Bürgerentscheid in Münster-Mitte: Worum es am Sonntag geht

In Münster wurde ein Bürgerbegehren zu Straßennamen mit NS-Bezug eingereicht. Was hinter dem Streit steht und wie es weitergeht.
Die Admiral-Scheer-Straße und die Skagerrakstraße sind zwei von fünf Straßennamen, für deren Erhalt die Stadt jetzt ein Bürgerbegehren entgegengenommen hat. ©Stadt Münster

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20:20 Liveupdate

Der Bürgerentscheid im Stadtbezirk Münster-Mitte ist zugunsten von Ja entschieden. 52,39 Prozent der Abstimmenden votierten für Ja, 47,61 Prozent für Nein. Das Quorum wurde erreicht, alle 50 von 50 Ergebnissen liegen vor. Die Wahlbeteiligung beträgt 33,19 Prozent.

Was das Ergebnis bedeutet:
Mit dem Ja-Votum werden die Beschlüsse der Bezirksvertretung vom 6. Mai 2025 aufgehoben. Die betroffenen Straßen behalten ihre bisherigen Namen; die geplanten Umbenennungen werden nicht umgesetzt. Damit ist die politische Entscheidung in der Sache verbindlich getroffen.

20:10 Liveupdate

Mit 49 von 50 Ergebnissen liegt Ja mit 1.464 Stimmen vorn (52,14 zu 47,86 Prozent). Um das Ergebnis noch zu drehen, müsste der letzte ausstehende Stimmbezirk nahezu geschlossen für Nein stimmen. Nach der bisherigen Verteilung gilt eine Trendwende rechnerisch kaum noch als realistisch.

20:07 Liveupdate

Zwei weitere Ergebnisse sind eingegangen (48 von 50). Ja liegt stabil vorn mit 51,95 Prozent – der Vorsprung bleibt bei rund 1.300 Stimmen. Die Wahlbeteiligung überschreitet erstmals die 30-Prozent-Marke und liegt nun bei 30,79 Prozent. Mit nur noch zwei offenen Ergebnissen gilt der Ja-Trend als gefestigt.

20:03 Liveupdate

Ein weiteres Ergebnis ist eingegangen (47 von 50). Ja baut die Führung weiter aus und liegt nun bei 51,99 Prozent (+1.276 Stimmen). Die Wahlbeteiligung steigt auf 29,87 Prozent. Mit nur noch drei offenen Ergebnissen verfestigt sich der Ja-Trend deutlich.

19:58 Liveupdate

Da nur noch Briefwahlbezirke ausstehen und diese bislang mehrheitlich für Ja votiert haben, spricht der Trend klar für ein Ja-Ergebnis. Eine rechnerische Wende ist zwar noch möglich, würde aber ein deutlich abweichendes Stimmverhalten in den letzten Bezirken voraussetzen.

19:55 Liveupdate

Aktuell keine neuen Meldungen. Die Auszählung der verbliebenen Briefwahlstimmen dauert an.

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19:45 Liveupdate

Es fehlen noch die Briefwahlergebnisse aus vier großen Stimmbezirken. Nach Auskunft von der Stadt geht es dabei um rund 6.000 Stimmen. Die Umschläge sind inzwischen geöffnet, die Auszählung läuft.

19:45 Liveupdate

Spannung pur.

19:41 Liveupdate

Weiterhin liegen nur zwei der offenen Briefwahlbezirke vor: Uppenberg und Mauritz-Mitte – beide klar pro Ja (58,17 % bzw. 62,45 %). Ausstehend bleiben Brief Kreuz, Piusallee, Rumphorst und Herz-Jesu. Die Briefwahl bestätigt bislang eindeutig den Ja-Trend.

Ja = Straßennamen bleiben wie sie sind
Nein = Straßennamen werden geändert

19:40 Liveupdate

Mit weiteren eingegangenen Ergebnissen (46 von 50) baut die Ja-Seite ihre Führung weiter aus. Aktuell liegt Ja bei 51,27 Prozent, Nein bei 48,73 Prozent – ein Vorsprung von 775 Stimmen.

19:36 Liveupdate

Mit aktuell 27,31 % liegt Münster-Mitte über dem Münster-Vergleichswert von 2016 (22,3 %), aber unter dem NRW-Langzeitdurchschnitt bei Bürgerentscheiden (31,9 %).

19:34 Liveupdate

Ein weiteres Ergebnis ist eingegangen (45 von 50). Die Ja-Seite legt weiter zu und baut ihre Führung auf 50,91 Prozent aus (+534 Stimmen).Die Wahlbeteiligung steigt auf 27,31 Prozent. Mit Blick auf die noch offenen Schnellmeldungen bleibt das Ergebnis rechnerisch offen, die Tendenz spricht aktuell für Ja.

19:32 Liveupdate

Mit weiteren eingegangenen Ergebnissen (44 von 50) baut die Ja-Seite ihre Führung aus. Aktuell liegt Ja bei 50,65 Prozent, Nein bei 49,35 Prozent. Der Vorsprung wächst auf 368 Stimmen. Die Wahlbeteiligung steigt auf 26,36 Prozent.

19:30 Liveupdate

Offen sind weiterhin sieben Briefwahlbezirke: Schloss, Kreuz, Piusallee, Uppenberg, Rumphorst, Mauritz-Mitte und Herz-Jesu.

19:28 Liveupdate

Es wird intensiv gezählt. 

19:22 Liveupdate

Sieben Briefwahlbezirke fehlen noch. Es ist spannend.

19:19 Liveupdate

Die Auswertung nach Urnen- und Briefwahl zeigt ein deutliches Muster: In den Urnenwahlbezirken liegt Nein klar vorn (52,20 %), während die bisher ausgezählten Briefwahlbezirke mehrheitlich für Ja stimmen (56,99 %). Da von den 13 Briefwahlbezirken erst 6 vorliegen, erklärt das die zuletzt knappe Ja-Führung. Die noch offenen Briefwahlergebnisse bleiben damit entscheidend für den Ausgang.

19:16 Liveupdate

Weitere Ergebnisse sind eingegangen (42 von 50). Ja liegt jetzt nur noch hauchdünn vorn: 13.080 zu 13.077 Stimmen – ein Vorsprung von drei Stimmen.

19:13 Liveupdate

Mit weiteren eingegangenen Ergebnissen baut die Ja-Seite ihre knappe Führung aus. Aktuell liegt Ja bei 50,30 Prozent, Nein bei 49,70 Prozent (41 von 50 Ergebnissen).

Ja = Straßennamen bleiben wie sie sind
Nein = Straßennamen werden geändert

19:12 Liveupdate

Weitere zwei Ergebnisse sind eingegangen (40 von 50). Die Ja-Seite dreht das Ergebnis erstmals knapp und liegt nun mit 50,10 Prozent vor Nein (49,90 Prozent). Der Vorsprung beträgt aktuell nur wenige Dutzend Stimmen. Die Wahlbeteiligung steigt weiter auf 25,39 Prozent. Das Ergebnis bleibt extrem knapp – ausstehende Schnellmeldungen können die Führung noch einmal wechseln.

19:10 Liveupdate

Die Ja-Seite rückt weiter heran und liegt nun bei 49,38 Prozent. Der Vorsprung von Nein schrumpft auf nur noch 1,24 Prozentpunkte (50,62 Prozent). Das Rennen wird zunehmend knapp, eine Entscheidung ist weiter offen.

19:07 Liveupdate

Ein weiterer Stimmbezirk ist eingegangen (36 von 50). Die Wahlbeteiligung steigt auf 20,93 Prozent.

Die Ja-Seite legt erneut zu und erreicht nun 48,87 Prozent, der Nein-Vorsprung schrumpft weiter, bleibt mit 51,13 Prozent aber bestehen.

