
Die Rosenheim-Cops sind heute, Dienstag, 20. Oktober 2026, mit einer neuen Folge im ZDF zu sehen. Um 19:25 Uhr beginnt die Episode „Mord und andere Ordnungswidrigkeiten“, in der die Kommissare Anton Stadler und Julia Beck den gewaltsamen Tod eines Gastwirts untersuchen. Während die Ermittlungen auf mögliche Erpressungen und persönliche Verstrickungen führen, bekommt Stadler wegen eines Streits im Straßenverkehr Schwierigkeiten. Die dritte Episode der 26. Staffel verbindet damit erneut einen Kriminalfall mit humorvollen Auseinandersetzungen innerhalb des Polizeialltags.
Im Mittelpunkt der neuen Folge steht Edmund Pichler, der das Wirtshaus „Zum Edelweiss“ betreibt. Seine Angestellte Sylvie Geissler entdeckt ihn erschlagen. Die Kommissare Anton Stadler, gespielt von Dieter Fischer, und Julia Beck, dargestellt von Michaela Weingartner, übernehmen die Ermittlungen. Schon bald stoßen sie auf Hinweise, die den Fall deutlich komplizierter machen, als es der Fundort zunächst vermuten lässt.
Auf dem Mobiltelefon des Verstorbenen befinden sich Fotos des verheirateten Bauunternehmers Armin Querfeld. Die Bilder zeigen ihn mit Anneliese Sengmaier, die als sogenannte Treue-Testerin arbeitet, bei einer Veranstaltung unter dem Namen „Ball der einsamen Herzen“. Für die Ermittler stellt sich damit die Frage, ob Pichler die Aufnahmen genutzt haben könnte, um Druck auf Querfeld auszuüben. Als dessen Ehefrau Heike von dem Treffen erfährt, nimmt sie das zuvor gegebene Alibi für ihren Mann zurück. Dadurch rückt der Bauunternehmer stärker in den Fokus der Ermittlungen.
Allerdings beschränken sich die Nachforschungen nicht auf die Familie Querfeld. Im weiteren Verlauf ergeben sich Hinweise darauf, dass der Gastwirt auch eine andere Person erpresst hat. Für Stadler und Beck erweitert sich damit der Kreis der Menschen, deren Beziehungen zu Pichler überprüft werden müssen. Wer für dessen Tod verantwortlich ist und welche Bedeutung die verschiedenen Erpressungen haben, wird in der Vorschau nicht aufgelöst.
Neben dem Kriminalfall beschäftigt ein ungewöhnlicher Zwischenfall das Rosenheimer Kommissariat. Anton Stadler nimmt auf dem Weg zum Einsatzort eine Abkürzung und begegnet auf einer engen Straße einem entgegenkommenden Fahrzeug. Weil keiner der beiden Fahrer zurücksetzen möchte, entwickelt sich ein Streit. Stadler meldet schließlich eine Ordnungswidrigkeit, ohne zu wissen, mit wem er es zu tun hat.
Sein Gegenüber ist ausgerechnet Ministerialdirektor Claus Himmelsbach. Dieser soll die Arbeit des Kommissariats überprüfen und verfügt damit über eine Funktion, die Stadlers Verhalten in einem besonderen Licht erscheinen lässt. Was zunächst wie eine alltägliche Auseinandersetzung im Straßenverkehr aussieht, bekommt durch die dienstliche Stellung des anderen Fahrers eine zusätzliche Bedeutung. Der Konflikt bildet die humorvolle Nebenhandlung der Episode und greift zugleich den zweiten Teil des Folgentitels auf.
Die Kombination aus Ermittlungsarbeit und kleineren Konflikten im Polizeibetrieb gehört seit vielen Jahren zum Konzept der Serie. Während sich die Kriminalfälle häufig um geschäftliche Beziehungen, familiäre Spannungen oder finanzielle Interessen drehen, entstehen die komödiantischen Situationen vor allem durch das Zusammenspiel der wiederkehrenden Figuren.
Dieter Fischer und Michaela Weingartner stehen als Kommissare Anton Stadler und Julia Beck im Zentrum der heutigen Ermittlungen. Zum Ensemble gehören außerdem Marisa Burger als Miriam Stockl, Max Müller als Polizeihauptmeister Michael Mohr, Karin Thaler als Marie Hofer und Alexander Duda als Polizeidirektor Gert Achtziger. Auch Anastasia Papadopoulou als Rechtsmedizinerin Dr. Elena Dimos, Sarah Thonig als Christin Lange sowie Ursula Maria Burkhart als Marianne Grasegger sind dabei.
