
Münster. An der Weseler Straße ist ein neuer zentraler Standort für die Arbeit der Malteser Hilfsdienst im Bistum Münster entstanden. Der Neubau wurde am Freitag offiziell eingeweiht und dient bereits seit dem Herbst als zentrale Steuerungsstelle für Verwaltung, Ausbildung, Rettungsdienst und soziale Angebote. Mit dem Umzug endet eine lange Phase verteilter Standorte im Münsterland.
Der Neubau an der Weseler Straße 557 wird von den Maltesern als neue Schaltzentrale genutzt. Von hier aus sollen künftig sämtliche Aktivitäten im Bistum Münster koordiniert werden. Zuvor waren die Zuständigkeiten auf mehrere Städte wie Münster, Recklinghausen, Warendorf und Steinfurt verteilt. Die Bündelung soll Abläufe vereinfachen und die Zusammenarbeit verbessern.
Im neuen Zentrum arbeiten hauptamtliche Mitarbeitende und Ehrenamtliche erstmals dauerhaft an einem gemeinsamen Standort. Nach Angaben der Malteser ist diese enge Verzahnung in dieser Form bundesweit eher ungewöhnlich. Ziel ist es, Entscheidungswege zu verkürzen und die tägliche Zusammenarbeit zu stärken.
Neben Verwaltung und Organisation sind im Gebäude auch konkrete Hilfsangebote angesiedelt. Dazu zählt eine medizinische Praxis für Menschen ohne Krankenversicherung, die niedrigschwellige Erst- und Notfallversorgung anbietet. Ergänzt wird das Angebot durch eine Rettungswache. Die Malteser sind im kommunalen Rettungsdienst und Krankentransport im Münsterland aktiv und beschäftigen dafür mehrere hundert Mitarbeitende.
Das Zentrum ist auf Ausnahmesituationen vorbereitet. Zur Ausstattung gehören ein Notstromaggregat, mobile Satellitenkommunikation sowie LTE-Backups. Dadurch bleibt der Standort auch bei Strom- oder Netzausfällen einsatzfähig und kann im Ernstfall als Führungs- und Koordinationsstelle dienen.
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Errichtet wurde der Neubau vom Münsteraner Unternehmen Brillux, das an der Weseler Straße selbst einen zentralen Standort betreibt. Die Bauzeit betrug rund zwei Jahre, anschließend wurde das Gebäude von den Maltesern angemietet.
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