hinaus Schäden an der Straßenbahninfrastruktur entstanden, war nicht bekannt.

Eine abschließende polizeiliche Bewertung des Fahrverhaltens des 55-Jährigen lag zunächst nicht vor. Fest steht, dass der Unfall in Weißensee zwei leicht verletzte Menschen, einen vollständig ausgebrannten Pkw und erhebliche Beeinträchtigungen des Straßen- und Straßenbahnverkehrs zur Folge hatte.

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