Von Münster in die Natur: Arten-Olympiade 2026 ruft zum Mitmachen auf

Die Arten-Olympiade 2026 lädt bundesweit zur Naturbeobachtung ein – mit App, Citizen Science und Millionen Datensätzen für den Naturschutz.
Eichhörnchen schlafen im Winter nicht durch, sondern lassen sich beim Plündern ihrer Wintervorräte beobachten und bei Observation.org melden. Foto: Observation.org/W777

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Münster. Natur beobachten, Arten bestimmen und gleichzeitig Forschung unterstützen: Mit Beginn des Jahres 2026 ist die bundesweite Arten-Olympiade in eine neue Runde gestartet. Die Mitmachaktion richtet sich an alle, die Tiere, Pflanzen oder Pilze entdecken und ihre Beobachtungen digital teilen möchten. Ziel ist es, möglichst viele Arten in ganz Deutschland zu erfassen und so wertvolle Daten für Wissenschaft und Naturschutz zu sammeln.

Naturbeobachtungen sind das ganze Jahr möglich

Ein Einstieg ist jederzeit möglich, auch in den Wintermonaten. Denn selbst in der kalten Jahreszeit lassen sich zahlreiche Arten entdecken. Dazu zählen etwa Baumpilze, die gut sichtbar an Stämmen wachsen, oder Wildtiere wie Eichhörnchen, die keinen Winterschlaf halten und bei der Nahrungssuche beobachtet werden können. Jede einzelne Beobachtung trägt dazu bei, ein genaueres Bild der biologischen Vielfalt zu gewinnen.

Digitale Meldung über App und Online-Plattform

Teilnehmende melden ihre Funde über die Plattform Observation.org oder über die Smartphone-App „ObsIdentify“. Nach dem Beitritt zur Challenge können Fotos hochgeladen, automatisch bestimmen lassen und dauerhaft gespeichert werden. Die gemeldeten Daten stehen anschließend der Forschung und dem Naturschutz zur Verfügung.

Organisation aus Münster mit bundesweiter Wirkung

Ausgerichtet wird die Arten-Olympiade vom LWL-Museum für Naturkunde in Münster. Partner des Wettbewerbs ist unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Bürgerinnen und Bürger aktiv in wissenschaftliche Datenerhebungen einzubinden.

Millionen Beobachtungen als Grundlage für Forschung

Die Resonanz aus dem Vorjahr zeigt, welches Potenzial in dem Projekt steckt. Bei der Arten-Olympiade 2025 wurden mehr als 5,6 Millionen Beobachtungen gemeldet. Diese Daten liefern wichtige Hinweise auf Veränderungen in der Natur und ermöglichen langfristige Auswertungen zur Entwicklung von Arten und Lebensräumen. Entscheidend sei laut den Veranstaltern vor allem, dass Teilnehmende kontinuierlich dabeibleiben und ihre Funde regelmäßig melden.

Unterstützung und weitere Informationen

Unterstützt wird die Arten-Olympiade 2026 durch eine Spende der Stiftung der Sparda-Bank Münster. Weitere Informationen zur Teilnahme, zu Regeln und zum aktuellen Stand des Wettbewerbs sind auf der Projektseite abrufbar.

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