Feuer auf der B29: Vier Autos kollidieren in der Gegenrichtung

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Auf der B29 im Rems-Murr-Kreis haben ein Fahrzeugbrand und ein Auffahrunfall am Montagnachmittag, 19. Oktober 2026, für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Zwischen Remshalden und Winterbach brannte ein Opel in Richtung Aalen vollständig aus. Etwa zur gleichen Zeit kollidierten auf der Fahrbahn in Richtung Stuttgart vier weitere Autos. Nach den bisherigen Angaben blieb es bei Sachschäden. Insgesamt beziffert die Polizei den Schaden auf rund 70.000 Euro. Eine zunächst vermutete Beteiligung eines Schaulustigen an dem Auffahrunfall ist nicht abschließend geklärt.

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Opel gerät während der Fahrt in Brand

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Aalen geriet der Opel am Montag gegen 16.50 Uhr zwischen Remshalden und Winterbach in Brand. Das Auto war in Richtung Aalen unterwegs, als es aufgrund einer technischen Ursache Feuer fing. Die Feuerwehr löschte den Wagen. Er wurde durch die Flammen vollständig zerstört, der Schaden wird auf ungefähr 20.000 Euro geschätzt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug verlassen und blieb unverletzt. Nähere Angaben zum technischen Defekt lagen zunächst nicht vor.

Wegen der Löscharbeiten musste die Bundesstraße für etwa eine halbe Stunde vollständig gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr zunächst wieder über einen Fahrstreifen rollen. Die Sperrung fiel in den Feierabendverkehr und führte zu Rückstaus. Betroffen war die B29 im Remstal, eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Raum Stuttgart und dem östlichen Baden-Württemberg. Während sich Einsatzkräfte um den brennenden Wagen kümmerten, entstand auf der gegenüberliegenden Richtungsfahrbahn eine weitere Unfallstelle.

Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen in Richtung Stuttgart

Der Unfall auf der B29 ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 17 Uhr zwischen Winterbach und Remshalden. Ein 68-jähriger Autofahrer musste seinen VW wegen stockenden Verkehrs anhalten. Hinter ihm fuhr ein 37-Jähriger mit einem Skoda. Ein nachfolgender 40-jähriger Opel-Fahrer bemerkte die Situation nach der bisherigen Darstellung zu spät und prallte gegen den Skoda. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieser auf den davorstehenden VW geschoben. Anschließend fuhr ein 22-jähriger Mercedes-Fahrer auf den Opel auf.

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Vier Autos waren somit in den Auffahrunfall verwickelt. Verletzt wurde nach den zunächst vorliegenden Angaben niemand. Der Sachschaden an diesen vier Fahrzeugen liegt laut Polizei bei etwa 50.000 Euro. Zusammen mit dem ausgebrannten Opel auf der anderen Richtungsfahrbahn ergibt sich ein Gesamtschaden von rund 70.000 Euro. In Richtung Stuttgart war die Fahrbahn für Unfallaufnahme und Bergung zeitweise ebenfalls gesperrt. Dadurch kam es auf beiden Seiten der Bundesstraße zu erheblichen Behinderungen.

Bei der Untersuchung des Auffahrunfalls stellten die Beamten nach eigenen Angaben bei dem 40-jährigen Opel-Fahrer eine zumindest leichte Alkoholisierung fest. Er musste eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde einbehalten. Einen konkreten Blutalkoholwert nannte die Polizei zunächst nicht. Welche Rolle der Alkoholeinfluss für den Unfallhergang spielte, ist damit noch nicht abschließend festgestellt. Die weiteren Ermittlungen müssen insbesondere den genauen Ablauf der Kollisionen klären.

Zusammenhang mit Schaulustigem nicht gesichert

Am Montagabend hatte es zunächst Hinweise gegeben, dass ein Autofahrer auf der Gegenfahrbahn angehalten habe, um den Fahrzeugbrand zu beobachten. Dieses Verhalten soll demnach den Auffahrunfall ausgelöst haben. Die schriftliche Polizeidarstellung vom Dienstagmorgen beschreibt dagegen ausdrücklich stockenden Verkehr als Anlass für das Anhalten des vordersten Autos. Ob einer der beteiligten Fahrer tatsächlich durch den Brand abgelenkt war oder bewusst stehen blieb, wurde darin nicht bestätigt.

Gesichert sind damit der Brand in Richtung Aalen, der wenig später registrierte Auffahrunfall in der Gegenrichtung sowie die zeitgleichen Einschränkungen für den Verkehr. Eine konkrete Verantwortung für die gesamte Unfallkette lässt sich aus der Annahme über einen Schaulustigen nicht ableiten. Auch zu möglichen rechtlichen Konsequenzen über die Maßnahmen gegen den 40-jährigen Fahrer hinaus gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Für die Feuerwehr bedeuteten die beiden Ereignisse, dass sie sich nahezu gleichzeitig um den Brand und die Unfallstelle kümmern musste. Während das ausgebrannte Auto auf der Seite Richtung Aalen einen Löscheinsatz erforderlich machte, mussten in der Gegenrichtung mehrere beschädigte Fahrzeuge gesichert werden. Auf der Richtungsfahrbahn nach Aalen konnte der Verkehr nach etwa 30 Minuten zumindest einspurig wieder aufgenommen werden. Der Vorfall verdeutlicht, wie zwei räumlich eng benachbarte Ereignisse auf einer stark befahrenen Bundesstraße den Verkehr in beiden Richtungen beeinträchtigen können.

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