
Borken. Der USC Münster hat das Münsterland-Derby in Borken klar für sich entschieden und damit ein starkes Ausrufezeichen im regionalen Volleyball gesetzt. Beim Auswärtsspiel gegen die Skurios Volleys Borken gewann der Bundesligist aus Münster mit 3:0 in Sätzen und sicherte sich drei wichtige Punkte. Vor 1.042 Zuschauerinnen und Zuschauern in der ausverkauften Mergelsberg-Sporthalle zeigte der USC eine konzentrierte Leistung und bestimmte weite Strecken der Partie. Für den Volleyball in Münster bedeutet dieser Erfolg nicht nur Prestige, sondern auch eine verbesserte Ausgangslage im Tabellenrennen.
Das Derby begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften tasteten sich heran, ehe sich Münster Schritt für Schritt Vorteile erspielte. Nach einem Zwischenstand von 7:7 gelang es dem USC, den Druck deutlich zu erhöhen. Entscheidend war vor allem die Stabilität im Block sowie das variable Angriffsspiel über die Mittelposition. Während Borken in dieser Phase nicht konstant genug agierte, nutzte Münster seine Chancen konsequent.
Im Vergleich zur vorherigen Partie hatte das Trainerteam eine personelle Veränderung vorgenommen. Brianna Ford rückte in die Startformation, Lena Schultze begann nicht in der Anfangssechs. Die Umstellung zeigte Wirkung: Der USC agierte geschlossen, beweglich in der Abwehr und effizient im Abschluss. Mit zunehmender Dauer des Satzes wuchs der Vorsprung deutlich an. Am Ende stand ein klares 25:14, das die Kräfteverhältnisse im ersten Durchgang deutlich widerspiegelte.
Die Atmosphäre in der Halle blieb dennoch intensiv. Das Derby-Umfeld sorgte für lautstarke Unterstützung der Gastgeberinnen, doch sportlich setzte Münster früh die Akzente.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Borken startete engagiert und konnte sich kurzzeitig eine Führung erspielen. Doch der USC Münster reagierte ruhig und fand zur Mitte des Satzes wieder in seinen Rhythmus. Mit einer konzentrierten Phase baute das Team einen Vorsprung auf und schien beim Stand von 16:10 klar auf Kurs.
Allerdings verkürzten die Gastgeberinnen den Abstand noch einmal deutlich. In der Schlussphase kam es zu einer engen Situation, als Borken bis auf einen Punkt heranrückte. In diesem Moment zeigte sich jedoch die Stabilität des Teams aus Münster. Annahme und Aufschlagdruck blieben konstant, die Angriffe wurden präzise abgeschlossen.
Mit 25:22 ging auch der zweite Satz an den USC. Damit war die Grundlage für einen möglichen Dreisatz-Erfolg gelegt.
Im dritten Satz ließ Münster keinen Zweifel mehr aufkommen. Früh erspielte sich der USC eine deutliche Führung und kontrollierte das Geschehen. Der Block stand sicher, in der Offensive agierte das Team effizient. Die Partie entwickelte sich zunehmend einseitig. Mit einer komfortablen Führung ging Münster in die Schlussphase und nutzte schließlich den ersten von mehreren Matchbällen zum 25:14-Endstand.
Der 3:0-Erfolg bringt dem USC Münster nicht nur drei Punkte, sondern auch eine Verbesserung in der Tabelle. Da ein direkter Konkurrent im Parallelspiel leer ausging, rückt Münster auf Rang fünf vor. Damit festigt der Verein seine Position im oberen Tabellenbereich der Liga.
Zur wertvollsten Spielerin auf Seiten des USC wurde Emilia Jordan ausgezeichnet. Auf Borkener Seite erhielt Marika Loker die entsprechende Ehrung.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu