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Dinosaurier-Ausstellung im LWL-Museum: Ein notwendiger Wandel statt Verlust

Kein Grund für unnötigen Aufruhr, sondern vielmehr ein Zeichen für Fortschritt und Erneuerung. Mit der geplanten Modernisierung der Dinosaurier-Ausstellung im LWL.
Foto: Yvonne Lüneburger

Verschwinden die Dinosaurier aus dem LWL-Museum?

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster steht vor einer großen Veränderung. Die beliebte Dauerausstellung „Dinosaurier – Die Urzeit lebt“ im LWL-Museum wird nach einem erfolgreichen Jahrzehnt Mitte August 2024 ihre Pforten schließen. Doch dieser Abschied markiert keinen endgültigen Verlust, sondern den Beginn einer spannenden Erneuerung. Bis zum 18. August bietet das Museum noch die Möglichkeit, in die Welt der Urzeitriesen einzutauchen, bevor es sich einer umfassenden Modernisierung unterzieht.

Ein geplanter Zyklus geht zu Ende

Die Entscheidung, die Dinosaurier-Ausstellung zu beenden, folgt einem durchdachten Konzept. Wie Bianca Fialla, die Pressesprecherin des Museums, erklärt, ist es üblich, dass Dauerausstellungen nach etwa acht bis zehn Jahren erneuert werden. Der anstehende Umbau ist ein gewaltiges Unterfangen, das alle 600 Ausstellungsstücke vorübergehend aus ihren Vitrinen verbannt. Die für zwei Jahre angesetzten Arbeiten sind notwendig, um das Museum für zukünftige Generationen noch attraktiver zu gestalten.

Zukunftsvisionen: Mehr als nur Dinosaurier

Ab Oktober 2025 wird das Museum mit einer neuen Ausstellung aufwarten, die die Highlights der Paläontologie in den Mittelpunkt rückt. Die Dinosaurier kehren zurück, begleitet von weiteren bedeutenden Funden. Diese Neugestaltung ist Teil eines ambitionierten Plans, das LWL-Museum als regionales Kompetenzzentrum für Naturwissenschaften zu etablieren. Mit einem Investitionsvolumen von rund 24 Millionen Euro für Anbau, Umbau und Sanierung setzt das Museum neue Maßstäbe.

Vorübergehende Highlights und Anpassungen

Während der Umbauphase bleibt das Museum keineswegs untätig. Bereits im Sommer öffnet die Genetik-Ausstellung ihre Türen und verspricht auf 1.000 Quadratmetern faszinierende Einblicke. Diese und andere Sonderausstellungen tragen dazu bei, das Interesse der Besucher:innen kontinuierlich zu wecken und zu erhalten.

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