Das Winterwetter in NRW sorgt für Schnee in Münster und Herausforderungen im Straßenverkehr. Schneefälle, gefrierender Regen und glatte Straßen prägen die Wetterlage. Besonders in den Höhenlagen sind bis zu 10 cm Neuschnee möglich. Autofahrer und Pendler müssen sich auf schwierige Bedingungen einstellen.
Das Wetter in NRW wird durch eine Luftmassengrenze geprägt. Kalte Luft aus dem Norden trifft auf wärmere Luft aus dem Süden. Dadurch wechseln sich Schnee, Regen und Schneeregen ab. Ab Höhen von 300 bis 400 Metern ist Schneefall besonders wahrscheinlich, während in niedrigeren Lagen südlich der Ruhr ebenfalls Schnee erwartet wird. Die genauen Auswirkungen variieren stark, was die Vorhersage erschwert.
Am Donnerstag wird ein breiter Schneestreifen vom Niederrhein über das Münsterland und Ruhrgebiet bis Ostwestfalen-Lippe erwartet. Auch im Sauerland und südlichen Rheinland kommt es zu Schneefällen, teils begleitet von Regen. In höheren Lagen könnten erneut bis zu 10 cm Neuschnee fallen. Glatte Straßen und Verkehrsbehinderungen sind wahrscheinlich.
In Münster beginnt der Tag mit Schneefällen bei Temperaturen um 0°C. Am Nachmittag steigen die Temperaturen auf bis zu 3°C, begleitet von Regenschauern. Abends bleibt es bei dichter Bewölkung trocken, wobei die Temperaturen wieder auf 0°C sinken. In der Nacht ist der Himmel überwiegend bewölkt, und die Tiefstwerte liegen bei 1°C. Böen mit Geschwindigkeiten von 28 bis 40 km/h machen die Wetterlage zusätzlich ungemütlich. Pendler und Autofahrer sollten die Bedingungen genau prüfen und sich auf Verzögerungen einstellen.
Das Winterwetter in NRW macht Vorsicht im Straßenverkehr unerlässlich. Der ADAC rät, Autofahrten möglichst zu vermeiden und bei Bedarf im Homeoffice zu arbeiten. Wer fahren muss, sollte Winterreifen nutzen und die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen. Folgende Maßnahmen erhöhen die Sicherheit:
Schneeräumen und Streuen sind in NRW Pflicht. Je nach Gemeinde gibt es spezifische Vorschriften, die regeln, wann und wer für geräumte Wege sorgen muss. Das Ziel ist die Sicherheit von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern.