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CSD Münster 2025: Tausende demonstrieren für queere Rechte und Vielfalt

Beim Christopher Street Day 2025 in Münster gingen laut Veranstalter rund 10.000 Menschen für Vielfalt und Akzeptanz auf die Straße.
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Münster. Bunt, laut und politisch: Der Christopher Street Day (CSD) hat am Samstag erneut tausende Menschen durch Münsters Innenstadt geführt. Bei regnerischem Wetter, aber mit guter Stimmung demonstrierten queere Gruppen, Unterstützer*innen und politische Initiativen für Akzeptanz, Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander.

Über 4.000 Menschen beim CSD Münster 2025 – Veranstalter sprechen von 10.000

Während die Polizei über 4.000 Teilnehmende zählte, sprachen die Veranstaltenden von rund 10.000 Menschen, die sich dem Demonstrationszug anschlossen oder am späteren Bühnenprogramm teilnahmen. Münster reiht sich damit ein in eine lange Liste von Städten, in denen der CSD ein starkes Zeichen für queere Rechte setzt.

Route durch die Innenstadt – Regen sorgt für Verzögerung

Gestartet wurde um 14:00 Uhr an der Himmelreichallee, direkt am Aasee. Der Zug bewegte sich danach auf folgender Route durch die Stadt:

  • Schlossplatz

  • Münzstraße

  • Bült

  • Bahnhofstraße

  • Hafenstraße

  • Ludgerikreisel

  • Schorlemerstraße

  • Windthorststraße

  • Ziel: Prinzipalmarkt

Aufgrund von Regenschauern kam es zu einer leichten Verspätung – die Ankunft am Prinzipalmarkt verzögerte sich auf etwa 16:00 Uhr.

Bühnenprogramm & Ständefest auf dem Prinzipalmarkt

Das Zentrum der Veranstaltung bildete das Ständefest samt Bühnenprogramm auf dem Platz vor der Lambertikirche. Dort präsentierten sich queere Gruppen, NGOs, Parteien und Vereine. Zahlreiche Redebeiträge griffen die politische Lage und die anhaltenden Herausforderungen für die LGBTQIA+-Community auf – von Antidiskriminierungsarbeit über Transrechte bis zur Situation in anderen Ländern.

Musikalische Acts und moderierte Beiträge sorgten für eine bunte Mischung aus Information, Unterhaltung und Protest. Viele Gruppen nutzten auch Social Media, um ihre Teilnahme zu dokumentieren – unter anderem mit dem Hashtag #csdmünster2025.

Verkehr und Sicherheit: Innenstadt teils gesperrt – keine Störungen bekannt

Wegen des Demonstrationszugs kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Der ÖPNV wurde auf mehreren Linien umgeleitet, und die Polizei empfahl Besucher*innen, am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Stadt zu kommen.

Trotz der bundesweit verschärften Sicherheitslage rund um queere Veranstaltungen galt Münster auch in diesem Jahr als vergleichsweise sicherer Standort. Die Polizei Münster war mit zahlreichen Kräften vor Ort und hatte die Lage gemeinsam mit den Veranstaltern koordiniert. Bis zum frühen Abend wurden keine Störungen oder Übergriffe bekannt.

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