19:05 Liveupdate

Mehrere weitere Urnenwahlbezirke sind nun vollständig ausgezählt. In den neu hinzugekommenen Ergebnissen bestätigt sich der bisherige Trend: In den meisten Stadtteilen liegt weiterhin „Nein“ vorn. Auffällig bleibt, dass die Briefwahlbezirke größtenteils noch ausstehen.

19:03 Liveupdate

Inzwischen liegen 35 von 50 Ergebnissen vor. Die Wahlbeteiligung ist weiter gestiegen und liegt nun bei 19,85 Prozent.

Der Vorsprung der Nein-Seite bleibt bestehen, auch wenn die Ja-Stimmen weiter zulegen. Aktuell kommen 47,67 Prozent auf Ja, 52,33 Prozent auf Nein.

18:55 Liveupdate

Im Vergleich zu der bisherigen Entwicklung konnte die Ja-Seite nochmals leicht zulegen. 

Nach dem aktuellen Zwischenstand entfallen 8.531 Stimmen (52,38 Prozent) auf „Nein“ und 7.755 Stimmen (47,62 Prozent) auf „Ja“.

Ja = Straßennamen bleiben wie sie sind
Nein = Straßennamen werden geändert

18:54 Liveupdate

Aktuell liegen 30 von 50 Ergebnissen aus den Stimmbezirken vor. In den bislang ausgezählten Bezirken haben 15.571 Wahlberechtigte abgestimmt. Die derzeitige Abstimmungsbeteiligung beträgt 18,24 Prozent, sie kann sich jedoch noch leicht verändern, da noch nicht alle Schnellmeldungen eingegangen sind.

18:50 Liveupdate

Nach dem aktuellen Stand entfallen 7.798 Stimmen (54,56 Prozent) auf „Nein“ und 6.494 Stimmen (45,44 Prozent) auf „Ja“. Insgesamt wurden bislang 14.292 gültige Stimmen gezählt, hinzu kommen 30 ungültige Stimmen.

Der Vorsprung der Nein-Stimmen hat sich zuletzt zwar etwas verringert, eine Trendwende zeichnet sich derzeit jedoch nicht ab.

18:44 Liveupdate

Beim Bürgerentscheid im Stadtbezirk Münster-Mitte liegt die Nein-Seite weiterhin klar vorn. Nach dem aktuellen Zwischenstand wurden 10.256 gültige Stimmen ausgezählt.

Demnach entfallen 5.857 Stimmen (57,11 Prozent) auf „Nein“ und 4.399 Stimmen (42,89 Prozent) auf „Ja“. Hinzu kommen bislang 25 ungültige Stimmen.

Die Stadt Münster geht davon aus, die Auszählung bis etwa 19:30 Uhr abzuschließen. Insbesondere die noch ausstehenden Stimm- und Briefwahlbezirke könnten das Ergebnis rechnerisch noch verändern.

18:38 Liveupdate

Beim Bürgerentscheid im Stadtbezirk Münster-Mitte zeichnet sich mit zunehmender Auszählung ein Vorsprung der Nein-Stimmen ab. Nach dem aktuellen Stand liegen 14 von 50 Stimmbezirken vollständig vor.

Stadtweit wurden bislang 38.877 Stimmen gezählt. Die Wahlbeteiligung liegt derzeit bei 16,67 Prozent. Auf die Nein-Option entfallen aktuell 59,31 Prozent, während 40,69 Prozent der Stimmen mit Ja abgegeben wurden.

In mehreren bereits ausgezählten Stimmbezirken zeigt sich ein deutliches Bild:
In Pluggendorf/Bahnhof, Schützenhof/Hafen, Geist/Pluggendorf sowie an der Piusallee liegt das Nein teils klar vorn. Auch in der Aaseestadt und in Düesberg erreichen die Nein-Stimmen Mehrheiten.
Einzelne Bezirke wie Schloss 3 weisen zwar Ja-Mehrheiten auf, bleiben bislang jedoch die Ausnahme.

Noch 36 Stimmbezirke sind offen, darunter zahlreiche Urnen- und sämtliche Briefwahlbezirke. Diese gelten als potenziell wahlentscheidend für das Endergebnis.

