
Bei RTL geht der Kampf um den Titel „Ninja Warrior Germany 2026“ am Freitag, 9. Oktober, in die nächste Runde. Um 20:15 Uhr beginnt die zweite Folge der elften Staffel. Erneut müssen sich die Athletinnen und Athleten einem anspruchsvollen Hindernisparcours stellen. Neu sind in diesem Jahr direkte Duelle, mit denen sich besonders erfolgreiche Teilnehmer einen Platz im Finale sichern können. Auch vor den Kameras hat sich einiges verändert: Mit Wolff Fuss und Anna Fleischhauer sind zwei neue Gesichter Teil des Moderationsteams.
Die zweite Ausgabe der neuen Staffel läuft am Freitag von 20:15 bis 23:15 Uhr bei RTL. Damit sind einschließlich der Werbeunterbrechungen drei Stunden für die Sportsendung eingeplant. Die Episode trägt die Bezeichnung „Folge 2“ und ist die insgesamt 96. reguläre Folge der deutschen Reihe.
Die elfte Staffel umfasst zehn neue Ausgaben. Sechs davon sind als Vorrunden angelegt, in denen sich die Teilnehmer für die anschließenden Finalshows qualifizieren können.
Der Wettbewerb folgt weiterhin seinem bekannten Prinzip: Die Sportler müssen Hindernisse überwinden, die Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Körperkontrolle verlangen. Wer erfolgreich sein will, muss nicht nur schnell sein, sondern auch seine Kräfte richtig einteilen.
Die heutige Sendung ist eine neue Folge. Abonnenten von RTL+ können die Episode bereits seit dem 2. Oktober sehen. Die Streamingplattform bietet die aktuelle Staffel jeweils eine Woche vor ihrer Ausstrahlung im linearen Fernsehen an.
Eine wesentliche Neuerung der elften Staffel betrifft die Entscheidung am Ende der Vorrunden. Zusätzlich zum regulären Hindernisparcours müssen sich besonders erfolgreiche Teilnehmer in einem Speed-Duell beweisen.
Dabei treten Athletinnen und Athleten direkt gegeneinander an. Der zusätzliche Parcours entscheidet darüber, wer ein unmittelbares Ticket für die Finalrunde erhält.
Damit gewinnt neben der reinen Bewältigung der Hindernisse auch der direkte Vergleich an Bedeutung. Die Sportler müssen ihre Fähigkeiten unter Wettbewerbsbedingungen gegen einen unmittelbaren Gegner abrufen.
Die Einführung der Speed-Duelle verändert insbesondere den Abschluss der Vorrunden. Während der klassische Parcours vor allem individuelle Leistungen sichtbar macht, entsteht durch den direkten Vergleich eine zusätzliche Entscheidungssituation.
Auch bei den Hindernissen hat RTL Neuerungen angekündigt. Einige Elemente sollen erstmals überhaupt innerhalb des internationalen Ninja-Warrior-Formats eingesetzt werden.
Ein weiteres Merkmal der Staffel ist die Mega Wall. Die besonders hohe Hinderniswand erreicht nach Angaben des Senders 2026 eine neue Rekordhöhe.
Die Aufgabe verlangt von den Teilnehmern einen kraftvollen Anlauf, einen präzisen Absprung und ausreichend Geschwindigkeit, um die obere Kante zu erreichen.
Im Finale wartet weiterhin der Mount Midoriyama. Er bildet den Abschluss eines mehrstufigen Wettbewerbs, bei dem die verbleibenden Athletinnen und Athleten unterschiedliche Hindernisstrecken bewältigen müssen.
Wer sämtliche vier Finalstufen erfolgreich absolviert und den Mount Midoriyama bezwingt, kann den Titel „Ninja Warrior Germany 2026“ und eine Siegprämie von 300.000 Euro gewinnen.
Zusätzlich sieht RTL Auszeichnungen für die jeweils erfolgreichsten männlichen und weiblichen Teilnehmer vor. Der „Last Man Standing“ und die „Last Woman Standing“ erhalten jeweils 25.000 Euro.
Die elfte Staffel markiert auch einen personellen Neuanfang. Nach zehn Staffeln gehören Frank Buschmann und Laura Wontorra nicht mehr zum bisherigen Moderationsteam.
