
In Berlin und Rostock wird das Wetter am Sonntag, 11. Oktober 2026, wechselhaft und kühl. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit wiederholten Schauern und zeitweise auffrischendem Wind. Vereinzelt könnten auch kurze Gewitter mit Graupel auftreten. Dabei sind regional Windböen und stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde möglich. Während in Berlin bis zu 14 Grad erreicht werden, steigen die Temperaturen in Rostock voraussichtlich nur auf 12 Grad. Besonders an der Ostseeküste bleibt der Wind ein wichtiger Faktor.
Für Berlin und Brandenburg erwartet der Deutsche Wetterdienst am Sonntag wechselnde bis starke Bewölkung mit einzelnen Schauern. In seinem Warnlagebericht vom Samstag, 10. Oktober 2026, um 10.30 Uhr schließt der DWD auch kurze Gewitter mit Graupel nicht aus. Damit könnte es örtlich nicht nur regnen, sondern vorübergehend auch kräftiger schauern.
Im Zusammenhang mit möglichen Gewittern nennt der Wetterdienst Windgeschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde. Das entspricht den Windstärken 7 bis 8 auf der Beaufortskala. Diese Werte beziehen sich auf die regionale Gewitterentwicklung und bedeuten nicht, dass solche Böen flächendeckend oder zwangsläufig im Berliner Stadtgebiet auftreten.
Verantwortlich für die wechselhafte Witterung ist Tiefdruckeinfluss. Mit einer westlichen Strömung gelangt kühle Meeresluft nach Deutschland. Die Luftmasse begünstigt die Bildung von Schauern und örtlich auch kurzen Gewittern.
Auch das benachbarte Brandenburg ist betroffen. Für Potsdam, Neuruppin und Angermünde werden ebenfalls Niederschläge vorhergesagt. Besonders im Zusammenhang mit stärkeren Schauern kann der Wind vorübergehend auffrischen.
In Rostock und weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns sieht die Wetterentwicklung ähnlich aus. Am Sonntag dominieren Wolken und wiederkehrende Schauer. Für den Nachmittag nennt der DWD ausdrücklich die Möglichkeit örtlicher kurzer Gewitter, die auch das Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns betreffen könnten.
Bei solchen Gewittern sind laut Warnlagebericht stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde und Graupel möglich. Ob sich einzelne Gewitter tatsächlich direkt über Rostock entwickeln, lässt sich aus der regionalen Vorhersage nicht ableiten.
An der Ostseeküste bleibt zudem unabhängig von möglichen Gewittern der Wind spürbar. Bis zum frühen Sonntagabend können nach Angaben des DWD Windböen um 55 Kilometer pro Stunde aus Südwest auftreten. Vereinzelt werden auch stürmische Böen um 65 Kilometer pro Stunde erwartet. Anschließend soll der Wind vorübergehend nachlassen und seine Richtung ändern.
Das betrifft die Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns. Auch im Umfeld von Warnemünde, auf Fischland-Darß-Zingst und auf Rügen ist deshalb mit wechselhaften Windverhältnissen zu rechnen. Die stärkeren Böen werden jedoch nicht für jeden einzelnen Ort gleichermaßen vorhergesagt.
Für den Kreis Vorpommern-Rügen liegt eine amtliche Wetterwarnung vor, die bis in den Sonntag hineinreicht. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Wetterwarnung der Stufe 1 vor Windböen für die Insel Rügen und die Küstenabschnitte des Landkreises ausgegeben.
Die Warnung gilt von Samstag, 10. Oktober 2026, 9.39 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 11. Oktober 2026, 6 Uhr. Stand der Warninformation ist Samstag, 10. Oktober, 9.39 Uhr.
In den betroffenen Gebieten werden Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde erwartet. In Schauernähe und exponierten Lagen können außerdem stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde auftreten. Der DWD weist dabei auf umherfliegende leichte Gegenstände hin und empfiehlt, lose Gegenstände zu sichern sowie beispielsweise Zelte und Abdeckungen zu befestigen.
Für Berlin und das Stadtgebiet Rostock lag nach den am Samstagabend vorliegenden Warninformationen hingegen keine amtliche Gewitterwarnung für Sonntag vor. Die mögliche Gewitterentwicklung wird dort bislang in den regionalen Warnlageberichten beschrieben. Eine Wetterwarnung ist damit nicht gleichzusetzen.
Die Temperaturvorhersagen zeigen, dass der Sonntag in beiden Städten deutlich herbstlich ausfällt. Für die Wetterstation Berlin-Tempelhof nennt der DWD am Morgen etwa 8 Grad. Im Tagesverlauf steigt die Temperatur voraussichtlich auf 14 Grad. Erwartet wird leichter Regen, während für Berlin-Dahlem auch kräftigere Regenschauer in der Stationsvorhersage stehen.
In Potsdam beginnt der Sonntag laut DWD bei etwa 7 Grad. Am Nachmittag werden ebenfalls bis zu 14 Grad erreicht. Neuruppin und Angermünde bleiben mit jeweils rund 13 Grad etwas kühler.
In Rostock liegen die Temperaturen am Sonntagmorgen voraussichtlich bei 9 Grad. Im Tagesverlauf werden maximal 12 Grad erwartet. Der DWD rechnet für die Hansestadt mit leichtem Regen. Auch Schwerin erreicht voraussichtlich 13 Grad, während für Greifswald ebenfalls etwa 13 Grad vorhergesagt werden.
Die Stationsvorhersagen zeigen damit vor allem einen bewölkten und regnerischen Sonntag. Örtlich mögliche Gewitter mit Graupel sind zusätzliche Entwicklungen, die nicht überall auftreten müssen.
Die Verbindung aus kühler Meeresluft, wechselnder Bewölkung und örtlich kräftigeren Schauern prägt die Wetterlage am Sonntag. Dabei können sich innerhalb kurzer Zeit unterschiedliche Bedingungen ergeben. Neben leichterem Regen sind regional auch intensivere Schauer möglich.
Graupel entsteht, wenn unterkühlte Wassertröpfchen an Eiskristallen oder Schneekristallen anfrieren. Er kann deshalb auch bei Lufttemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt auftreten. Die Möglichkeit von Graupel bedeutet für Berlin und Rostock somit keinen angekündigten Schneefall.
Für die beiden Städte wurden zunächst keine konkreten wetterbedingten Einschränkungen im Bahnverkehr, bei Veranstaltungen oder im Straßenverkehr bestätigt. Auch besondere Auswirkungen auf den Fährverkehr an der Ostsee lassen sich aus den allgemeinen Wetterprognosen nicht ableiten.
Der Sonntag steht in Berlin und Rostock zunächst weiter unter dem Einfluss kühler und feuchter Meeresluft. Die größte Unsicherheit betrifft die Entwicklung einzelner kräftiger Schauer und kurzer Gewitter.
Für den Wochenbeginn zeichnet sich jedoch eine Wetterberuhigung ab. Der DWD erwartet am Montag keine markanten Wetterentwicklungen mehr. In Berlin und Brandenburg sowie in Mecklenburg-Vorpommern soll es häufiger trocken bleiben und die Bewölkung zeitweise auflockern. Am Dienstag könnten die Temperaturen in Berlin wieder auf etwa 16 bis 17 Grad steigen.
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