
NRW. Glatte Straßen haben in Nordrhein-Westfalen am Freitag zu zahlreichen Unfällen geführt. Besonders betroffen war der Verkehr auf der Autobahn 44, wo mehrere schwere Kollisionen tödlich endeten. Auch im Münsterland kam es infolge von Eisglätte zu Verkehrsunfällen, unter anderem in den Kreisen Steinfurt und Borken. Die Lage zeigt erneut, wie gefährlich winterliche Straßenverhältnisse für den Verkehr in NRW sein können.
Auf der A44 ereignete sich zwischen Marsberg und Lichtenau eine Serie schwerer Glätte-Unfälle. Nach Angaben der Autobahnpolizei kollidierten auf eisglatter Fahrbahn zunächst zwei Lastwagen. Infolge des Zusammenstoßes geriet eines der Fahrzeuge in Brand. Ein Lkw-Fahrer kam dabei ums Leben, der Fahrer des zweiten Lastwagens wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Auf demselben Streckenabschnitt in Fahrtrichtung Kassel kam es anschließend zu einem weiteren schweren Unfall, bei dem zwei weitere Menschen tödlich verletzt wurden. Zusätzlich meldete die Polizei insgesamt zehn Verletzte im Zusammenhang mit den Unfällen auf der A44. Die Autobahn wurde zwischen Wünnenberg-Haaren und Diemelstadt vollständig gesperrt, um Rettungs- und Bergungsarbeiten zu ermöglichen. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist bislang unklar.
Auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen kam es am Freitagmorgen zu mehreren Verkehrsunfällen mit teils erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr. Zwischen Bramsche und Neuenkirchen/Vörden war die Richtungsfahrbahn ab etwa 8.50 Uhr vollständig gesperrt, während die Unfallaufnahme lief. Bereits zuvor hatte es zwischen Osnabrück-Nord und Bramsche einen weiteren Unfall gegeben. Dort wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt, dennoch kam es zu Stau und Verzögerungen. Eine weitere Unfallstelle zwischen Bremen-Arsten und Bremen-Hemelingen konnte im Laufe des Morgens geräumt werden; diese Sperrung wurde gegen 8.39 Uhr wieder aufgehoben.
Auch abseits der Autobahnen kommt es aktuell infolge von Eisglätte zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Im Münsterland ist die Polizei weiterhin im Dauereinsatz. Im Kreis Steinfurt wurden bislang 13 Unfälle registriert, im Kreis Borken vier weitere. Zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen, in den übrigen Fällen blieb es bei Sachschäden.
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Darüber hinaus werden auch aus weiteren Teilen Nordrhein-Westfalens weiterhin glatte Straßen gemeldet. Betroffen sind unter anderem Gronau und Bielefeld sowie das Siegerland, das Oberbergische Land und das Sauerland. Die Polizei warnt vor anhaltender Glätte und ruft Verkehrsteilnehmende zu besonderer Vorsicht auf.
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