Glasverbot am Rosenmontag in Münster: Das gilt in der Innenstadt

Glasscherben am Straßenrand. Glasverbot Rosenmontag Münster
Simbolbild: Suzy Hazelwood

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Münster. Wer den Rosenmontagsumzug in Münster besuchen will, sollte am Montag, 16. Februar 2026, genauer hinschauen, was in Tasche oder Rucksack landet. In einem festgelegten Bereich der Innenstadt gilt den ganzen Tag ein Glasverbot. Verboten sind dabei nicht nur Glasflaschen, sondern auch Trinkgefäße aus Glas.

Das Glasverbot gilt nach der Allgemeinverfügung der Stadt Münster im Bereich der Kreuzung Asche/Alter Steinweg/Julius-Voos-Gasse sowie in der Büchereigasse und am Alfred-Flechtheim-Platz. Zeitlich ist die Regel eindeutig gefasst: Sie greift jährlich am Rosenmontag für den gesamten Tag und gilt für 2026 ausdrücklich am 16. Februar.

Untersagt ist in diesen Bereichen sowohl das Mitführen als auch die Benutzung von Glasflaschen und Trinkgefäßen aus Glas. Für Besucher bedeutet das ganz praktisch: Wer Getränke mitbringen möchte, sollte auf bruchfeste Alternativen setzen. In einer Mitteilung zum Rosenmontagszug 2025 empfiehlt die Stadt, mitgebrachte Getränke vorab in Plastikbehälter umzufüllen.

Warum die Stadt ein Glasverbot anordnet

Warum das wichtig ist: Wo viele Menschen dicht beieinander feiern, können schon wenige Scherben ausreichen, um aus Karnevalsstimmung ein Sicherheitsproblem zu machen. Die Stadt verweist auf Erfahrungen aus den Vorjahren. Demnach werde Glas teils achtlos abgestellt, zertreten oder liegengelassen. Die entstehenden Splitter könnten sowohl Menschen als auch Tiere verletzen.

Die Stadt begründet das Glasverbot vor allem mit Sicherheits- und Ordnungsaspekten. In den betroffenen Bereichen habe es in der Vergangenheit besonders viel Glasbruch gegeben. Glasscherben könnten zu „ernsthaften und vermeidbaren Verletzungen“ führen – auch bei Tieren. Zudem könne Glas in Konfliktsituationen als gefährliches Werkzeug missbraucht werden.

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Reinigung auf historischem Pflaster besonders aufwendig

Hinzu kommt der Aufwand nach dem Umzug. In den betroffenen Bereichen handelt es sich um historisches Pflaster, auf dem sich Glassplitter nur schwer entfernen lassen. Das verzögere die Reinigung deutlich, so die Stadt, und binde zusätzliche Kräfte.

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Mit dem Glasverbot soll deshalb nicht nur das Verletzungsrisiko gesenkt, sondern auch die anschließende Reinigung der Innenstadt erleichtert werden.

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