Jan Köppen bleibt der Sendung erhalten. An seiner Seite kommentiert nun Fußballkommentator Wolff Fuss die Leistungen der Sportler.
Anna Fleischhauer übernimmt die Rolle der Fieldreporterin. Sie begleitet das Geschehen unmittelbar am Parcours und führt Gespräche mit den Teilnehmern.
Damit setzt RTL auf eine neue Aufgabenverteilung zwischen Kommentar und Interviews direkt an der Wettkampfstrecke.
Zu den prominenten Teilnehmern der neuen Staffel gehört der ehemalige Skispringer Sven Hannawald. Der frühere Olympiasieger und Weltmeister stellt sich damit einer sportlichen Herausforderung außerhalb seiner ursprünglichen Disziplin.
Darüber hinaus hat RTL die erneute Teilnahme mehrerer erfolgreicher Ninja-Sportler angekündigt. Dazu gehören Philipp, der in der vergangenen Staffel als „Last Man Standing“ ausgezeichnet wurde, sowie Nicola, die diesen Titel bei den Frauen in den beiden vergangenen Jahren gewann.
Auch Benni zählt zu den angekündigten Teilnehmern.
Für die zweite Folge sind in veröffentlichten Episodeninformationen außerdem unter anderem die Vornamen Stefan, Simone, Ruben und Stephan aufgeführt. Wie weit sie auf dem Parcours kommen, wird nicht vorweggenommen.
Die Teilnahme der bekannten Athleten an der Staffel bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie alle in der heutigen Ausgabe zu sehen sind.
Die elfte Staffel entstand in den MMC Studios in Köln. Dort werden regelmäßig große Fernsehproduktionen aufgezeichnet.
Die Dreharbeiten begannen im Mai 2026. Der umfangreiche Parcours mit seinen verschiedenen Hindernissen wird für die Aufzeichnungen in einer großen Studioumgebung aufgebaut.
Produziert wird die Sendung von RTL Studios im Auftrag von RTL. Für die zweite Episode werden in Programmdaten Knut Fleischmann als Regisseur sowie David Flasch und Stefan Müller für das Drehbuch genannt.
Anders als bei einer klassischen Fernsehserie besteht der wesentliche Inhalt allerdings aus tatsächlichen sportlichen Wettkampfleistungen. Der Ausgang der Hindernisläufe lässt sich deshalb nicht mit einer vorher festgelegten Spielfilmhandlung vergleichen.
Die elfte Staffel startete am 2. Oktober mit insgesamt 1,24 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern ab drei Jahren.
Der Marktanteil in der Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren lag bei 11,4 Prozent. In der erweiterten Altersgruppe von 14 bis 59 Jahren lag er bei 9,0 Prozent.
Damit erreichte RTL bei den 14- bis 59-Jährigen die stärkste Primetime-Reichweite unter den privaten Sendern. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil ebenfalls vor der privaten Konkurrenz.
Im längerfristigen Vergleich fiel die Gesamtreichweite allerdings verhaltener aus. Die Auftaktfolge gehörte nach einer Auswertung des Branchendienstes DWDL zu den reichweitenschwächsten Ausgaben in der Geschichte des Formats.
Die Zahlen verdeutlichen den Unterschied zwischen dem Erfolg bei jüngeren Zielgruppen und der Gesamtzahl der Zuschauer.
Die deutsche Sendung basiert auf einem ursprünglich japanischen Fernsehkonzept. Seit 2016 gehört „Ninja Warrior Germany“ zum Programm von RTL.
Im Mittelpunkt stehen körperliche Leistungen unter schwierigen Bedingungen. Die Strecken kombinieren beispielsweise Sprung-, Balance- und Hangelhindernisse. Hinzu kommen Anforderungen an Kraft und Ausdauer.
Mit den neuen Speed-Duellen erweitert RTL das bislang vor allem auf individuelle Parcoursleistungen ausgerichtete Wettbewerbssystem.
Die zweite Vorrunde am 9. Oktober zeigt nun, wie sich die Teilnehmer mit diesen Anforderungen auseinandersetzen. Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr bei RTL und ist auch über RTL+ verfügbar.
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