
Münster. Der Glasfaserausbau in Münster sorgt weiter für Diskussionen. Besonders rund um die Dorbaumstraße befürchteten Anwohnerinnen und Anwohner, dass ihre Adressen beim Ausbau leer ausgehen könnten. FDP-Politiker Kurt Moths stellte deshalb eine Anfrage in der Bezirksvertretung Münster-Ost. Seine Frage: Wird der Bereich nördlich der Bahnlinie tatsächlich angeschlossen?
Die Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen wächst stetig. Für Familien, Selbstständige und Unternehmen bedeutet eine stabile Glasfaserleitung nicht nur Komfort, sondern oft auch Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in den Randlagen von Münster besteht jedoch Unsicherheit, ob der Ausbau alle Adressen erreicht.
Die Verwaltung stellt klar: Ziel ist eine flächendeckende Glasfaser-Versorgung bis spätestens 2030. Voraussetzung ist die Zustimmung der Eigentümer, da Glasfaserleitungen nur mit deren Einverständnis bis ins Haus verlegt werden dürfen. Leerrohre werden genutzt, soweit sie vorhanden sind.
Aktuell läuft der Glasfaserausbau in Münster über verschiedene Projekte:
Eigenwirtschaftlicher Ausbau: etwa durch Stadtwerke Münster und Telekom, u. a. in Handorf.
Geförderter Ausbau: durch Bund und Land, vor allem in Außenbezirken.
Unterschieden wird zwischen „weißen Flecken“ (unter 30 Mbit/s, Ausbau durch Stadtwerke bis Ende 2025) und „grauen Flecken“ (ohne Gigabit-Perspektive, Ausbau durch epcan ab 2026 mit etwa 2,5 Jahren Bauzeit).
Für die Dorbaumstraße und die Fachklinik Hornheide gibt die Stadt Entwarnung: Auch dieser Bereich wird mit Glasfaser versorgt. Um mehr Transparenz zu schaffen, stellt die citeq interaktive Karten bereit. Dort können Bürgerinnen und Bürger selbst prüfen, ob ihre Adresse im Ausbaugebiet liegt.
Für Stadtteile wie Mauritz-Ost ist der Glasfaserausbau ein zentraler Standortfaktor. Er stärkt die Wohn- und Lebensqualität und macht den Stadtteil attraktiver für Unternehmen. Mit den aktuellen Ausbauprojekten ist geplant, dass Münster bis Ende des Jahrzehnts komplett auf Gigabit-Niveau gebracht wird.
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