
Ein Großbrand auf dem Heuhof bei Oggenhausen hat am Dienstagmorgen, 13. Oktober 2026, ein landwirtschaftliches Anwesen schwer beschädigt. Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen in einer Fahrzeugscheune aus und breitete sich auf ein angrenzendes Wohnhaus aus. Rund 70 Feuerwehrkräfte rückten an, um die Flammen zu bekämpfen. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird bereits auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.
Der Brand ereignete sich auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Bereich Heuhof, südwestlich des Heidenheimer Stadtteils Oggenhausen in Baden-Württemberg. Gegen 5.30 Uhr gingen bei den Einsatzkräften Meldungen von Zeugen über das Feuer ein.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeipräsidiums Ulm lag der Ausgangspunkt des Brandes im Bereich einer Scheune, die zur Unterbringung von Fahrzeugen genutzt wurde. Von dort breiteten sich die Flammen innerhalb kurzer Zeit auf ein benachbartes Wohngebäude aus.
Damit waren nicht nur landwirtschaftlich genutzte Gebäudeteile betroffen, sondern auch der Wohnbereich des Anwesens. Wie schnell sich das Feuer nach seinem Ausbruch entwickelt hatte und wie lange es vor der Entdeckung bereits brannte, war zunächst nicht bekannt.
Das Feuer richtete auf dem Anwesen erhebliche Schäden an. Neben der Scheune und dem Wohngebäude war nach Informationen des Südwestrundfunks auch eine Garage von den Flammen betroffen.
In der landwirtschaftlich genutzten Scheune waren nach Angaben des SWR Maschinen und Fahrzeuge untergebracht. Welche Geräte oder Fahrzeuge durch das Feuer zerstört wurden, war zunächst nicht näher bekannt.
Die Schwäbische Post berichtete, dass sowohl die Scheune als auch das Wohnhaus zerstört worden seien. Eine abschließende behördliche Bewertung des Zerstörungsgrades der einzelnen Gebäude lag zunächst nicht vor.
Fest stand allerdings bereits am Vormittag, dass sich der Brand nicht auf ein einzelnes Nebengebäude beschränkt hatte. Durch die Ausbreitung auf das Wohnhaus waren mehrere Bereiche des Anwesens unmittelbar betroffen.
Zur Brandbekämpfung rückten Feuerwehren aus der Umgebung mit insgesamt 15 Einsatzfahrzeugen an. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm waren rund 70 Feuerwehrleute vor Ort.
Der Einsatz erstreckte sich über mehrere Stunden. Noch um 10.25 Uhr waren die Löscharbeiten laut Polizei nicht abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt lag die erste Brandmeldung bereits fast fünf Stunden zurück.
Nach Informationen der Heidenheimer Zeitung war das Feuer am Vormittag weitgehend unter Kontrolle. Allerdings sollten die Nachlöscharbeiten voraussichtlich bis in die Nachmittagsstunden dauern.
Wann der Einsatz vollständig beendet werden konnte, war zunächst nicht bekannt. Ebenso lagen keine abschließenden Angaben dazu vor, ob sämtliche beschädigten Gebäudeteile bereits gefahrlos betreten werden konnten.
Trotz der erheblichen Brandausbreitung wurden nach Angaben der Polizei keine Menschen verletzt. Das bestätigte das Polizeipräsidium Ulm in seiner Mitteilung vom Dienstagvormittag.
Auch Tiere sollen nach vorläufigen Informationen unversehrt geblieben sein. Der SWR berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass offenbar keine Tiere zu Schaden gekommen seien. Eine genaue Zahl möglicherweise auf dem Anwesen gehaltener Tiere wurde zunächst nicht genannt.
Unklar blieb außerdem, ob das betroffene Wohngebäude nach dem Brand noch bewohnbar ist. Offizielle Angaben über eine vorübergehende Unterbringung der Bewohner oder über deren weitere Wohnsituation lagen zunächst nicht vor.
Die finanziellen Folgen des Brandes sind erheblich. Nach einer ersten Schätzung des Polizeipräsidiums Ulm beläuft sich der Sachschaden auf mehrere Hunderttausend Euro.
Eine genauere Summe wurde zunächst nicht genannt. Die Schätzung umfasst einen Vorfall, bei dem sowohl landwirtschaftlich genutzte Gebäudeteile als auch ein angrenzendes Wohnhaus vom Feuer erfasst wurden.
Wie hoch die Schäden an der Bausubstanz und an möglicherweise betroffenen Fahrzeugen und Maschinen jeweils ausfallen, war noch offen. Auch zum Wert der in der Scheune untergebrachten landwirtschaftlichen Ausstattung gab es zunächst keine gesicherten Einzelheiten.
Die endgültige Schadenshöhe kann deshalb von der ersten polizeilichen Schätzung abweichen.
Warum das Feuer in der Fahrzeugscheune ausbrach, war am Dienstag zunächst unbekannt. Das Polizeipräsidium Ulm machte in seiner Mitteilung keine Angaben zu einer möglichen Ursache.
Auch dazu, ob ein technischer Defekt oder andere Umstände eine Rolle gespielt haben könnten, lagen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Feststellung, dass sich das Feuer aus dem Bereich der Scheune ausbreitete, erklärt noch nicht, wodurch es ursprünglich ausgelöst wurde.
Weitere Einzelheiten zu möglichen Straßensperrungen, Verkehrsbehinderungen oder behördlichen Warnmeldungen für Anwohner wurden zunächst ebenfalls nicht veröffentlicht.
Der Brandort befindet sich südwestlich von Oggenhausen, einem Stadtteil von Heidenheim an der Brenz im Osten Baden-Württembergs. Der Heuhof ist ein eigener Wohnplatz innerhalb des Stadtgebiets.
Oggenhausen hat nach Angaben der Stadt Heidenheim rund 1.400 Einwohner. Zum Einsatzgebiet der örtlichen Feuerwehrabteilung gehören neben der Ortschaft auch mehrere außerhalb gelegene landwirtschaftliche Anwesen.
Für die Brandbekämpfung auf dem Heuhof kamen Einsatzkräfte aus der Umgebung zusammen. Der Umfang des Einsatzes mit 70 Feuerwehrleuten und 15 Fahrzeugen verdeutlicht die Dimension des Feuers.
Während die Polizei die Ursache des Brandes zunächst nicht benennen konnte, stand bereits fest, dass der Dienstagmorgen für das betroffene Anwesen mit erheblichen Gebäudeschäden endete. Menschen wurden nach den bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.
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