
Eisglätte hat am Freitagmorgen, 23. Januar 2026, im Kreis Steinfurt zu massiven Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr geführt. Aufgrund der gefährlichen Straßenverhältnisse stellte die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH den Busbetrieb im gesamten Kreisgebiet vorübergehend ein. Betroffen waren alle Linien, einschließlich des Stadtverkehrs in Rheine sowie der Schülerbusse. Hintergrund der Entscheidung waren anhaltend glatte Fahrbahnen in weiten Teilen des Kreises.
Parallel zur Einstellung des Busverkehrs kam es im Kreis Steinfurt zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Nach Angaben der Kreispolizei Steinfurt gingen ab etwa 4 Uhr morgens vermehrt Unfallmeldungen bei der Leitstelle ein. Mittlerweile kam es zu mehr als 30 Unfällen. Nach dem aktuellen Kenntnisstand handelte es sich überwiegend um Sachschäden; zwei Personen erlitten leichte Verletzungen.
Die Polizei sprach von Eisglätte im gesamten Kreisgebiet. Sowohl Hauptverkehrsstraßen als auch Nebenstraßen waren betroffen. Die Unfallmeldungen verteilten sich über verschiedene Kommunen im Kreis Steinfurt, was auf eine flächendeckend angespannte Verkehrslage hindeutete. Verkehrsteilnehmende wurden auf die anhaltende Rutschgefahr hingewiesen.
Neben dem Linienbusverkehr kam es auch bei weiteren Fahrdiensten im Kreisgebiet zu Einschränkungen. So wurde der Fahrdienst zu mehreren Caritaswerkstätten vorübergehend ausgesetzt. Beschäftigte, die eigenständig anreisen, waren für diesen Tag von der Anwesenheitspflicht befreit. Eine Wiederaufnahme des Busverkehrs stellte die RVM in Aussicht, sobald sich die Straßenverhältnisse ausreichend verbessern. Die Lage blieb am Morgen dynamisch und abhängig von der weiteren Wetterentwicklung.
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