Schalke lässt Abwehrchef Kurucay bei neuem Vertrag warten

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Beim FC Schalke 04 sorgt die offene Vertragsfrage von Hasan Kurucay für Diskussionen. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger gehört zu den wichtigen Spielern des Bundesliga-Aufsteigers, wartet bislang aber auf Gespräche über eine Verlängerung seines im Sommer 2027 auslaufenden Vertrags. Nachdem Kurucay seine Enttäuschung öffentlich gemacht hatte, hat sich nun Maximilian Lüftl zur Situation geäußert. Der Direktor Scouting und Transfers machte deutlich, dass Schalke den Abwehrspieler schätzt, bei seiner Personalplanung jedoch bewusst keine vorschnelle Entscheidung treffen will.

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Hasan Kurucay zeigt sich enttäuscht über ausbleibende Gespräche

Ausgangspunkt der Diskussion waren Aussagen Kurucays nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen die SV Elversberg am 20. September 2026. Der Verteidiger erklärte auf Nachfrage, dass er bislang keine Rückmeldung des Vereins zu einer möglichen Vertragsverlängerung erhalten habe. Während mehrere Mannschaftskollegen bereits neue und teilweise langfristige Verträge unterschrieben hätten, sei seine eigene Zukunft weiterhin ungeklärt.

Gegenüber dem kicker räumte Kurucay ein, er sei deshalb „ein bisschen enttäuscht“. Er sehe sich als Führungsspieler und habe bislang „vom Verein noch nichts gehört“. Zugleich betonte er, dass er seine sportliche Zukunft gelassen betrachte. Er gehe davon aus, auch nach einem möglichen Vertragsende weiterhin einen Verein zu finden. Sein Wunsch sei allerdings, möglichst bei Schalke zu bleiben. Im Vordergrund stehe für ihn zunächst das sportliche Ziel, mit der Mannschaft den Klassenerhalt in der Bundesliga zu erreichen.

Maximilian Lüftl erklärt die Zurückhaltung von Schalke 04

Am Samstag, 10. Oktober 2026, veröffentlichte die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) ein Gespräch mit Maximilian Lüftl über die Vertragssituationen von Kurucay und Ron Schallenberg. Der Schalker Transferverantwortliche reagierte dabei ausdrücklich auf die Äußerungen des Innenverteidigers. „Hasan darf das äußern, das ist sein gutes Recht“, erklärte Lüftl. Zugleich hob er die sportliche und persönliche Bedeutung Kurucays für die Mannschaft hervor.

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Eine unmittelbare Vertragsentscheidung stellte der Verantwortliche allerdings nicht in Aussicht. Schalke wolle sich für die Bewertung seiner Spieler ausreichend Zeit nehmen und nicht bereits nach drei oder vier Bundesligaspielen über deren Zukunft entscheiden. Der Verein befasse sich grundsätzlich mit allen auslaufenden Arbeitspapieren und werde die jeweiligen Situationen zum passenden Zeitpunkt konkret behandeln. Eine feste Frist für Gespräche mit Kurucay nannte Lüftl nicht.

Damit vertritt Schalke eine andere zeitliche Perspektive als der Spieler. Kurucay wünscht sich nach seinen bisherigen Leistungen eine frühzeitige Klärung. Die sportliche Leitung verweist dagegen auf einen laufenden Bewertungsprozess. Eine grundsätzliche Absage an eine weitere Zusammenarbeit ist mit Lüftls Aussagen nicht verbunden.

Vertrag von Hasan Kurucay läuft am 30. Juni 2027 aus

Der Vertrag von Hasan Kurucay beim FC Schalke 04 ist noch bis zum 30. Juni 2027 gültig. Diese Laufzeit hatte der Verein bei der Verpflichtung des Abwehrspielers am 29. Juli 2025 offiziell bekannt gegeben. Kurucay war damals vom belgischen Erstligisten Oud-Heverlee Leuven nach Gelsenkirchen gewechselt. Zuvor hatte er bereits für Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga gespielt.

Kurucay wurde am 31. August 1997 im dänischen Odense geboren und besitzt die dänische sowie die türkische Staatsbürgerschaft. Der Rechtsfuß wird überwiegend als Innenverteidiger eingesetzt und kann auch auf der linken Seite der Abwehr spielen. Bei Schalke trägt er die Rückennummer 4. Vor seiner Rückkehr nach Deutschland sammelte er neben Belgien auch Erfahrungen im dänischen, türkischen und norwegischen Vereinsfußball.

Unklar blieb zunächst, wann Schalke und Kurucays Berater konkrete Vertragsverhandlungen aufnehmen werden. Auch zu möglichen Vertragsbedingungen oder einer angebotenen Laufzeit gab es keine bestätigten Angaben. Fest steht bislang lediglich, dass das bestehende Arbeitspapier mit Ablauf der Saison 2026/27 endet, sofern keine neue Vereinbarung getroffen wird.