18:30 Liveupdate

Die Auszählung beim Bürgerentscheid im Stadtbezirk Münster-Mitte läuft. Nach dem derzeitigen Zwischenstand liegen die Nein-Stimmen vorn.

Aktuell entfallen 1.611 Stimmen (57,07 Prozent) auf „Nein“ und 1.212 Stimmen (42,93 Prozent) auf „Ja“. Insgesamt wurden bislang 2.823 gültige Stimmen gezählt, hinzu kommen 9 ungültige Stimmen.

Das erforderliche Quorum von 1.212 Ja-Stimmen ist damit zwar rechnerisch erreicht, allerdings liegt die Mehrheit derzeit auf der Nein-Seite. Entscheidend ist das Endergebnis, da die Auszählung noch nicht abgeschlossen ist.

Nach Angaben der Stadt soll die Auszählung bis etwa 19:30 Uhr beendet sein. Die Ergebnisse werden fortlaufend aktualisiert.

An diesem Sonntag wird im Stadtbezirk Münster-Mitte über eine Frage abgestimmt, die seit Monaten für Diskussionen sorgt. In einem Bürgerentscheid entscheiden die Wahlberechtigten, ob fünf Straßennamen bestehen bleiben oder umbenannt werden. Die Abstimmung am 8. Februar 2026 ist der vorläufige Höhepunkt einer langen politischen, historischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung.

Worum es bei der Abstimmung geht

Konkret geht es um Beschlüsse der Bezirksvertretung Münster-Mitte aus dem Mai 2025. Damals hatte das Gremium entschieden, fünf Straßen umzubenennen: die Skagerrakstraße, die Admiral-Scheer-Straße, die Admiral-Spee-Straße, die Otto-Weddigen-Straße sowie die Langemarckstraße.

Der Stimmzettel folgt einer einfachen Logik, die jedoch häufig für Verwirrung sorgt. Wer mit „Ja“ stimmt, hebt die Umbenennungsbeschlüsse auf – die Straßennamen bleiben also unverändert. Wer mit „Nein“ stimmt, bestätigt die bestehenden Beschlüsse, die Umbenennung würde weiterverfolgt.

Warum es zum Bürgerentscheid gekommen ist

Gegen die geplanten Umbenennungen hatte sich eine Bürgerinitiative formiert. Sie sammelte mehr als 6.000 gültige Unterschriften und beantragte damit einen Bürgerentscheid. Der Rat der Stadt erklärte das Begehren für zulässig. Da die Bezirksvertretung Münster-Mitte ihre Beschlüsse dennoch nicht zurücknahm, entscheiden nun die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks selbst.

Wann und wo abgestimmt wird

Die Abstimmung findet am Sonntag, 8. Februar 2026, zwischen 8 und 18 Uhr statt. Im Stadtbezirk Münster-Mitte sind 37 Abstimmungslokale eingerichtet. Welches Lokal zuständig ist, steht auf der Abstimmungsbenachrichtigung.

Auch eine Briefabstimmung ist möglich. Briefunterlagen müssen spätestens am Sonntag bis 16 Uhr bei der Stadt eingegangen sein. Die Auszählung beginnt nach Schließung der Lokale um 18 Uhr und ist öffentlich.

Wer abstimmen darf

Stimmberechtigt sind Deutsche sowie EU-Bürgerinnen und -Bürger ab 16 Jahren, die seit dem maßgeblichen Stichtag ihren Hauptwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Stadtbezirk Münster-Mitte haben. Insgesamt sind rund 108.000 Menschen abstimmungsberechtigt. Voraussetzung ist die Eintragung im Abstimmungsverzeichnis oder ein gültiger Abstimmungsschein.

Wann der Bürgerentscheid gültig ist

Für ein wirksames Ergebnis reicht eine einfache Mehrheit nicht aus. Die Seite, die sich durchsetzt, muss zusätzlich mindestens zehn Prozent aller Stimmberechtigten erreichen. Das entspricht in Münster-Mitte rund 10.800 Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt automatisch die Antwort „Nein“. Wird das Quorum verfehlt, bleibt die bisherige Beschlusslage bestehen.

