
Bielefeld. Für Preußen Münster wartet am Wochenende mehr als ein reguläres Auswärtsspiel. Wenn die Adlerträger am Sonntag um 13:30 Uhr in der ausverkauften SchücoArena antreten, stehen nicht nur drei Punkte auf dem Spiel – es ist eines der emotionalsten Duelle, die der Verein seit Jahren erlebt hat.
2.609 SCP-Fans begleiten ihre Mannschaft offiziell zum Westfalenderby nach Bielefeld. Gegen den ostwestfälischen Aufsteiger will die Mannschaft von Alexander Ende den ersten Auswärtssieg seit August einfahren.
Ein Zweitliga-Derby zwischen Münster und Bielefeld hat es zuletzt vor 45 Jahren gegeben – eine sporthistorische Lücke, die erst durch den Aufstieg der Preußen 2024/25 und Arminias Rückkehr ins Unterhaus ein Jahr später nun geschlossen wird.
Auch das letzte Pflichtspielduell steckt vielen im Gedächtnis: Im Halbfinale des Westfalenpokals 2024 scheiterte Münster unglücklich im Elfmeterschießen.
Die Gastgeber haben nach einem starken Saisonauftakt eine Schwächephase überstehen müssen, scheinen sich jetzt jedoch stabilisiert zu haben. Zwar verlor Arminia vergangene Woche in Nürnberg, davor siegte das Team allerdings mit 4:0 gegen Karlsruhe. Mit 17 Punkten steht Bielefeld derzeit zwei Plätze vor den Preußen.
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Münster wiederum hat in der laufenden Saison mehrfach gezeigt, dass sie gegen druckvolle Gegner bestehen können. Die Leistung im Duell mit Schalke ist dafür das beste Beispiel: Intensität, mutige Umschaltmomente und ein Torwart in Topform prägten den Auftritt.
Die Preußen erwarten ein hochintensives Spiel, in dem Bielefeld früh attackiert. Genau daraus könnten sich aber Räume ergeben, die Münster für schnelle Gegenangriffe nutzen will.
Im Trainerteam gilt der Fokus auf eine klare Balance: Derby-Emotionalität ja, aber ohne den Kopf zu verlieren. Münster will das Pressing der Arminia konsequent überspielen, gleichzeitig aber defensiv kompakt bleiben, um Bielefeld nicht ins Rollen kommen zu lassen.
Etienne ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und eine Option für den Kader. Auch Josh steht bereit.
Dennoch ist die Ausfallliste lang: Antonio Tikvic, Simon Scherder, Malik Batmaz und Marvin Schulz fehlen weiterhin. Hinzu kommt die Sperre von Torhüter Johannes Schenk.
Somit rückt erneut Morten Behrens zwischen die Pfosten. Seine starke Leistung gegen Schalke hat ihm zusätzliches Selbstvertrauen gegeben.
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