Dowe behält die Nerven bis zum Schluss und gewinnt die Mittlere Tour in Münster

Hendrik Dowe gewinnt die Mittlere Tour beim AGRAVIS-Cup in Münster
Foto: AGRAVIS Raiffeisen AG / Hendrik Dowe freut sich über seinen Sieg in der Mittleren Tour. Von Andreas Löbbe, Sprecher des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, bekam er eine Goldmünze als Ehrenpreis.

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Münster. Beim AGRAVIS-Cup Münster ist am Sonntag die Entscheidung in der Mittleren Tour gefallen. In der Halle Münsterland setzte sich Hendrik Dowe im Finale der Springprüfung durch und sicherte sich den Sieg in einer Zwei-Phasen-Prüfung der Klasse S**. Damit fügte der Reiter seiner Erfolgsbilanz beim Turnier in Münster einen weiteren Erfolg hinzu.

Die Entscheidung fiel im Rahmen des Sonntagsprogramms des AGRAVIS-Cups. Die Mittlere Tour bildete einen der sportlichen Höhepunkte, weil zahlreiche fehlerfreie Ritte und enge Zeitabstände für Spannung sorgten. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer in Münster entwickelte sich das Finale bis zum letzten Starter zu einer offenen Entscheidung.

Entscheidung in der Zwei-Phasen-Springprüfung

Das Finale der Mittleren Tour wurde als Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S** ausgetragen. In der ersten Phase musste ein fehlerfreier Ritt gelingen, denn bei Fehlerpunkten schied das jeweilige Paar aus. Wer ohne Abwurf blieb, ritt direkt weiter in die zweite Phase, in der ausschließlich die Zeit über die Platzierung entschied. Insgesamt qualifizierten sich 15 Paare für die zweite Phase, von denen zehn erneut ohne Fehler blieben.

Hendrik Dowe übernahm als 24. Starter die Führung und setzte sich an die Spitze des Feldes. Mit einer fehlerfreien Runde in 27,57 Sekunden legte er die Bestzeit vor und blieb bis zum Ende in Führung. Zuvor hatte Michael Hagemann mit Cadillac die Spitze inne, doch seine Zeit von 29,39 Sekunden reichte am Ende nicht für den Sieg. Damit zeigte sich früh, wie eng das Leistungsniveau im Finale lag, und zugleich wurde deutlich, dass nur eine sehr schnelle Runde den Erfolg bringen konnte.

Auch danach blieb es spannend, weil mehrere Starter noch realistische Chancen auf den Sieg hatten. Philipp Schulze Topphoff absolvierte ebenfalls eine fehlerfreie Runde und kam mit 28,42 Sekunden nahe an die Bestzeit heran. Dennoch reichte es nicht, um Dowe von Platz eins zu verdrängen. Kurz darauf begeisterte Sönke Fallenberg das Publikum mit einem schnellen Ritt, doch seine Zeit von 28,68 Sekunden bedeutete am Ende Rang drei.

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Spannendes Finale bis zum letzten Starter

Die Entscheidung fiel erst mit den letzten Ritten des Finales. Als Henrik Griese mit der elfjährigen Stute Carla als letzter Starter in die zweite Phase ging, musste Dowe noch abwarten. Griese blieb ebenfalls fehlerfrei, doch seine Zeit von 28,99 Sekunden reichte nicht aus, um ganz nach vorne zu kommen. Am Ende stand für ihn Platz vier, während der Sieg bei Dowe blieb.

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Der Verlauf des Finales zeigte, wie ausgeglichen das Teilnehmerfeld war. Mehrere Reiterinnen und Reiter absolvierten beide Phasen ohne Abwurf, und dennoch entschieden am Ende wenige Zehntelsekunden über die Platzierungen. Gerade deshalb sorgte die Mittlere Tour beim AGRAVIS-Cup in Münster für große Aufmerksamkeit und Spannung auf den Rängen.

Nach Angaben der Veranstalter unterstreicht das Ergebnis erneut die sportliche Qualität des Turniers. Der AGRAVIS-Cup gilt seit Jahren als feste Größe im Turnierkalender, und auch in diesem Jahr bot die Mittlere Tour ein hohes Niveau. Damit bestätigte sich der Wettbewerb als wichtiger Treffpunkt für den Springsport in Münster und darüber hinaus.

Bedeutung für Turnier und Reiter

Mit dem Sieg in der Mittleren Tour baute Hendrik Dowe seine erfolgreiche Bilanz beim AGRAVIS-Cup weiter aus. Der Reiter ist seit Jahren regelmäßig in Münster am Start und gehört dort zu den konstant erfolgreichen Teilnehmern. Der aktuelle Erfolg reiht sich in mehrere Platzierungen und Siege ein, die er in der Halle Münsterland bereits erreicht hat.

Für das Turnier selbst bedeutet das spannende Finale eine weitere Bestätigung des sportlichen Konzepts. Die Kombination aus anspruchsvollem Parcours, Zwei-Phasen-Modus und starkem Teilnehmerfeld sorgt regelmäßig für enge Entscheidungen. Damit spricht der AGRAVIS-Cup sowohl Aktive als auch Zuschauer an und festigt seine Stellung im Reitsportkalender.

Der AGRAVIS-Cup hatte in Münster bereits zuvor mit dem Internationaler Sieg beim Championat von Münster für Aufmerksamkeit gesorgt. Auch dort fiel die Entscheidung erst spät und unterstrich das hohe sportliche Niveau des Turniers in der Halle Münsterland.

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