Welche rechtlichen Folgen das Ergebnis hat

Ein erfolgreicher Bürgerentscheid hat die gleiche Wirkung wie ein politischer Beschluss der Bezirksvertretung. Das Ergebnis ist für zwei Jahre bindend und kann in dieser Zeit nur durch einen erneuten Bürgerentscheid geändert werden.

Sollte die Umbenennung Bestand haben, beginnt anschließend erst das konkrete Verfahren zur Suche neuer Straßennamen. Für die Langemarckstraße wurde bereits der Vorschlag „Langemarkstraße“ diskutiert. Für die vier Straßen im Marineviertel sollen neue Namen unter Beteiligung der Öffentlichkeit gesammelt werden. Die endgültige Entscheidung trifft die Bezirksvertretung Münster-Mitte.

Was eine Umbenennung für Anwohner bedeutet

Kommt es zur Umbenennung, gilt eine Übergangsfrist von drei Jahren. In dieser Zeit bleiben die alten Straßenschilder zusätzlich hängen und sind rot durchgestrichen. Post- und Zustelldienste werden automatisch informiert, dennoch empfiehlt die Stadt, die neue Adresse frühzeitig zu verwenden.

Die Änderung der Adresse im Personalausweis und in den Fahrzeugpapieren ist gebührenfrei. Private Folgekosten, etwa für Visitenkarten oder Firmenschilder, werden nicht übernommen. Für die Umstellung bleibt jedoch die gesamte Übergangszeit.

Warum diese fünf Straßennamen zur Debatte stehen

Die betroffenen Straßennamen stammen überwiegend aus den 1930er-Jahren. Mehrere von ihnen wurden als thematisch zusammenhängendes Ensemble vergeben. Ein Dossier des Stadtarchivs ordnet sie in einen historischen Kontext ein, in dem militärische Ereignisse und Personen – insbesondere während der NS-Zeit – propagandistisch aufgeladen wurden.

Die Langemarckstraße bezieht sich etwa auf den sogenannten „Langemarck-Mythos“, der in der NS-Propaganda zur Heroisierung junger Soldaten genutzt wurde. Auch die Namen im Marineviertel stehen im Zusammenhang mit Seekriegserzählungen und „Helden“-Narrativen. Diese Einordnung war Grundlage für die ursprünglichen Umbenennungsbeschlüsse.

Die Argumente für eine Umbenennung

Befürworter der Umbenennung argumentieren, dass Straßennamen Teil des öffentlichen Erinnerns sind und Werte transportieren. Namen, die in der NS-Zeit propagandistisch genutzt wurden, sollten deshalb kritisch überprüft und gegebenenfalls geändert werden. Die Stadt habe zudem Regelungen getroffen, um die praktischen Folgen für Anwohner gering zu halten – etwa durch lange Übergangsfristen und gebührenfreie Ummeldungen.

Die Argumente gegen eine Umbenennung

Gegner der Umbenennung halten dagegen, dass die Straßennamen historische Bezüge hätten, ohne zwangsläufig politische Botschaften zu transportieren. Sie kritisieren den Eingriff in gewachsene Strukturen und verweisen auf private Kosten und organisatorischen Aufwand für Anwohner und Betriebe. Zudem vertreten sie die Ansicht, historische Einordnung sei auch ohne Umbenennung möglich, etwa durch Informationstafeln oder Bildungsangebote.

Politische Positionen

In einer offiziellen Informationsbroschüre der Stadt kommen sowohl die Vertreter des Bürgerbegehrens als auch die Fraktionen der Bezirksvertretung zu Wort. SPD und Grüne/GAL sprechen sich dort für ein „Nein“ aus und unterstützen damit die Umbenennung. Die CDU lehnt die Umbenennung ab und empfiehlt ein „Ja“.

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