Kurucay war mit vier Toren am Bundesliga-Aufstieg beteiligt

Für Schalke absolvierte Kurucay in der Zweitligasaison 2025/26 insgesamt 30 Ligaspiele und erzielte dabei vier Tore. In 28 Begegnungen stand er nach Vereinsangaben in der Startelf. Der Innenverteidiger gehörte damit zu den regelmäßig eingesetzten Abwehrspielern der Mannschaft von Trainer Miron Muslic. Schalke beendete die Saison als Zweitligameister und schaffte die Rückkehr in die Bundesliga. Mit lediglich 31 Gegentoren stellte der Verein zudem die beste Defensive der Liga.

Auch nach dem Aufstieg blieb Kurucay zunächst Bestandteil der Schalker Abwehr. In den ersten vier Bundesligaspielen der Saison 2026/27 kam er viermal zum Einsatz. Nach Angaben der Deutschen Fußball Liga standen für ihn bis zur Länderspielpause weder ein Tor noch eine Torvorlage zu Buche. Hinzu kam ein Einsatz im DFB-Pokal. Seine Leistungen in der neuen Spielklasse bilden damit eine Grundlage für die weitere sportliche Bewertung durch den Verein.

Schalke hat mehrere Leistungsträger bereits langfristig gebunden

Die Diskussion um Kurucay fällt in eine Phase umfangreicher Personalentscheidungen beim Bundesliga-Aufsteiger. Schalke hat in den vergangenen Monaten mehrere Spieler mit neuen Verträgen ausgestattet. Torhüter Loris Karius verlängerte im Juni 2026 bis zum 30. Juni 2028. Soufiane El-Faouzi erhielt einen Vertrag bis 2030. Auch die Abwehrspieler Vitalie Becker und Mertcan Ayhan sowie Offensivspieler Adil Aouchiche wurden langfristig bis 2030 gebunden.

Kurucays Enttäuschung steht deshalb in unmittelbarem Zusammenhang mit den bereits abgeschlossenen Verlängerungen seiner Mannschaftskollegen. Sportvorstand Frank Baumann hatte gegenüber der Bild-Zeitung bereits im September erklärt, dass der Verein mit Kurucays Leistungen und seiner Entwicklung zufrieden sei. Bei den bisherigen Vertragsverlängerungen habe Schalke allerdings andere Prioritäten gesetzt. Gespräche mit dem Spieler und seinem Berater sollten zu gegebener Zeit folgen.

Zusätzliche Konkurrenz auf seiner Position erhielt Kurucay durch die Verpflichtung von Maximilian Wöber. Der österreichische Nationalspieler verstärkte den Defensivbereich im Sommer 2026. Die Besetzung der Innenverteidigung gehört damit zu den Bereichen, in denen Schalke sowohl kurzfristige sportliche Anforderungen als auch die längerfristige Zusammensetzung des Kaders berücksichtigen muss.

Bundesliga-Aufsteiger Schalke kämpft um den Klassenerhalt

Sportlich steht der FC Schalke 04 vor der Aufgabe, sich nach der Zweitligameisterschaft in Deutschlands höchster Spielklasse zu behaupten. Nach vier Bundesligapartien hatte die Mannschaft von Trainer Miron Muslic fünf Punkte gesammelt. Die Bilanz umfasste einen Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage bei einem Torverhältnis von 3:4. Vor dem fünften Saisonspiel belegten die Königsblauen damit den zwölften Tabellenplatz.

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, steht für Schalke um 17.30 Uhr das Auswärtsspiel beim SC Freiburg an. In dieser frühen Saisonphase geht es für den Aufsteiger vor allem darum, eine stabile Grundlage für den weiteren Bundesliga-Verlauf zu schaffen. Kurucay gehört zu den Spielern, die bereits den Aufstieg miterlebt haben und nun den Übergang in die höhere Spielklasse begleiten.

Entscheidung über Kurucays Zukunft bleibt offen

Für Schalke stellt sich bei Kurucay neben der sportlichen auch eine vertragliche Frage. Sollte der Verein bis zum Sommer 2027 keine neue Vereinbarung mit dem Innenverteidiger treffen, könnte dieser nach Ablauf seines Vertrags ablösefrei wechseln. Ab dem 1. Januar 2027 dürfte er nach den üblichen internationalen Transferregeln grundsätzlich mit anderen Vereinen über einen Anschlussvertrag verhandeln.

Eine Entscheidung über seine Zukunft ist bislang nicht bekannt. Kurucay hat öffentlich deutlich gemacht, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit mit Schalke vorstellen kann. Die Vereinsführung wiederum betont seine Bedeutung für die Mannschaft, will sich bei der Vertragsplanung aber nicht unter zeitlichen Druck setzen lassen. Damit bleibt die Verlängerung vorerst offen, während für beide Seiten die sportlichen Aufgaben in der Bundesliga im Mittelpunkt stehen.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu