
Emsdetten. In Emsdetten geht die Bürgermeisterwahl 2025 in die Verlängerung. Amtsinhaber Oliver Kellner von den Grünen kam im ersten Wahlgang auf 39,0 Prozent und verpasste damit die absolute Mehrheit. Sein CDU-Herausforderer Daniel Hellwig erreichte 30,9 Prozent. Beide treffen nun in einer Stichwahl am 28. September erneut aufeinander. Eva Julia Anna Nie von der SPD kam auf 24,8 Prozent, Detlef Hans Gritz von der Emsdettener Liste auf 5,3 Prozent.
Im Wahlstudio wurde schnell klar, dass es keine direkte Entscheidung geben würde. Kellner lag zwar deutlich vorn, verfehlte aber die entscheidenden 50 Prozent. Für Hellwig war das Ergebnis dennoch ein Erfolg: Die CDU konnte im Vergleich zur letzten Wahl deutlich zulegen und schickt ihren Kandidaten gestärkt in die Stichwahl. Die SPD musste dagegen mit Platz drei vorliebnehmen. Für die Emsdettener Liste reichte es zwar nicht für den Bürgermeister, doch die Ratswahl brachte kleine Zugewinne.
Bei der Ratswahl setzte sich die CDU mit 34,9 Prozent klar an die Spitze und gewann 7,1 Punkte hinzu. Die Grünen, 2020 noch stärkste Kraft, verloren massiv und kamen nur noch auf 24,2 Prozent. Die SPD hielt ihr Ergebnis weitgehend stabil bei 20,6 Prozent.
Die UWG verlor deutlich und fiel auf 8,8 Prozent. Die Linke konnte leicht zulegen und erzielte 4,9 Prozent, während die FDP mit 2,8 Prozent leicht verlor. Die Emsdettener Liste erreichte 3,8 Prozent und konnte ihre Position etwas verbessern.
Die Entscheidung über das Bürgermeisteramt fällt nun Ende September. Oliver Kellner geht mit dem Amtsbonus und einem deutlichen Vorsprung in die Stichwahl. Daniel Hellwig kann jedoch auf den Rückenwind des Ratswahlergebnisses setzen, das die CDU klar zur stärksten Kraft gemacht hat. Offene Frage ist, wie sich die SPD-Wähler verhalten werden: Deren Kandidatin kam auf ein Viertel der Stimmen und könnte in der Stichwahl den Ausschlag geben.
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