
Die Feuerwehr teilt mit, dass die Löscharbeiten noch bis zum Nachmittag andauern würden.
Minden. Wegen eines Brandes ist es am Sonntagmorgen zu einer offiziellen Warnung vor Brandgasen in Minden gekommen. Die Integrierte Leitstelle des Kreis Minden-Lübbecke informierte die Bevölkerung über mögliche gesundheitliche Gefahren durch Rauch und Geruchsbelästigung. Betroffen ist insbesondere der Stadtteil Königstor. Die Warnung gilt für das Stadtgebiet von Minden in Nordrhein-Westfalen.
Nach Angaben der Leitstelle wurde die Warnmeldung am 25. Januar 2026 um 07:15 Uhr herausgegeben. Hintergrund ist ein Brandereignis, bei dem es zu Rauchniederschlag und wahrnehmbaren Gerüchen gekommen ist. Gesundheitsbeeinträchtigungen können nach Einschätzung der Behörden nicht ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr appellierte daher an die Anwohnerinnen und Anwohner im betroffenen Bereich, die Hinweise der Einsatzkräfte zu beachten und sich vorsorglich zu schützen.
Die Warnung wurde durch die Integrierte Leitstelle des Kreises Minden-Lübbecke verbreitet und richtet sich gezielt an Menschen im Umfeld des Königstors. Ursache ist ein Brand, bei dem Rauchgase freigesetzt wurden, die sich in der Umgebung ausbreiten können. Solche Rauchgase entstehen bei unvollständigen Verbrennungsprozessen und können je nach Zusammensetzung gesundheitsschädlich sein.
Nach Behördenangaben besteht aktuell eine Geruchsbelästigung sowie die Möglichkeit von Rauchniederschlag. Auch wenn die Gefahr insgesamt als gering eingestuft wird, weisen Feuerwehr und Leitstelle darauf hin, dass selbst niedrige Konzentrationen von Brandgasen zu Reizungen der Atemwege oder anderen Beschwerden führen können. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Atemwegserkrankungen.
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Die Bevölkerung wurde deshalb aufgefordert, sich in geschlossene Räume zu begeben, Fenster und Türen zu schließen und Lüftungs- oder Klimaanlagen abzuschalten. Außerdem sollen Radio- oder andere Informationskanäle eingeschaltet bleiben, um weitere Durchsagen der Behörden zeitnah zu erhalten. Die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei sollen ausschließlich für echte Notfälle genutzt werden.
Brandgase stellen grundsätzlich eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr dar. Sie enthalten eine Vielzahl von Schadstoffen und Atemgiften, deren Konzentration stark vom Brandverlauf abhängt. Je weniger Sauerstoff bei einem Brand zur Verfügung steht, desto giftiger können die entstehenden Gase sein. In schweren Fällen können sie zu Bewusstlosigkeit oder lebensbedrohlichen Verletzungen führen.
Im aktuellen Fall in Minden wird die Lage zwar als gering eingestuft, dennoch raten die Behörden zur Vorsicht. Das Meiden des betroffenen Gebiets gehört ebenso zu den empfohlenen Maßnahmen wie der Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Durch das Abschalten von Lüftungs- und Klimaanlagen soll verhindert werden, dass belastete Außenluft ins Gebäude gelangt.
Sobald sich die Lage entspannt und keine Gefahr mehr besteht, wollen die zuständigen Stellen eine Entwarnung herausgeben. Bis dahin gilt, die Hinweise der Feuerwehr Minden zu befolgen und aufmerksam auf weitere offizielle Informationen zu achten. Die Warnung ist Teil der routinemäßigen Gefahrenabwehr und soll dazu beitragen, mögliche gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung möglichst gering zu halten.
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