
Münster. Am Donnerstagabend wird das Kino zur Konzertbühne: Nicholas Müller, bekannt als Stimme von Jupiter Jones, ist am 5. Februar mit einem besonderen Live-Format in Münster zu Gast. Statt eines klassischen Konzerts erwartet das Publikum ein sehr persönlicher Abend aus Musik, Gesprächen und Geschichten – nahbar, ehrlich und bewusst fernab glatt produzierter Popshow-Routinen.
Müller steht seit Jahren für Texte, die sich mit Sehnsucht, Wut, Hoffnung und dem Wiederaufstehen nach Krisen beschäftigen. Auch an diesem Abend geht es nicht um eine Greatest-Hits-Show, sondern um ein intensives Live-Erlebnis. Songs, Erzählungen und Einblicke in sein Leben greifen ineinander – inklusive Momenten aus seinem Buch, das sich offen mit Angst und Verletzlichkeit auseinandersetzt.
Begleitet wird der Musiker von Sascha Günther, der den Abend moderiert und mit Müller ins Gespräch kommt. Günther ist als Filmemacher und Veranstalter bekannt und war zuletzt mit der Dokumentation ALMAR – Der Ruf des Jakobsweges bundesweit auf Kino-Tour. Mit seinem neuen Projekt Viva Cultura entwickelt er derzeit hybride Formate zwischen Konzert, Interview und Film – genau in diesem Rahmen ist auch der Münsteraner Abend angesiedelt.
Das Cineplex bewirbt die Veranstaltung als Podcast-Konzert beziehungsweise Podcast-Event live im Kino. Das bedeutet: vertraute Songs, intensive Gespräche und visuelle Elemente werden gemeinsam mit dem Publikum auf der großen Leinwand erlebt – in hoher Ton- und Bildqualität. Die Laufzeit beträgt rund 115 Minuten, das Format ist barrierefrei und ausdrücklich als gemeinsames Kultur-Erlebnis gedacht.
Für Münster hat der Abend einen zusätzlichen lokalen Bezug. Nicholas Müller lebt seit vielen Jahren in der Stadt und ist hier nicht nur als Musiker, sondern auch als Autor bekannt. Sein Auftritt im Cineplex Münster am Albersloher Weg, unweit des Hafenviertels, ist damit auch ein Heimspiel – allerdings eines, das bewusst leise Töne anschlägt.
Mit Jupiter Jones prägte Müller eine ganze Generation deutschsprachiger Pop- und Rockhörer. Der Song „Still“ galt zeitweise als meistgespielter Titel im deutschen Radio und wurde unter anderem mit dem Echo in Verbindung gebracht. In Münster zeigt sich nun eine andere Facette des Künstlers: reduziert, reflektiert und nah am Publikum.
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