A391 bei Braunschweig: Ab 3. November werden erneut wichtige Autobahnverbindungen gesperrt

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Autofahrer müssen sich rund um Braunschweig ab Dienstag, 3. November 2026, auf weitere Einschränkungen einstellen. Im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest werden wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten erneut wichtige Verbindungen zwischen der A39 und der A391 gesperrt. Besonders betroffen ist der Verkehr aus Richtung Wolfsburg und Salzgitter. Zwischen dem 6. und 10. November fallen zeitweise sogar beide Zubringer von der A39 zur A391 sowie eine weitere Auffahrt weg. Die Autobahn GmbH empfiehlt deshalb eine großräumige Umleitung. Gleichzeitig zeichnet sich ein früherer Abschluss der gesamten Baumaßnahme ab.

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Ab 3. November ist der Zubringer aus Richtung Wolfsburg gesperrt

Die nächsten Sperrungen im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest beginnen am Dienstag, 3. November. Von diesem Tag an können Verkehrsteilnehmer, die auf der A39 aus Richtung Wolfsburg kommen, nicht mehr direkt auf die A391 wechseln. Die Verbindung soll bis einschließlich Mittwoch, 18. November, gesperrt bleiben.

Betroffen ist damit eine wichtige Fahrbeziehung im Südwesten Braunschweigs. Die A391 verbindet das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest mit dem nördlichen Stadtgebiet und dem Autobahnkreuz Braunschweig-Nord, an dem Anschluss an die A2 besteht.

Die Sperrung betrifft zunächst ausdrücklich den Zubringer von der A39 aus Richtung Wolfsburg zur A391. Eine vollständige Sperrung der gesamten A391 ist für diesen Bauabschnitt nicht angekündigt.

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Eine genaue Uhrzeit für den Beginn der Sperrung am 3. November nennt die Autobahn GmbH nicht. Auch die voraussichtliche Uhrzeit der Freigabe am 18. November ist nicht angegeben.

Vom 6. bis 10. November fallen drei Verbindungen zur A391 weg

Noch umfangreicher werden die Einschränkungen ab Freitag, 6. November. Ab 18 Uhr wird zusätzlich der Zubringer von der A39 aus Richtung Salzgitter auf die A391 gesperrt. Diese Sperrung soll bis einschließlich Dienstag, 10. November, dauern.

Damit sind während dieser zusätzlichen Bauphase beide Verbindungen von der A39 zur A391 nicht nutzbar. Autofahrer können in diesem Zeitraum weder aus Richtung Wolfsburg noch aus Richtung Salzgitter direkt auf die Stadtautobahn wechseln.

Hinzu kommt eine dritte Sperrung. Auch die Auffahrt von der Bundesstraße 248 aus Richtung Rüningen auf die A391 steht zwischen dem 6. und 10. November nicht zur Verfügung. Die B248 verläuft in diesem Bereich über die Thiedestraße und stellt eine Verbindung zum örtlichen Straßennetz her.

Für die Wiederfreigabe am 10. November wurde keine genaue Uhrzeit genannt. Die Sperrung des Zubringers aus Richtung Wolfsburg bleibt nach dem derzeitigen Zeitplan darüber hinaus bis zum 18. November bestehen.

Umleitung führt über Wolfsburg-Königslutter und die A2

Für die betroffenen Verbindungen empfiehlt die Autobahn GmbH eine großräumige Umfahrung. Autofahrer sollen auf der A39 in Richtung Wolfsburg fahren beziehungsweise auf dieser Autobahn bleiben und anschließend am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter auf die A2 in Richtung Hannover wechseln.

Über die A2 führt die Strecke weiter zum Autobahnkreuz Braunschweig-Nord. Dort können Verkehrsteilnehmer auf die A391 auffahren und ihre Fahrt in Richtung Braunschweig fortsetzen.

Diese Verkehrsführung soll die gesperrten direkten Verbindungen im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest ersetzen. Die Autobahn GmbH bittet darum, auf den Umleitungsstrecken besonders aufmerksam zu fahren.

Konkrete Umleitungsnummern oder zusätzliche innerstädtische Straßenführungen sind für die neuen Bauphasen nicht benannt. Ebenso liegen keine veröffentlichten Prognosen zu konkreten Staulängen oder zusätzlichen Fahrzeiten vor.

Bis zum 3. November gilt noch eine andere Sperrung

Bereits vor dem Beginn der nächsten Bauphase ist das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest von Einschränkungen betroffen. Seit Montag, 26. Oktober, ist der Zubringer von der A391 auf die A39 in Richtung Wolfsburg gesperrt. Diese Sperrung ist bis Dienstag, 3. November, vorgesehen.