Weitere Rollen übernehmen Christian K. Schaeffer als Jo Caspar und Paul Brusa als Daniel Donato. In den Episodenrollen sind unter anderem Winfried Frey als Bauunternehmer Armin Querfeld, Farida Shehada als dessen Ehefrau Heike, Patricia Ivanauskas als Anneliese Sengmaier und Janina Lisa Dötterl als Kellnerin Sylvie Geissler zu sehen. Thomas Unger verkörpert den Ministerialdirektor Claus Himmelsbach, der mit Stadler aneinandergerät.
Die Regie der Episode führte Micaela Zschieschow. Das Drehbuch stammt von Hans-Henner Hess, für die Kamera war Thomas Wittmann verantwortlich. Produziert wird die deutsche Krimiserie von Bavaria Fiction. Die Handlung ist in Rosenheim und im bayerischen Voralpenland angesiedelt. Für die heutige Episode sind keine einzelnen Außendrehorte gesondert bestätigt.
Die 26. Staffel steht auch im Zeichen personeller Veränderungen. Das ZDF hat bereits angekündigt, dass Miriam Stockl, gespielt von Marisa Burger, das Rosenheimer Kommissariat verlassen wird. Innerhalb der Serienhandlung spielen eine neue berufliche Perspektive und eine Liebesbeziehung bei dieser Entscheidung eine Rolle. Stockl gehört seit den Anfängen zu den prägenden Figuren des Formats und ist insbesondere für ihre Arbeit als Sekretärin im Kommissariat bekannt.
Hinzu kommt der angekündigte Abschied von Alexander Duda. Der Schauspieler verkörpert seit mehr als zwei Jahrzehnten Polizeidirektor Gert Achtziger. Die Figur soll innerhalb der Handlung in den Ruhestand verabschiedet werden. Das ZDF begründet die Entscheidung mit der Weiterentwicklung der langjährigen Serie. In der heutigen Episode gehört Duda weiterhin zur Besetzung. Die Einzelheiten seines späteren Abschieds sind für die Ausstrahlung am 20. Oktober nicht Bestandteil der angekündigten Haupthandlung.
Die Serie setzt zugleich weiterhin auf mehrere Ermittlerkonstellationen. Neben Stadler und Beck gehören Sven Hansen, gespielt von Igor Jeftić, sowie Kilian Kaya, dargestellt von Baran Hêvî, zum festen Ermittlerensemble der aktuellen Staffel. Je nach Episode stehen unterschiedliche Kommissare im Mittelpunkt. Die insgesamt 24 neuen Folgen werden seit dem 6. Oktober 2026 dienstags im ZDF ausgestrahlt.
Die Rosenheim-Cops erreichen weiterhin ein großes Fernsehpublikum. Die vorherige Folge „Ufos und Umzugspläne“ vom 13. Oktober 2026 sahen nach Angaben des Branchendienstes Quotenmeter 3,60 Millionen Menschen. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 18,1 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Ausstrahlung 160.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 5,8 Prozent. Für die heutige Episode liegen vor der Fernsehausstrahlung noch keine Einschaltquoten vor.
Wer die neue Folge nicht im linearen Fernsehen verfolgen möchte, kann sie auch im Streamingangebot des ZDF ansehen. „Mord und andere Ordnungswidrigkeiten“ ist dort bereits abrufbar. Die Nettolaufzeit liegt laut ZDF bei 44 Minuten, während für die Fernsehausstrahlung von 19:25 bis 20:15 Uhr ein Zeitraum von 50 Minuten vorgesehen ist. Das ZDF gibt als Ende der Streamingverfügbarkeit den 16. März 2028 an. Die Episode wird außerdem mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten.
Die nächste neue Folge trägt den Titel „Der letzte Ton“ und ist für Dienstag, 27. Oktober 2026, um 19:25 Uhr im ZDF angekündigt. Zunächst steht jedoch der Fall des getöteten Gastwirts im Mittelpunkt. Dabei müssen Stadler und Beck nicht nur die Verbindungen zwischen mehreren Beteiligten klären. Stadlers Auseinandersetzung mit dem Ministerialdirektor sorgt parallel dafür, dass auch die Arbeit des Kommissariats selbst unter besondere Beobachtung gerät.
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