
Am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, kehrt Katrin Sass als Karin Lossow ins Erste zurück. Um 20:15 Uhr zeigt die ARD mit „Doppelmord“ den 28. Film der Krimireihe erstmals im Fernsehen. Diesmal muss sich die ehemalige Staatsanwältin mit ihrer Vergangenheit im Gefängnis auseinandersetzen. Eine frühere Mitgefangene taucht unerwartet auf und gerät durch den Fund einer Leiche erneut in den Mittelpunkt von Ermittlungen. Die neue Folge verbindet einen rätselhaften Todesfall mit der Frage, wie weit Karin Lossow ihrer früheren Zellengenossin vertrauen kann.
Die ARD zeigt „Doppelmord“ am Donnerstag, 22. Oktober 2026, von 20:15 bis 21:45 Uhr im Ersten. Es handelt sich um die deutsche Fernsehpremiere des 2026 produzierten Kriminalfilms. Die Laufzeit liegt bei rund 89 Minuten, im Fernsehprogramm ist dafür ein 90-minütiger Sendeplatz vorgesehen.
Wer die Erstausstrahlung am Abend verpasst, hat noch in derselben Nacht eine weitere Gelegenheit. Das Erste hat für Freitag, 23. Oktober, um 00:15 Uhr eine Wiederholung eingeplant. Zusätzlich ist der Krimi in der ARD Mediathek verfügbar.
„Doppelmord“ ist der 28. Film der Reihe „Der Usedom-Krimi“. Eine eigenständige Staffelnummer wird in den offiziellen Angaben zum Film nicht ausgewiesen. Stattdessen erfolgt die Einordnung über die fortlaufende Nummerierung der Fernsehfilme.
Im Mittelpunkt steht Anja Wiesznewski, gespielt von Steffi Kühnert. Die Frau kennt Karin Lossow aus einer besonders schwierigen Zeit ihres Lebens. Beide saßen gemeinsam im Gefängnis und teilten dort eine Zelle. Nun ist Anja wieder auf freiem Fuß und sucht überraschend den Kontakt zu ihrer ehemaligen Mitgefangenen.
Ausgerechnet am Tag ihres Auftauchens wird ein toter Mann entdeckt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um Anjas Ehemann. Sein Verschwinden hatte bereits Jahre zuvor schwerwiegende Folgen für sie. Damals war Anja aufgrund von Indizien wegen seiner vermeintlichen Tötung verurteilt worden.
Der Leichenfund stellt die bisherigen Annahmen über das Schicksal des Mannes infrage. Zugleich gerät Anja erneut in eine schwierige Lage. Ihre Rückkehr und das Auftauchen des Toten werfen Fragen auf, die weit in die Vergangenheit reichen.
Karin Lossow weiß zunächst nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Einerseits verbindet sie mit Anja eine gemeinsame Geschichte. Andererseits lässt sich nicht ohne Weiteres einschätzen, welche Rolle ihre frühere Zellengenossin in den aktuellen Ereignissen spielt.
Die Ermittlungen übernehmen Ellen Norgaard und Rainer Witt. Im Verlauf ihrer Untersuchungen stoßen sie auf finanzielle Probleme des Verstorbenen. Der Mann war hoch verschuldet und spielsüchtig. Dadurch ergeben sich weitere mögliche Zusammenhänge und Personen, die für die Ermittlungen von Bedeutung werden.
Ob Anja etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat und was tatsächlich hinter dessen früherem Verschwinden steckt, gehört zu den zentralen Fragen des Films. Die Auflösung bleibt der Handlung vorbehalten.
Die wichtigste Rolle übernimmt erneut Katrin Sass als Karin Lossow. Ihre Figur ist eine ehemalige Staatsanwältin, deren eigene Vergangenheit immer wieder Einfluss auf die aktuellen Fälle hat. Auch diesmal wird sie nicht nur mit einem Verbrechen konfrontiert, sondern muss persönliche Erfahrungen und ihre Einschätzung anderer Menschen miteinander vereinbaren.
Eine zentrale Gastrolle spielt Steffi Kühnert als Anja Wiesznewski. Durch ihre Verbindung zu Karin Lossow erhält der neue Fall eine persönliche Dimension, die über die eigentlichen polizeilichen Ermittlungen hinausgeht.