Während dieser Arbeiten können Autofahrer, die von der A391 auf die A39 in Richtung Wolfsburg wechseln möchten, zunächst auf die A39 in Richtung Salzgitter fahren. An der Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd verlassen sie die Autobahn und fahren anschließend in der Gegenrichtung wieder auf.

Alternativ steht die großräumige Verbindung über die A2 und das Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter zur Verfügung.

Zusätzlich ist im aktuellen Bauabschnitt die Ausfahrt der Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Nord von der A39 aus Richtung Salzgitter auf die Westerbergstraße gesperrt. Stattdessen kann die Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd genutzt werden.

Mit dem Wechsel zur nächsten Bauphase am 3. November verändert sich die Verkehrsführung erneut. Autofahrer müssen deshalb insbesondere beachten, aus welcher Richtung sie das Autobahndreieck erreichen.

Fahrbahnsanierung umfasst rund 60.000 Quadratmeter

Hinter den Sperrungen steht eine größere Sanierung der Fahrbahn im Bereich des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest. Nach Angaben der Autobahn GmbH erstreckt sich die gesamte Baumaßnahme auf rund 60.000 Quadratmeter. Die Investitionen liegen bei etwa 6,5 Millionen Euro.

Erneuert werden die Deckschicht und die darunterliegende Binderschicht der Fahrbahn. Stellenweise wird zusätzlich die Tragschicht ausgetauscht. Die Arbeiten betreffen mehrere Fahrbeziehungen zwischen der A39 und der A391.

Das Projekt begann im August 2026 und wurde in insgesamt sechs Bauabschnitte aufgeteilt. Während der einzelnen Phasen müssen jeweils bestimmte Verbindungen vollständig gesperrt werden, damit die betroffenen Fahrbahnbereiche erneuert werden können.

Der sechste Bauabschnitt wurde bereits im August durchgeführt. Weitere Arbeiten folgten zwischen Ende September und Ende Oktober. Dabei waren unter anderem Zubringer aus Richtung Salzgitter sowie Verbindungen von der A391 zur A39 und in Richtung Rüningen betroffen.

Die nun anstehenden Arbeiten bilden die letzten beiden Bauabschnitte des Projekts.

Gute Nachricht: Weitere Sperrungen im Jahr 2027 sollen entfallen

Neben den erneuten Einschränkungen gibt es für Autofahrer eine positive Entwicklung. Ursprünglich sollte sich die gesamte Sanierung bis in den Oktober 2027 erstrecken. Der fünfte Bauabschnitt war zunächst erst für das kommende Jahr vorgesehen.

Dieser Abschnitt wurde jedoch vorgezogen und soll nun parallel zum vierten Bauabschnitt im November 2026 ausgeführt werden.

Bereits Ende September hatte die Braunschweiger Zeitung unter Berufung auf eine Sprecherin der Autobahn GmbH berichtet, dass für 2027 keine weiteren Sperrungen im Rahmen dieser Sanierungsmaßnahme mehr geplant seien.

In ihrer Mitteilung vom 28. Oktober bestätigte die Autobahn GmbH, dass das Sanierungsprojekt mit der Fertigstellung der beiden anstehenden Bauabschnitte abgeschlossen sein soll. Die Projektübersicht nennt als voraussichtlichen Termin für die Fertigstellung aller Arbeiten Ende November 2026.

Damit würden die ursprünglich bis 2027 vorgesehenen Arbeiten deutlich früher beendet. Voraussetzung ist allerdings, dass die noch ausstehenden Bauphasen planmäßig durchgeführt werden können.

Wetter kann die Freigabe der Autobahnverbindungen verzögern

Die Autobahn GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass die Durchführung der Sanierungsarbeiten von der Witterung abhängig ist. Sollten Änderungen am Zeitplan erforderlich werden, will das Unternehmen entsprechende Aktualisierungen veröffentlichen.

Für Autofahrer bleibt deshalb insbesondere der Zeitraum vom 6. bis 10. November entscheidend. Dann sind beide A39-Zubringer zur A391 und zusätzlich die Auffahrt von der B248 aus Richtung Rüningen gleichzeitig gesperrt.

Konkrete Änderungen im Bus- oder Bahnverkehr im Zusammenhang mit diesen Bauarbeiten wurden bislang nicht angekündigt.

Nach dem derzeitigen Zeitplan endet die zusätzliche Sperrphase am 10. November. Die Verbindung von der A39 aus Richtung Wolfsburg zur A391 soll am 18. November wieder zur Verfügung stehen. Anschließend steht noch der geplante Abschluss des gesamten Sanierungsprojekts an.

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