
Am Sonntag, 25. Oktober 2026, endet in Deutschland die Sommerzeit. In der Nacht werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Aus 3 Uhr wird wieder 2 Uhr. Damit dauert dieser Sonntag 25 Stunden statt der üblichen 24 Stunden. Obwohl die Europäische Union bereits seit Jahren über eine Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert, bleibt die bisherige Regelung bestehen.
Die Zeitumstellung 2026 findet in der Nacht von Samstag, 24. Oktober, auf Sonntag, 25. Oktober, statt. Um 3 Uhr morgens endet die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Anschließend gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die auch als Normalzeit oder umgangssprachlich als Winterzeit bezeichnet wird.
Durch das Zurückstellen der Uhren wiederholt sich die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr. Der Sonntag dauert dadurch insgesamt 25 Stunden. Die zusätzliche Stunde kann zum Schlafen genutzt werden.
Mit der Rückkehr zur Normalzeit verändert sich auch die Verteilung des Tageslichts auf der Uhr. Morgens wird es nach der Umstellung gemessen an der Uhrzeit früher hell, abends entsprechend früher dunkel.
Bei modernen Smartphones, Computern und vielen anderen vernetzten Geräten erfolgt die Zeitumstellung normalerweise automatisch. Voraussetzung ist, dass die automatische Zeiteinstellung aktiviert ist und die richtigen Zeitzoneninformationen vorliegen.
Auch Funkuhren passen ihre Anzeige in der Regel selbstständig an. Klassische Armbanduhren, Wanduhren und ältere Haushaltsgeräte müssen dagegen häufig von Hand zurückgestellt werden.
Eine einfache Merkhilfe lautet: Im Frühjahr werden die Uhren vorgestellt, im Herbst zurückgestellt.
Die Diskussion über ein Ende der halbjährlichen Zeitumstellung beschäftigt die Europäische Union seit mehreren Jahren. Bereits im September 2018 schlug die Europäische Kommission vor, den Wechsel zwischen Sommerzeit und Normalzeit abzuschaffen.
Das Europäische Parlament sprach sich im März 2019 für eine Abschaffung ab 2021 aus. Allerdings kam bisher keine Einigung mit den Mitgliedstaaten im Rat der Europäischen Union zustande. Der Rat hat noch keine gemeinsame Position zu dem Vorschlag beschlossen. Ein verbindlicher Zeitpunkt für die Abschaffung existiert deshalb nicht.
Bis zu einer entsprechenden politischen Entscheidung bleibt die geltende EU-Richtlinie in Kraft. Sie schreibt vor, dass die Mitgliedstaaten am letzten Sonntag im März zur Sommerzeit wechseln und am letzten Sonntag im Oktober wieder zur Normalzeit zurückkehren.
Dass die bisherige Regelung weiterhin gilt, zeigt auch eine Mitteilung der Europäischen Kommission vom 18. März 2026. Darin sind bereits die Sommerzeitperioden für die Jahre 2027 bis einschließlich 2031 festgelegt.
Die Veröffentlichung bedeutet allerdings nicht, dass die Europäische Union eine dauerhafte Beibehaltung der Zeitumstellung beschlossen hat. Die Termine ergeben sich aus den derzeit geltenden Vorschriften und könnten durch eine zukünftige Gesetzesänderung hinfällig werden.
Die einheitlichen Regeln sollen verhindern, dass unterschiedliche Umstellungstermine innerhalb Europas zu Problemen etwa im grenzüberschreitenden Verkehr und in der Wirtschaft führen.
Nach der Umstellung am 25. Oktober 2026 bleibt die Normalzeit über die Wintermonate bestehen. Die nächste reguläre Zeitumstellung ist für Sonntag, 28. März 2027, vorgesehen.
Dann beginnt erneut die Sommerzeit. In Deutschland werden die Uhren um 2 Uhr nachts auf 3 Uhr vorgestellt. Die Nacht ist dadurch wieder eine Stunde kürzer.
Solange es keine neue europäische Regelung gibt, bleibt es somit beim zweimaligen Wechsel zwischen Sommerzeit und Normalzeit.
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