Zum bekannten Ensemble gehören außerdem Rikke Lylloff als Ellen Norgaard und Till Firit als Rainer Witt. Rainer Sellien ist erneut als Holm Brendel zu sehen, während Jana Julia Roth die Rolle der Dorit Martens übernimmt.
Weitere Darsteller sind Annett Sawallisch als Rada Krol, Nico Ehrenteit als Pelle Jansen, Roxana Safarabadi als Sibel Jansen und Caspar Steinbeck als Jesper. Robert Nickisch verkörpert Pfarrer Roland Grubbe. Darüber hinaus wirken Steffen Münster, Sandrine Mittelstädt, Dustin Jérôme Schanz und Crisjan Zöllner mit.
Die Mischung aus dem bekannten Ermittlerteam und einer Gastfigur mit direkter Verbindung zur Hauptperson prägt die neue Geschichte. Karin Lossow steht dabei vor einem Konflikt zwischen ihrer persönlichen Loyalität und den offenen Fragen eines Kriminalfalls.
Hinter der Kamera gibt es bei „Doppelmord“ zwei Veränderungen. Joana Vogdt führt erstmals bei einem Film des „Usedom-Krimis“ Regie. Sie hat zuvor unter anderem an der Krimireihe „Nord bei Nordwest“ gearbeitet.
Auch Drehbuchautorin Natalie Zoghbi ist erstmals für die Reihe verantwortlich. Zu ihren bisherigen Arbeiten zählt die Fernsehserie „Notruf Hafenkante“. Die Kameraarbeit übernahm Jana Marsik, die Musik stammt von Colin Towns.
Produziert wurde der Film von Polyphon im Auftrag der ARD Degeto und des Norddeutschen Rundfunks. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2025 auf Usedom und in Berlin statt. Nach Angaben der ARD liefen die Arbeiten bis Mitte Oktober 2025.
Die Ostseeinsel Usedom bleibt damit auch im 28. Film der geografische Mittelpunkt der Reihe. Die Verbindung zwischen der Insel, ihren Bewohnern und den persönlichen Geschichten der wiederkehrenden Figuren gehört zum Grundkonzept der Krimis.
Mit „Doppelmord“ beginnt am 22. Oktober eine neue Ausstrahlungsphase der Reihe. Die ARD hat insgesamt drei neue Filme für aufeinanderfolgende Donnerstagabende angekündigt.
Bereits eine Woche später, am 29. Oktober 2026, folgt um 20:15 Uhr „Mörder unter uns“. Am Donnerstag, 5. November 2026, steht zur selben Uhrzeit der Film „Wunschkind“ auf dem Programm.
Damit können Zuschauer das bekannte Ensemble an drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen in neuen Geschichten sehen. Alle drei Produktionen gehören zum aktuellen Angebot der ARD und sind für die ARD Mediathek vorgesehen.
Die neue Folge „Doppelmord“ bildet den Auftakt dieser drei Fernsehausstrahlungen. Ein Jubiläumsfilm ist sie trotz der fortlaufenden Nummerierung nicht. Mit der 28. Folge setzt die ARD die etablierte Krimireihe regulär fort.
Wer den Film unabhängig vom Fernsehprogramm sehen möchte, kann die ARD Mediathek nutzen. Die Produktionsfirma Polyphon nennt den 19. Oktober 2026 als Beginn der Onlineverfügbarkeit. Damit war der Krimi bereits drei Tage vor seiner ersten Fernsehausstrahlung abrufbar.
Die ARD Mediathek weist für „Doppelmord“ eine Verfügbarkeit bis zum 19. Oktober 2027 um 18:14 Uhr aus. Der Film wird mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten. Als Alterseinstufung ist eine Freigabe ab zwölf Jahren angegeben.
Im klassischen Fernsehen beginnt der Krimi am 22. Oktober um 20:15 Uhr im Ersten. Mit der Geschichte um Karin Lossows frühere Zellengenossin steht eine persönliche Vergangenheit im Zentrum des Falls, während die Ermittler versuchen, die Hintergründe des Todes aufzuklären.
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