
Münster. Im Stadtteil Rumphorst haben die vorbereitenden Arbeiten für einen neuen Kita-Standort begonnen. Auf einem Grundstück am Hoppengarten, in direkter Nähe zum ehemaligen Heerde-Kolleg, entsteht ein Neubau für die Elterninitiative Regenbogenkinder. Auftraggeberin ist die Stadt Münster, umgesetzt wird das Projekt durch die Westfälische Bauindustrie.
Zum Start des Bauvorhabens werden auf dem Gelände mehrere Eingriffe in den bestehenden Grünbestand vorgenommen. Nach Angaben zum Projekt müssen insgesamt 16 Bäume gefällt werden, teils mit einem Stammdurchmesser von rund einem Meter. Zusätzlich werden Strauchflächen zurückgeschnitten, um das Baufeld freizumachen.
Die Stadt verweist in diesem Zusammenhang auf die vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen. Direkt auf dem Grundstück sollen 31 neue Bäume gepflanzt werden. Solche Ersatzpflanzungen sind Teil der städtischen Baumschutzregelungen und Voraussetzung für genehmigte Fällungen.
Geplant ist an der Ecke Hoppengarten und Schleusenweg eine eingeschossige Kindertagesstätte mit zwei altersgemischten Gruppen. Der Neubau soll barrierefrei ausgeführt werden und langfristig Platz für die pädagogische Arbeit der Elterninitiative bieten.
Besonderes Augenmerk liegt auf einer nachhaltigen Bauweise. Vorgesehen sind unter anderem eine Holzfassade sowie ein begrüntes Flachdach, das zusätzlich mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet wird.
Für die Elterninitiative Regenbogenkinder bedeutet das Projekt einen wichtigen Schritt. Die Einrichtung hatte ihre früheren Räume an der Kolpingstraße aufgegeben und ist seitdem in einer Übergangslösung am Hoppengarten untergebracht. Der Neubau soll diesen Interimsbetrieb ablösen und erstmals ein dauerhaftes Zuhause schaffen.
Nach aktuellem Planungsstand rechnet die Stadt mit einer Inbetriebnahme im dritten Quartal 2027. Die veranschlagten Kosten für das Kita-Projekt liegen bei rund 3,4 Millionen Euro. Mit Planung und Architektur ist das Büro Schoeps & Schlüter beauftragt.
Der Kita-Neubau ist nicht das einzige Projekt am Standort. Parallel plant die Stadt die umfassende Sanierung und Weiterentwicklung des ehemaligen Heerde-Kollegs zu einem Produktionsort für Kunst und Kultur. Für dieses Kulturzentrum sind Investitionen von rund 16,6 Millionen Euro vorgesehen, die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 avisiert.
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